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Bundesliga

31.01.2016 - 21:19 Uhr


Robert Lewandowski: "Wir wollen viele Tore schieSSen"

Schon wieder zwei Tore: Robert Lewandowski erzielt wie in der Vorwoche gegen Hamburg auch gegen die TSG Hoffenheim beide Treffer für den FC Bayern

Beim 1:0 muss der Pole nach einer präzisen Flanke nur den Fuß hinhalten,...

... beim zweiten Treffer überlupft er Torhüter Oliver Baumann mit ganz viel Gefühl

München - Auf Robert Lewandowski ist derzeit Verlass. Auch im zweiten Rückrundenspiel erzielte der Torjäger des FC Bayern München zwei Treffer und zeichnet damit im Jahr 2016 für 100 Prozent der Tore des Rekordmeisters verantwortlich. Nach dem souveränen 2:0-Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim sprach der 27-Jährige über seine starke Form, die verletzungsbedingten Ausfälle und den starken Charakter der Mannschaft.

Frage: Robert Lewandowski, Glückwunsch zu Ihren beiden Toren. Was war entscheidend für den Sieg gegen Hoffenheim?

Robert Lewandowski: Ich freue mich sehr und bin sehr zufrieden, dass wir gewonnen haben und ich zwei Tore geschossen habe. Es war natürlich ein sehr wichtiger Sieg für uns, aber wir mussten auch dafür kämpfen. Wir haben gut gespielt und zwei Tore mehr als der Gegner geschossen.

Frage: Sie haben bereits 19 Saisontore (zur Torjägerliste) und damit schon jetzt zwei mehr als in der gesamten vorherigen Spielzeit erzielt. Was haben Sie sich für dieses Jahr vorgenommen?

Lewandowski: Mit den nächsten zwei Toren bin ich sehr zufrieden. Ich will immer alles geben. Von einem Stürmer erwartet jeder, dass er Tore schießt. Ich will auch Tore schießen und der Mannschaft helfen, dass wir gewinnen. Ich weiß, dass meine Tore der ganzen Mannschaft helfen können, aber ich arbeite auch für die Mannschaft.

"Wir wollen in eine Richtung gehen"

Frage: Trotz der 29 Torschüsse waren es am Ende "nur" zwei Tore für den FC Bayern...

Lewandowski: Die Spiele, in denen wir mehr als zwei Tore schießen, kommen noch. In dieser Phase ist es am wichtigsten, dass wir in jedem Spiel drei Punkte holen. Jetzt können wir uns schon auf das nächste Spiel fokussieren, um da die nächsten drei Punkte zu holen. Wir wollen gut spielen und viele Tore schießen, aber manchmal ist es am wichtigsten, das Spiel zu kontrollieren.

Frage: Wie sehr schmerzt der Ausfall von Jerome Boateng, zumal mit Javi Martinez ein potenzieller Ersatzmann kurzfristig ausfiel?

Lewandowski: Wir wollen alle zusammen in eine Richtung gehen. Egal welche Probleme wir haben, wir müssen weiterspielen und unseren Charakter zeigen - so wie gegen Hoffenheim. Die letzten beiden Verletzungen von Jerome und Javi waren natürlich keine guten Nachrichten für uns. Wir müssen uns trotzdem weiter konzentrieren und weiter kämpfen.

Frage: Wie kann die Mannschaft diese Ausfälle kompensieren?

Lewandowski: Wir haben theoretisch zwei, drei Spieler, die auch noch in der Innenverteidigung spielen können. Am wichtigsten ist, dass wir alle zusammen wissen, was wir spielen wollen. Ich hoffe, dass die Innenverteidiger, die wir im Moment haben, gesund bleiben und weiter gut spielen, damit wir weiter gewinnen können.

"Wir hatten das Spiel unter Kontrolle"

Frage: Wie beurteilen Sie das Spiel Ihrer Mannschaft allgemein?

Lewandowski: Wir haben alles geschafft, was wir geplant hatten. Wir hatten das Spiel unter Kontrolle, außer in einer Situation in der zweiten Halbzeit. Das war ein bisschen gefährlich. Joshua Kimmich hat das erste Mal auf der Position (in der Innenverteidigung, Anm. d. Red.) gespielt und er hat super gespielt. Das zeigt auch, was für gute Spieler wir haben - egal auf welcher Position sie spielen.

Frage: Juventus Turin hat in der Serie A bereits das zwölfte Spiel in Folge gewonnen. Wie groß ist der Respekt vor dem Gegner im Achtelfinale der Champions League?

Lewandowski: Wir wussten schon in dem Moment, als uns Juventus zugelost wurde, dass es ein sehr schwieriger Gegner werden wird. Das werden keine einfachen Spiele. Juventus stand im letzten Jahr im Finale. Wir müssen 100 Prozent geben, wenn wir in die nächste Runde kommen wollen. Das ist Champions League, da gibt es keine einfachen Spiele. Wir müssen voll fokussiert bleiben und defensiv gut spielen. Aber bis dahin ist noch ein bisschen Zeit.

Aus München berichtet Maximilian Lotz

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