Bundesliga

10.04.2016 - 20:20 Uhr


10 Dinge, die Sie über den 29. Spieltag wissen müssen

Köln – Im Revierderby fallen vier Tore und jedes hat seine eigene Geschichte. Die Dramaturgie des Spiels ist dabei jedoch durchaus nicht unbekannt. Chicharito und Franck Ribéry sind gut drauf, die beiden Aufsteiger Ingolstadt und Darmstadt erst recht. Diese zehn Dinge sollten Sie über den 29. Spieltag wissen.

1) (Fast) Wie im Hinspiel

1:0 Shinji Kagawa, postwendender Schalker Ausgleich, 2:1 Matthias Ginter - so weit folgte das Revierderby zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund der selben Choreographie, wie das Hinspiel. Da Klaas-Jan Huntelaar ebenfalls noch ein Tor erzielte, trafen drei der vier Torschützen des Spiels in der Hinrunde. Dass das Ergebnis nicht das selbe war wie am 12. Spieltag, wird vor allem die Schalker freuen. Da gewann der BVB 3:2.

Zum Spielbericht der Partie FC Schalke 04 gegen Borussia Dortmund

2) Der Hunter jagt die Zehn, Kagawa mag Schalke

Die vier Torschützen des Derbys haben alle noch eine eigene kleine Geschichte. Klaas-Jan Huntelaar hat nun neun Saisontore auf dem Konto und hat damit schon jetzt so viele, wie in der Vorsaison. Shinji Kagawa trifft genau so, wie sein Teamkollege Matthias Ginter gerne gegen den großen Rivalen aus der Nachbarschaft. Und Leroy Sané freut sich darüber, dass nach längerer Durstrecke der Knoten geplatzt ist. Nach acht Spielen ohne Treffer konnte der Youngster wieder über ein Tor jubeln.

Zu den Topdaten des Revierderbys zwischen Schalke und Dortmund

3) Eiskaltes Erbschen

Im zweiten Derby am Sonntag hatte Bayer 04 Leverkusen beim 1. FC Köln das bessere Ende für sich (zum Spielbericht). Die Werkself besiegte die Kölner mit 2:0. Torschütze des 2:0 der Leverkusener war Chicharito. Der Mexikaner traf eiskalt mit seinem ersten Torschuss der Partie. Es war zudem ein kleines Jubiläum: Der Angreifer erzielte sein 25. Pflichtspieltor für Bayer Leverkusen.

Zu den Topdaten des Spiels 1. FC Köln gegen Bayer 04 Leverkusen

4) Ribéry liebt Stuttgart

Franck Ribéry fühlt sich in Stuttgart offenbar sehr wohl. Beim 3:1-Erfolg des FC Bayern beim VfB Stuttgart löste er den Knoten für die Bayern als er mit einem starken Sololauf das 1:0 der Bayern vorbereitete. Es war seine elfte Torbeteiligung im wettbewerbsübergreifenden neunten Spiel in Stuttgart. Die Schwaben sind sowieso ein gern gesehener Gegner des FC Bayern - die letzten zwölf Bundesliga-Spiele gegen den VfB Stuttgart wurden gewonnen. Nie gab es bei einer Bundesliga-Paarung eine längere Siegesserie.

Zu den Topdaten der Partie VfB Stuttgart gegen FC Bayern München

5) Flinker Vedad

Hertha BSC hatte es gegen Hannover 96 eilig. Das 1:0 für die Hauptstädter fiel nach drei Minuten. Vedad Ibisevic traf mit dem ersten Torschuss des Spiels und machte das schnellste Bundesliga-Tor der Hertha seit viereinhalb Jahren. Hertha BSC ist damit seit zehn Heimspielen ungeschlagen (sechs Siege, vier Remis), eine längere derartige Heimserie gab es zuletzt vor über neun Jahren. Trotzdem war Pal Dardai mit dem 2:2 gegen Hannover (Zum Spielbericht) nicht zufrieden.

Die Stimmen zum Spiel Hertha BSC gegen Hannover 96.

6) Schürrle liebt die Rückrunde

Bei André Schürrle läuft's seit der Winterpause. Der Nationalspieler des VfL Wolfsburg machte gegen den 1. FSV Mainz seinen sechsten Saisontreffer (zum Spielbericht). Alle sechs Tore machte er in der Rückrunde. Gegen Mainz ballerte Schürrle satte acht Mal auf den gegnerischen Kasten - das ist sein persönlicher Rekord im VfL-Trikot. In nur zwei Bundesliga-Spielen gab Schürrle mehr Torschüsse ab (jeweils zehn): Am 23. Spieltag der Saison 2010/11 für Mainz gegen die Bayern und am 23. Spieltag der Saison 2012/13 für Leverkusen in Fürth.

Die Topdaten zum Spiel 1. FSV Mainz 05 gegen VfL Wolfsburg

7) Gesicherte Schanzer

Der FC Ingolstadt kann den Klassenerhalt feiern - mit 39 Punkten stieg im Zeitalter der Drei-Punkte-Regel noch niemand ab. Besonders zu Hause legten die Schanzer den Grundstein zum Klassenerhalt. Im Jahr 2016 ist Ingolstadt im eigenen Stadion ungeschlagen (zu den Topdaten). Gemeinsam mit dem ebenfalls siegreichen SV Darmstadt 98 sind die Ingolstädter das beste Aufsteiger-Duo seit sieben Jahren.

Spielbericht: FC Ingolstadt gegen Borussia Mönchengladbach

8) Kopfballungeheuer Sulu

Apropos SV Darmstadt 98... Die Lilien steigern sich zum Saisonendspurt immer weiter. Die Darmstädter haben seit fünf Spielen nicht mehr verloren. Kapitän Aytac Sulu geht dabei voran. Sieben Tore machte Sulu in dieser Saison bereits und ist damit der torgefährlichste Abwehrspieler der Bundesliga. Sechs Treffer machte er mit dem Kopf und führt die Liga auch in dieser Kategorie an (zur Torjägerliste). Allerdings gemeinsam mit einem weiteren Spieler - seinem Darmstädter Teamkollegen Sandro Wagner.

Die Topdaten der Partie Hamburger SV gegen SV Darmstadt 98

9) Zwei glorreiche Hoffenheimer

Der Aufschwung der TSG Hoffenheim geht weiter. Unter dem jungen Coach Julian Nagelsmann holte die TSG nun in neun Spielen mehr Punkte (17), als in 20 Spielen zuvor (14). Die Hoffenheimer sind nun vier Spiele am Stück ungeschlagen. Im Spiel gegen Eintracht Frankfurt (zum Spielbericht) traf TSG-Stürmer Mark Uth zum 1:0. Uth erzielte sein fünftes Saisontor - vier davon machte er unter Nagelsmann. Die beiden profitieren offensichtlich voneinander.

Die Topdaten zum Spiel Eintracht Frankfurt gegen TSG 1899 Hoffenheim

10) Ein Isländer und ein Koreaner entzücken die Schwaben

Beim FC Augsburg ist Aufatmen angesagt. Die Augsburger konnten beim 2:1-Sieg in Bremen (zum Spielbericht) eine Serie von sechs Partien ohne Sieg beenden. Der Isländer Alfred Finnbogason traf mit Augsburgs erstem Torschuss der Partie. Es war bereits sein viertes Tor im neunten Bundesliga-Spiel. Den entscheidenden Treffer machte Joker Jeong-Ho Hong. Der Südkoreaner traf mit seiner ersten Ballbesitzphase.

Zu den Topdaten der Begegnung SV Werder Bremen gegen FC Augsburg

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