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Spieltag & Spielplan

Bundesliga

18.03.2016 - 22:25 Uhr


Schalke springt nach kuriosem Spiel auf Platz vier

Goretzka sorgt kurz vor Schluss für die Entscheidung zugunsten Schalkes

Am Ende hat Schalke den Sieg aber Keeper Ralf Fährmann zu verdanken, der - wie hier gegen Raffael - etliche Großchancen vereitelt

Ein kurioses Ping-Pong-Eigentor von Hinteregger im Zusammenspiel mit Nordtveit bringt Königsblau in Führung

Doch Gladbachs Christensen kann kurze Zeit später mit diesem trockenen Schuss ausgleichen

Di Santo hängt bei Schalke vorne häufig in der Luft - auch weil die Abwehr von Borussia um Christensen einen guten Job macht

Auf der anderen Seite lässt Gladbach über die gesamte Spielzeit hochkarätige Chancen liegen, auch Raffael hat mehrmals die Möglichkeit zum Tor

Gleiches gilt für Stindl, der von Neustädter nur schwer unter Kontrolle zu bekommen ist

Bei Schalke macht hingegen Sane, der bei beiden Toren entscheidende Vorarbeit leistet, den Unterschied

So jubelt am Ende der FC Schalke, obwohl Gladbach in allen Statistiken besser war

Gelsenkirchen – Ein kurioses Billard-Eigentor und ein abgefälschter Glücksschuss haben den FC Schalke 04 im Kampf um die Rückkehr in die Champions League zu einem glücklichen Sieg verholfen. Im Duell mit dem direkten Konkurrenten Borussia Mönchengladbach setzten sich die Königsblauen mit 2:1 (0:0) durch, weil Martin Hinteregger den Ball ins eigene Tor bugsierte (59.) und Granit Xhaka einen Fernschuss von Leon Goretzka (83.) unhaltbar abfälschte.

Die drückend überlegenen Gladbacher, für die bei einem knappen Dutzend bester Torchancen allein Andreas Christensen (79.) traf, mussten den vierten Tabellenplatz an die Gelsenkirchener abgeben.

Breitenreiter rotiert kräftig

Jungstar Leroy Sané, der nach fünf Spielen Pause wieder von Beginn an spielen durfte, leitete mit einer Einzelaktion die Schalker Führung ein. Nach der Hereingabe des 20-Jährigen spielten Havard Nordtveit und Hinteregger unfreiwillig Doppelpass, bis der Ball ins Tor trudelte. Schalke gewann damit erst sein zweites Spiel gegen ein Top-Fünf-Team der Bundesliga, die Fohlen verschenkten den ersten Auswärtssieg seit dem 31. Oktober (4:1 in Berlin).

Während Gladbachs Trainer André Schubert zum dritten Mal in Folge derselben Startelf sein Vertrauen schenkte, rotierte Schalke-Coach André Breitenreiter kräftig - personell und taktisch. Damit verwirrte er vor allem seine eigene Mannschaft. Auf gleich fünf Positionen veränderte er sein Team gegenüber dem 0:2 vor einer Woche bei Hertha BSC. 

Hochkarätige Chancen für Gladbach

Überraschend kehrte Leon Goretzka nur gut drei Wochen nach seiner Schultereckgelenksprengung schon wieder auf den Platz zurück. Doch der 21-Jährige spielte nicht wie gewohnt auf der Doppel-Sechs, sondern als rechter Verteidiger in einer Fünfer-Abwehrkette. Die Lücken im Schalker Mittelfeld nutzten die Gäste für ihre Konter. Fast ungehindert kombinierten sie und erspielten sich schon vor der Pause eine ganze Reihe hochkarätiger Torchancen. 

Vor allem der Ex-Schalker Raffael hätte für eine Vorentscheidung zugunsten der Gladbacher sorgen können. Doch der Brasilianer scheiterte dreimal in aussichtsreicher Position (9., 34. und 48.), zweimal davon am bärenstarken Schalker Torhüter Ralf Fährmann, der Schalke mit seinen Paraden zum Sieg verhalf. Auch Lars Stindl hatte zweimal die Führung auf dem Fuß (37. und 43.). 

Comeback von Hahn

Kurz vor der Pause reagierte Schalke, Goretzka rückte wieder ins zentrale defensive Mittelfeld. Doch Gladbach blieb die bessere Mannschaft. Außer einer Chance von Max Meyer (37.) gelang den Gastgebern in der Offensive wenig, Pfiffe begleiteten sie in die Pause. Auch nach dem Schalker 1:0 hatten die Gäste die besseren Chancen, Mahmoud Dahoud traf die Latte (63.). In der 88. Minute retteten Fährmann und der Pfosten gegen Christensen in höchster Not.

Breitenreiter hatte neben dem gelbgesperrten Junior Caicara auch Dennis Aogo, Younes Belhanda, Klaas-Jan Huntelaar und Johannes Geis draußen gelassen. Auf Seiten der Gladbacher gab Andre Hahn nach seiner Einwechslung in der 81. Minute sein Comeback.

SID

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Spieler des Spiels: Ralf Fährmann

Die Borussia hatte lange alles im Griff, war mit 60 Prozent der Spielanteile und 22:6 Torschüssen überlegen, scheiterte aber immer wieder an Ralf Fährmann, der sieben der acht Torschüsse auf seinen Kasten abwehrte und mit teils herausragenden Paraden mehr als entscheidenden Anteil am Sieg seiner Mannschaft hatte.

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