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1. Spieltag

23.08.2014 | 15:30 Uhr

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  • 1. FC Köln
  • 0 : 0
    0 : 0
  • Hamburger SV

Bundesliga

23.08.2014 - 17:26 Uhr


HSV beendet Auswärtsfluch mit umkämpftem Remis in Köln

Punkt für beide in einem umkämpften Auftakt: - hier sind Tolgay Arslan (l.) und Matthias Lehmann im Duell. Mit dem Punkt beendet der HSV seine lange Negativserie in der Fremde

Zwei Bundesliga-Debütanten im Duell: Kölns Yuya Osako (l.) und Hamburgs Valon Behrami

Anthony Ujah (l., hier im Duell mit Johan Djourou) ist sehr bemüht im Kölner Angriff

Danuel Halfar (l.) und die Kölner entwickelten zu wenig Durchschlagskraft, Dennis Diekmeier und die Gäste ließen aber auch die letzte Konsequenz vermissen (© Imago)

FC-Trainer Peter Stöger kann mit dem Punkt beim Bundesliga-Debüt letztlich zufrieden sein

Köln - Der Hamburger SV hat bei der Rückkehr des 1. FC Köln in die Bundesliga seine schwarze Auswärtsserie gestoppt. Die Hanseaten kamen beim Aufsteiger zu einem 0:0 und sorgten damit nach neun Niederlagen in Folge für den ersten Auswärtspunkt seit Ende Oktober 2013. Für den FC, der nach 840 Tagen wieder ein Spiel im Oberhaus bestritt, war es ein erster Schritt auf dem Weg zum angestrebten Klassenerhalt.

Beide Teams bemühten sich um Struktur im Aufbau, zahllose Fehlpässe und viele kleine Fouls verhinderten allerdings jeden Spielfluss, deshalb blieben Weitschüsse ein bevorzugtes, aber erfolgloses Mittel.

Kölns Adam Matuschyk scheiterte mit seinem guten Versuch an Ex-Nationalkeeper René Adler (17.). Zuvor war der vor der Saison von Hertha BSC verpflichtete Pierre-Michel Lasogga aufseiten der Gäste einen Schritt zu spät gekommen (11.).

Hamburg mit kleinem Übergewicht

Der Mitte der ersten Halbzeit einsetzende Regen sorgte auf schwerem Boden nun für noch weniger Kombinationsfußball, beide Mannschaften rieben sich in Zweikämpfen auf, verhaspelten sich bei Kontern und probierten es weiter mit Distanzschüssen. Die Gäste erarbeiteten sich dabei nach und nach zumindest ein kleines Übergewicht, ohne die mit nur 20 Gegentoren beste Zweitligadefensive der abgelaufenen Saison in Verlegenheit zu bringen.

Bei den Hanseaten, die sich vor fünf Tagen erst im Elfmeterschießen bei Energie Cottbus in die 2. Pokalrunde gezittert hatten, tauschte Trainer Mirko Slomka Petr Jiracek gegen den etatmäßigen Rechtsverteidiger Dennis Diekmeier, im Sturmzentrum begann Lasogga anstatt Artjoms Rudnevs. Der vor der Saison fest von Hertha BSC verpflichtete Lasogga vergab kurz vor der Pause aus sechs Metern (45.).

Ilicevic genau auf Horn

Nach dem Wechsel kamen die von Slomka erhofften die Impulse aus der Hamburger Kreativzentrale. Kapitän Rafael van der Vaart bediente Ivo Ilicevic, doch der Kroate köpfte aus sieben Metern direkt in die Arme von FC-Keeper Timo Horn (48.). Auf der anderen Seite scheiterte Kölns Anthony Ujah ebenfalls per Kopf (51.).

Bei den Rheinländern vertraute FC-Trainer Peter Stöger bis auf zwei Ausnahmen der Mannschaft, die im Pokal vor einer Woche bei den Freien Turnern Braunschweig 4:0 gewonnen hatte. Für Neuzugang Mergim Mavraj rückte Kevin Wimmer in die Innenverteidigung, und Marcel Risse ersetzte Pawel Olkowski auf der rechten Offensivseite.

Mit der Einwechselung von Neuzugang Kevin Vogt kam eine halbe Stunde vor Schluss zwar mehr Zug ins Offensivspiel der Gastgeber, die keinerlei Anpassungsschwierigkeiten erkennen ließen.

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Spieler des Spiels: Rafael van der Vaart

Rafael van der Vaart war die auffälligste Figur in der Offensive, er war an elf der 19 Hamburger Torschüsse beteiligt: Vier Torschüsse gab er selbst ab, sieben weitere bereitete er vor.
Auch läuferisch war der Niederländer voll auf der Höhe, er legte die größte Strecke aller Spieler zurück (12,8 Kilometer).

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