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Spieltag & Spielplan

34. Spieltag

10.05.2014 | 15:30 Uhr

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  • TSG 1899 Hoffenheim
  • 3 : 1
    1 : 0
  • Eintracht Braunschweig

Bundesliga

10.05.2014 - 17:30 Uhr


Braunschweig verliert und steigt ab

Das war es mit dem Abenteuer Bundesliga für die Eintracht um Karim Bellarabi. Nach der Niederlage gegen 1899 steht der Gang in die 2. Bundesliga fest

Mit einem sehenswerten Kopfballtreffer erzielt Sebastian Rudy (r.) in der 15. Minute das 1:0

Die präzise Flanke kommt von Sejad Salhovic (l., mit Rudy)

Die Eintracht um Norman Theuerkauf (r., gegen Roberto Firmino) ist von Beginn an meistens mit Defensivarbeit beschäftigt

Doch dann ist der Löwe Bellarabi auf einmal frei durch, aber er beißt sich an Jens Grahl (nicht im Bild) die Zähne aus: Der Hoffenheimer Schlussmann wehrt den Schuss des Braunschweigers ab und bewahrt die Führung von 1899

Vorhang auf nach der Pause für Firmino (M.): Eine Flanke von Tobias Strobl (nicht im Bild) versenkt der Brasilianer artistisch per Seitfallzieher im Braunschweiger Tor zum 2:0

Nur sechs Minuten später erhöht Kevin Volland (2.v.r) auf das vorentscheidende 3:0

Jan Hochscheidt (l., mit Damir Vrancic) verkürzt zwar noch zwei Minuten vor Schluss auf 1:3, doch das war es dann auch. Mit der Niederlage ist der Abstieg der Eintracht besiegelt

Sinsheim - Eintracht Braunschweig hat das "Wunder von Hoffenheim" verpasst und muss nach nur einem Jahr Bundesliga den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Am letzten Spieltag verlor die Mannschaft von Torsten Lieberknecht bei 1899 Hoffenheim 1:3 (0:1) - mit einem Erfolg hätten die Niedersachsen angesichts der Niederlagen der Konkurrenten den Relegationsrang 16 erreicht.

Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht bewahrt die Fassung und ist dankbar: "Man muss die ganze Saison sehen, wir sind sicherlich nicht heute abgestiegen. Es gab mehrere Knackpunkte in dieser Saison. Wir sind ein sehr gefestigter Verein und haben mit sehr wenigen Mitteln Großartiges erreicht. Das miterleben zu dürfen, ist etwas ganz Besonderes. 

Eintracht verpasst Novum

Weil aber Sebastian Rudy (15.), Roberto Firmino (64.) und der ins WM-Aufgebot berufene Kevin Volland (70.) für Hoffenheim trafen und nur Jan Hochscheidt (88.) für Braunschweig erfolgreich war, setzte sich die Bundesliga-Tradition fort: Nie war es einem Team im Oberhaus bislang gelungen, am letzten Spieltag noch vom 18. auf den 16. Tabellenplatz zu springen.

Lieberknecht hatte einen Spieltag prophezeit, "an dem Geschichte geschrieben wird". Beide Mannschaften zunächst aber nur wenig Denkwürdiges. Die Braunschweiger, die im Vergleich zur Last-Minute-Niederlage am vergangenen Samstag gegen Augsburg (0:1) auf zwei Positionen verändert begannen, fanden gegen den sicher stehenden Defensivverbund der Gastgeber kein probates Mittel. Und auch die Hoffenheimer, die ohne ihre Offensivkräfte Anthony Modeste (Rotsperre) und Sven Schipplock (entzündeter Nerv) auskommen mussten, wirkten in der Anfangsphase ideenlos.

Rudy bringt 1899 in Front

Mit der ersten Chance gingen die Kraichgauer dennoch in Führung. Kapitän Andreas Beck hatte den Ball halbhoch in den Strafraum geflankt, Rudy schloss akrobatisch per Kopf ins lange Eck ab. Das Tor verlieh den Kraichgauern jedoch nur bedingt Aufschwung, vor allem dem unter der Woche von Bundestrainer Joachim Löw für den vorläufigen Brasilien-Kader nominierte Volland fehlte jegliche Bindung zum Spiel.

Erst nach einer knappen halben Stunde erhöhten die Gastgeber den Druck - und eröffneten ihrem Gegner dadurch teils aussichtsreiche Konterchancen. Am ehesten hatte dabei Karim Bellarabi (39.) den ersten Braunschweiger Liga-Treffer nach 361 Minuten auf dem Fuß - seinen Schuss von der Strafraumgrenze wehrte Jens Grahl im Hoffenheimer Gehäuse aber ohne größere Probleme ab.

Seitfallzieher-Traumtor von Firmino

Direkt nach Wiederanpfiff blieb ein Aufbäumen der Gäste aus. Ganz im Gegenteil: Hoffenheim erhöhte nochmals die Schlagzahl und drängte auf die Vorentscheidung. Den Schuss von Sejad Salihovic (54. ) klärte Ermin Bicakcic aber wenige Zentimeter vor der Torlinie.

Nach einer weiteren Drangperiode erzielte Firmino das längst überfällige 2:0. Die Flanke von Tobias Strobl veredelte der Mittelfeldspieler selbstverständlich auf die "brasilianische" Art und Weise: Mit einem Volleyschuss aus 15 Metern. Danach feierte auch Volland noch sein Erfolgserlebnis. 

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Spieler des Spiels: Roberto Firmino

Roberto Firmino hatte die meisten Torschussbeteiligungen (sieben) und erzielte ein technisch exzellentes Traumtor zum 2:0.

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