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34. Spieltag

10.05.2014 | 15:30 Uhr

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  • VfL Wolfsburg
  • 3 : 1
    1 : 0
  • Borussia M'gladbach

Bundesliga

10.05.2014 - 17:30 Uhr


Wölfe gewinnen "Finale" um Platz 5

Der VfL Wolfsburg besiegt Gladbach 3:1 und schließt die Saison als Fünfter ab

Die Wölfe machen gleich zu Beginn viel Dampf und schnüren die Borussia in deren Hälfte ein

Ivan Perisic (r.) macht der Gladbacher Abwehrreihe mit Julian Korb schwer zu schaffen

In der 30. Minute bringt Kevin De Bruyne (Mitte) die Wölfe in Führung. der verdiente Lohn für die Überlegenheit

Perisic (l.) ist zunächst der große Pechvogel des Spiels: In der ersten Hälfte trifft er nach einem freistoß die Latte, in der zweiten Halbzeit sogar den linken und rechten Pfosten in einem Schuss

In der zweiten Hälfte sind die Fohlen besser im Spiel. Christoph Kramer (l. gegen Maximilian Arnold) trifft in der 64. Minute für die Borussia zum 1:1

Persisic trifft dann doch noch und stellt in der 68. Minute wieder den alten Abstand her

Wolfsburg - Der VfL Wolfsburg hat trotz eines Sieges zum Saisonende das Millionen-Spiel Champions League verpasst. Die Wölfe setzten sich zwar im Verfolger-Duell gegen Borussia Mönchengladbach hochverdient mit 3:1 (1:0) durch, im Fernduell um den Qualifikationsplatz vier behielt aber Bayer Leverkusen die Oberhand.

 Der überragende belgische Nationalspieler Kevin de Bruyne (30.), Ivan Perisic (68.) und Robin Knoche (82.) erzielten die Treffer für den VfL, der damit zumindest Tabellenplatz fünf vor den Gladbachern sicherte.

Wölfe bissiger

Es ist Wolfsburgs beste Platzierung seit dem sensationellen Meistercoup 2009 unter Felix Magath. Für die enttäuschenden Gladbacher hatte Christoph Kramer lediglich zum zwischenzeitlichen 1:1 ausgeglichen (64.).

Von Anfang an zeigten vor allem die Wolfsburger, dass sie unbedingt in die Königsklasse wollen. Das von Trainer Dieter Hecking offensiv aufgestellte Team übte viel Druck aus und kombinierte gefällig. Die Gladbacher suchten ihr Glück fast ausschließlich über Konter, bei denen aber zunächst der Zug zum Tor fehlte. Max Kruse schien seine Nicht-Berücksichtigung für den WM-Kader in den Knochen zu stecken, der Stürmer spielte lange Zeit äußerst fehlerhaft.

Als das Spiel an Tempo verlor, gab es den Weckruf auf der Anzeigetafel, wo in der 22. Minute der Leverkusener Rückstand gegen Bremen eingeblendet wurde. Aber erneut waren es die Hausherren, die daraufhin deutlich mehr investierten. Der Lohn war das hochverdiente 1:0 durch de Bruyne.

Perisic mit Doppelpfosten

Acht Minuten später traf Ivan Perisic mit einem direkten Freistoß die Latte. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel hatte der VfL aber Glück, dass der allein aufs Tor zulaufende Kruse an Torhüter Diego Benaglio scheiterte.

Der sichtlich unzufriedene Gladbach-Trainer Lucien Favre reagierte auf die schlechte Leistung seines Teams und brachte zur zweiten Halbzeit in Oscar Wendt einen frischen Mann. Die Fohlen kamen mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine, Wolfsburgs Defensive geriet zunehmend in Bedrängnis.

Auf der Gegenseite hätte Perisic für klare Verhältnisse sorgen können, doch der Kroate traf nach einem feinen Doppelpass mit de Bruyne zwei Mal den Pfosten - erst den linken, dann den rechten. Danach übernahm wieder der VfL die Kontrolle im Spiel. Der Ausgleich fiel daher überraschend und brachte die Gastgeber auch nicht aus dem Rhythmus.

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Spieler des Spiel: Kevin De Bruyne

Wolfsburgs Wirbelwind war an fast allen gefährlichen Aktionen der Gastgeber beteiligt. De Bruyne hatte die meisten Torschussbeteiligungen (zehn). Drei Mal schoss er selbst, sieben Torschüsse bereitete er vor. Der Belgier traf zum 1:0, erzielte damit alle seine drei Tore für den VfL in den letzten vier Spielen.

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