Bundesliga

20.03.2016 - 15:28 Uhr


10 Dinge, die Sie über den 27. Spieltag wissen müssen

Köln – Einige Bundesliga-Stars feiern Jubiläum, zwei Berliner lassen Frankfurt hoffen, ein Torhüter ist in der Form seines Lebens und Dortmund kehrt zurück in die Champions League. Diese zehn Dinge sollten Sie über den 27. Spieltag wissen.

1) 200 Mal Ribery

Ein großer Star der Bundesliga kam am Wochenende in Köln zu seinem 200. Einsatz in der Bundesliga: Franck Ribery vom FC Bayern München. Der Franzose hat die Liga in den letzten neun Jahren ohne jeden Zweifel bereichert. Zeit also, um Bilanz zu ziehen: Der Franzose war in dieser Zeit an 172 Toren beteiligt, traf 69. Mal selbst ins Schwarze.

Zur Infografik: 200 Mal Franck Ribery in der Bundesliga

2) Auch Reus mit Jubiläum

Analaog zu Franck Ribery machte auch Marco Reus von Borussia Dortmund gegen den FC Augsburg sein 200. Bundesliga-Spiel. Er braucht dafür knapp nur sieben Jahre. Auch seine Statistik ist außergewöhnlich: Er war an 145 Toren beteiligt. Das ist zwar weniger als Ribery, aber dafür hat Reus mehr Treffer selbst erzielt (83). Was beide Spieler eint: Jeder 7. Torschuss ist ein Treffer.

Zur Infografik: 200 Mal Marco Reus in der Bundesliga

3) Nagelsmann auf Champions-League-Kurs

Hätte die Saison mit dem ersten Spiel von Julian Nagelsmann begonnen, wäre die TSG 1899 Hoffenheim nun vierter. Nur Bayern, Dortmund und Hertha haben in den letzten sieben Spielen mehr Ausbeute eingefahren als die Kraichgauer mit ihrem jungen Coach. Für die TSG geht es aber allein um den Klassenerhalt. Der Trend spricht jetzt klar für 1899: Von allen Abstiegskandidaten hat Hoffenheim in der Rückrunde die meisten Zähler eingefahren, Bremen und Darmstadt haben jetzt nur noch einen Punkt Vorsprung.

Stimmen: Das sagt Julian Nagelsmann zum 3:1-Sieg gegen Hamburg

4) Lewandowski jagt die nächsten Rekorde

Robert Lewandowski ist nicht aufzuhalten: Gegen den 1. FC Köln erzielte der Stürmer des FC Bayern München bereits sein 25. Saisontor. Das ist nicht nur persönlicher Rekord, sondern auch der beste Wert, den ein Ausländer beim FCB in einer Saison je aufgestellt hat. Nun macht sich der Pole auf die Jagd, die erfolgreichste Saison eines ausländischen Torjägers in der Bundesliga zu spielen. Nur noch vier Treffer fehlen ihm dazu.

Zum Artikel: Lewandowskis Rekordjagd

5) Ein Fels namens Fährmann

Fast im Alleingang sicherte Ralf Fährmann am Freitagabend dem FC Schalke 04 drei Punkte. Gegen klar überlegene Gladbacher vereitelte der Schlussmann Chance um Chance des Gegners. 22 Schüsse kamen auf sein Tor – nur einmal musste er hinter sich greifen. Am Ende stand es 2:1 für Königsblau. Eine "Weltklasseleistung" bescheinigte ihm sein Trainer Andre Breitenreiter nach der Partie. Für viele unverständlich, wurde Fährmann bisher immer noch nicht für die Nationalelf nominiert. "Er hätte es längst verdient", sagte S04-Sportvorstand Horst Heldt.

Zum Artikel: Ein Fels namens Fährmann

6) Herthas Wikinger

Nach dem 2:1-Erfolg gegen den FC Ingolstadt hat Hertha BSC den Vorsprung auf Platz 4 sogar noch einmal um einen Punkt ausgebaut. Das würde am Ende der Saison die Qualifikation für die Champions League bedeuten. Großen Anteil an der herausragenden Saison der Berliner haben auch die beiden Norweger: Keeper Rune Jarstein und Zweikampfmonster Per Skjelbred bilden eine enorm wichtige Achse im Defensiv-Verbund der Hertha. Jarstein hat in dieser Saison Platzhirsch Thomas Kraft zwischen den Pfosten verdängt, Skjelbred ist inzwischen sogar Kapitän und war gegen Ingolstadt an beiden Toren beteiligt. Nun gehen beide mit Norwegen auf Länderspielreise, bevor ein richtungsweisendes Spiel gegen Borussia Mönchengladbach auf der Agenda steht.

Zum Artikel: Hertha will mit Wikinger in die Königsklasse

7) Werders Rekord-Mann

Kein Spieler hat öfter für den SV Werder Bremen in der Bundesliga getroffen als Claudio Pizarro. Sein Elfmeter gegen Mainz war sein 101. Tor für die Hanseaten, damit schließt er zum Rekordschützen Marco Bode auf. Der Peruaner benötigte dafür aber noch nicht einmal halb so viele Spiele (182) wie die Bremer Legende Bode (379).

Die Topdaten zum Spiel SV Werder Bremen – 1. FSV Mainz 05.

8) Berliner retten Frankfurt

Zwei gebürtige Berliner sorgen dafür, dass Eintracht Frankfurt noch gute Karten im Kampf um den Klassenerhalt hat. Beim Kellerkrimi gegen Hannover 96 konnte Trainer Niko Kovac gleich bei seinem ersten Heimspiel einen enorm wichtigen 1:0-Sieg einfahren. Kovac kommt, genau wie Matchwinner Änis Ben-Hatira, aus dem Berliner Stadtteil Wedding. Ben-Hatira entschied die Partie mit einem sehenswerten Treffer, aus einem beinahe unmöglich spitzen Winkel.

Die Topdaten zum Spiel Eintracht Frankfurt – Hannover 96.

9) Der frühe Vogel

Die erste Viertelstunde ist nicht unbedingt die beste Phase vom VfB Stuttgart und Bayer 04 Leverkusen. Bereits zehn Mal kassierten die Schwaben in den 15 Minuten nach Anpfiff ein Gegentor - Höchstwert in der Bundesliga. Leverkusen ist zu Beginn einer Partie hingegen völlig harmlos. Bis zum direkten Duell mit dem VfB am Sonntag. Julian Brandt erzielte das erste Tor für Bayer in der Anfangsviertelstunde. Für Stuttgart war es gleichzeitig das 2.500 Gegentor der Bundesliga-Historie.

Die Topdaten zum Spiel VfB Stuttgart - Bayer 04 Leverkusen

10) Dortmund sicher Champions League

Nach dem 3:1-Sieg in Augsburg steht fest: Borussia Dortmund wird die Saison mindestens auf dem vierten Platz beenden. Somit nimmt der BVB nach einem Jahr Abstinenz wieder an der Champions League teil, schlechtestenfalls in der Relegations-Runde. Ein weiterer Sieg in den verbleibenden sieben Spielen reicht dann schließlich auch zur direkten Qualifikation.

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Karol Herrmann

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