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Spieltag & Spielplan

34. Spieltag

10.05.2014 | 15:30 Uhr

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  • 1. FSV Mainz 05
  • 3 : 2
    1 : 1
  • Hamburger SV

Bundesliga

10.05.2014 - 17:30 Uhr


Mainz nach 3:2-Sieg in Europa, HSV in der Relegation

Der 1. FSV Mainz 05 mit Yunus Malli (r.) bezwingt Petr Jiraceks Hamburger SV mit 3:2

Die Partie beginnt für den HSV mit einem Schock. Eine zu kurze Rückgabe von Heiko Westermann (l.) verwertet Elkin Soto (M.) schon in der 7. Minute zum 1:0

Westermann ist konsterniert (l.), Torhüter Rene Adler schaut seinen Teamkollegen fragend an

Aber: Die Reaktion der Hamburger ist beeindruckend! Keine fünf Minuten nach dem Gegentor trifft Pierre-Michel Lasogga (M.) zum 1:1

Mit seinem 13. Saisontor unterstreicht der zuletzt verletzte Lasogga (2.v.l.) seine Bedeutung für den HSV und wird gebührend gefeiert

Nach Wiederbeginn bringt Malli (l.) die Mainzer mit einem trockenen Flachschuss wieder in Führung...

...ehe Shinji Okazaki sehenswert zum 3:1 trifft und mit seinem Team schon mal in Richtung europäischer Wettbewerb abhebt

Für den HSV reicht es nur noch zum 2:3 durch Ivo Ilicevic. Die Gebete von Rafael van der Vaart (Bild) und Co. werden dennoch erhört

Weil auch die Konkurrenz verliert, behalten die Hamburger Platz 16 - und können in der Relegation den Wunsch ihrer Anhänger verwirklichen

Mainz - Der Hamburger SV hat sich trotz einer Niederlage in die Relegation gerettet. Das 2:3 (1:1) beim FSV Mainz 05 am letzten Spieltag der Bundesliga blieb für die Hanseaten folgenlos, weil auch die Absteiger 1. FC Nürnberg und Eintracht Braunschweig patzten. Der HSV hat nun in zwei Endspielen (15. und 18. Mai) noch die Chance, den ersten Abstieg der Vereinsgeschichte abzuwenden.

Elkin Soto (7.), Yunus Malli (65.) und Shinji Okazaki (82.) trafen für die Mainzer, denen der Sieg den Einzug in die Europa League sicherte, Rückkehrer Pierre-Michel Lasogga traf zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich (12.), Ivo Ilicevic (85.) zum 2:3.

Katastrophaler Start für HSV

Vor den Augen von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz wurden die Gäste direkt kalt erwischt. Nach sieben kurzen Minuten, in denen sich der HSV höchst motiviert präsentierte, flankte Zdenek Pospech von der rechten Seite in den Hamburger Strafraum, wo Heiko Westermann mit einer völlig verunglückten Rückgabe zu Torwart Rene Adler patzte und Soto zur Stelle war.

Hamburg antwortete mit wütenden Angriffen auf das Tor von FSV-Torwart Loris Karius und wurde fünf Minuten später durch den gerade erst genesenen Hoffnungsträger Lasogga belohnt. Der 22-Jährige, der zwei Muskelfaserrisse überstanden hatte, traf per Abstauber, Karius sah dabei nicht sicher aus.

Hamburg drängt auf Führung

Die Nachricht der zwischenzeitlichen Rückstände der Nürnberger und Braunschweiger tat ihr Übriges zur Jubelstimmung im HSV-Block, zumal die Gäste auf den zweiten Treffer drängten.

Zunächst scheiterte Robert Tesche nach 22 Minuten knapp per Kopf, dann lenkte FSV-Mittelfeldspieler Christoph Moritz den Ball beinahe ins eigene Tor (24.), ehe Soto per Kopf auf der Torlinie (25.) und Karius mit einer starken Parade retteten.

Die Hausherren kamen in dieser Phase mit dem aggressiven Pressing der Gäste überhaupt nicht mehr zurecht. Kaum ein Angriff der Rheinhessen wurde zu Ende gespielt, zu oft leistete sich die Kreativzentrale mit Malli und Ja-Cheol Koo Abspielfehler. Auf der Gegenseite rutschte Lasogga am 2:1 vorbei (38.).

Mainz nach der Pause verbessert

Nach der Pause kamen die Hausherren zunächst besser aus der Kabine. Moritz prüfte Adler in der 49. Minute mit einem Distanzschuss, Nikolce Noveski scheiterte per Kopf (54.). Aber auch die Gäste blieben gefährlich, Calhanoglus Kopfball strich knapp am Pfosten vorbei (62.).

Den dritten Treffer der Partie erzielte dennoch Malli mit einem trockenen Flachschuss von der Strafraumgrenze. Okazaki sorgte nach Steilpass von Malli mit einer feinen Einzelleistung für die Entscheidung, ehe der eingewechselte Ilicevic für Hamburg noch einmal Ergebniskosmetik betrieb.

teaser-image

Spieler des Spiels:
Yunus Malli

Yunus Malli gab die meisten Torschüsse ab (vier). Der sprintstarke Mittelfeldspieler traf ein Mal selbst und bereitete Okazakis Treffer vor.

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