Spieltag & Spielplan

Bundesliga

26.09.2014 - 22:30 Uhr


Umkämpftes 0:0 zwischen Mainz und Hoffenheim

Stets bemüht, aber oft glücklos: Johannes Geis und Roberto Firmino

Kevin Volland erwischen einen gebrauchten Abend

Niklas Süle ist bester Mann auf dem Platz und gewann 64 Prozent seiner Zweikämpfe

Eugen Polanski probiert seine Mannschaft immer wieder zu pushen

Sami Allagui scheitert mit einer ordentlichen Kopfball-Chance

Die Trainer Kasper Hjulmand und Markus Gisdol (li.) dürfen durchaus zufrieden sein

Mainz - Zum Auftakt des 6. Spieltags der Bundesliga haben sich der 1. FSV Mainz 05 und 1899 Hoffenheim in einem hart umkämpften und vor allem taktisch geprägten Spiel mit 0:0 getrennt. Beide Mannschaften (jeweils 10 Zähler) bleiben damit weiter ungeschlagen und sind nach wie vor punkt- wie torgleich.

Die 28.729 Zuschauer sahen einen müden Beginn beider Teams, vor den Toren passierte nichts. Die Gastgeber, die ohne den angeschlagen Toptorjäger Shinji Okazaki, Nikolce Noveski, Joo-Ho Park und Philipp Wollscheid auskommen mussten, agierten extrem behäbig.

Beide Teams ohne Risiko

Die Hoffenheimer taten fast noch weniger. Die Gäste warteten auf Fehler des FSV. Und die Mainzer, die nach dem Aus in der Qualifikation zur Europa League und in der ersten Runde des DFB-Pokals noch vor wenigen Wochen als Krisenklub galten, taten ihnen den Gefallen. Der Franzose Anthony Modeste konnte die große Chance zur Führung aber nicht nutzen (10.).

Danach übernahmen die Gastgeber die Kontrolle. Gefahr konnte die Mannschaft des dänischen Trainers Kasper Hjulmand, der im Sommer die Nachfolge von Thomas Tuchel angetreten hatte, aber nicht verbreiten. Das Spiel blieb ein ganz müder Kick. Es fehlte jedes Temperament, beide Teams hatten die Handbremse fest angezogen.

Offensiv bemüht - mehr nicht

An dem Ballgeschiebe änderte sich erst nach rund einer halben Stunde etwas. Der Brasilianer Roberto Firmino (33.) und Niklas Süle (34.) vergaben Möglichkeiten für die Kraichgauer, die sich am Dienstag ein 3:3 nach 0:2-Rückstand im Baden-Derby gegen den SC Freiburg erkämpft hatten.

Für die Rheinhessen, die am Dienstag im Rhein-Main-Derby bei Eintracht Frankfurt nach einer 2:0-Führung noch ein 2:2 hinnehmen mussten, verbuchte Filip Djuricic die beste Chance (36.).

Firmino scheitert am Pfosten

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste, bei denen Ermin Bicakcic, Jin-Su Kim und Sejad Salihovic fehlten, zunächst aktiver. Firmino konnte in der 51. Minute eine Doppelchance nicht verwerten. Auf der Gegenseite scheiterte Jonas Hofmann an TSG-Torhüter Oliver Baumann (53.). Acht Minuten später köpfte Firmino an den Außenpfosten.

Die kleinen Aufreger änderten aber nichts daran, dass die Partie über weite Strecken auf schwachem Niveau und ohne großes Tempo vor sich hin plätscherte. Beide Mannschaften scheuten weiter das Risiko und legten in erster Linie Wert auf die Defensive. Nicht einmal Standardsituationen sorgten für Gefahr.

SID

Spieler des Spiels:

Niklas Süle

In einem umkämpften Spiel behielt Niklas Süle stets die Übersicht. Der 19-Jährige gewann starke 64 Prozent seiner Zweikämpfe und beging dabei nur ein Foul. Für einen Innenverteidiger auch offensiv extrem umtriebig. Gab selbst zwei Torschüsse ab und bereitete zwei weitere vor.

#BLFantasy
#BLTippspiel
Zu- und Abgänge

© 2016 DFL Deutsche Fußball Liga GmbH