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32. Spieltag

26.04.2014 | 15:30 Uhr

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  • Hertha BSC
  • 2 : 0
    0 : 0
  • Eintracht Braunschweig

Bundesliga

26.04.2014 - 17:25 Uhr


Braunschweig erleidet Rückschlag bei der Hertha

Der Matchwinner gewinnt das Kopfballduell gegen Dennis Kruppke. John-Anthony Brooks ist der Torschütze zum 1:0 für Berlin. Am Ende verlieren die abstiegsgefährdeten Braunschweiger noch mit 0:2

Eine gute und eine schlechte Nachricht gab es vor dem Spiel für Braunschweigs Trainer Thorsten Lieberknecht: Orhan Ademi fällt mit Grippe aus, dafür kehrt Topstürmer Domi Kumbela in die Startelf zurück

Im ersten Durchgang sehen beide Trainer ein gemächliches Spiel. Sami Allagui (r.) hat eine der zwei einzigen Chancen, als ihm jedoch der Ball kurz vor dem Tor verspringt

Der Braunschweiger Offensive um Domi Kumbela (l., gegen Johannes van den Bergh) gelingt nicht viel. Bis auf eine riesen Chance nach der Pause, als Kumbela frei an Kraft scheitert

Alexander Baumjohann schaut dem Ball hinter her. Der Berliner Spielmacher feiert nach Kreuzbandriss sein Startelfcomeback und macht ein auffälliges Spiel

In der 61. Minute ist es soweit: John-Anthony Brooks spitzelt in dieser Szene den Ball ins Tor und bringt Hertha nicht unverdient mit 1:0 in Führung

Braunschweig ist ratlos. Nach vorne läuft trotz Bemühungen nichts zusammen, hinten müssen die "Löwen" gar noch das entscheidende 0:2 durch Sami Allagui hinnehmen (77.)

Berlin - Für Eintracht Braunschweig ist der sofortige Abstieg aus der Bundesliga ein Stück nähergerückt. Der Aufsteiger verlor im Auswärtsspiel bei der seit Wochen schwächelnden Hertha aus Berlin mit 0:2 (0:0) und bleibt damit Tabellenschlusslicht mit den schlechtesten Chancen auf den Klassenerhalt.

US-Nationalspieler John Anthony Brooks mit seinem zweiten Saisontreffer (61.) und Sami Allagui (77. ) sorgten für Herthas ersten Heimsieg im Jahr 2014. Tabellenschlusslicht Braunschweig enttäuschte angesichts der prekären Lage vor allem kämpferisch. Mit ein wenig mehr Leidenschaft und Mut wäre gegen die unsicheren Berliner deutlich mehr möglich gewesen.

Baumjohann und Kumbela in der Startelf

Bei den Berlinern feierte der von einem Kreuzbandriss genesene Spielmacher Alexander Baumjohann nach fast sieben Monaten sein Startelf-Comeback. Auf der Gegenseite lief Domi Kumbela nach einem überstandenen Muskelfaserriss wieder von Beginn an auf.

Der zuletzt schmerzlich vermisste Torjäger bekam anfangs aber kaum verwertbare Bälle, das Spiel geriet in der ersten Halbzeit trotz der enormen Bedeutung für die Gäste zu einem müden Sommerkick. Die Braunschweiger, die zur Vorbereitung extra in ein Kurztrainingslager ins brandenburgische Neuruppin gefahren waren, brachten ihren Gegner auch kämpferisch kaum in Verlegenheit.

Kaum Torraumszenen in der ersten Halbzeit

Die Berliner, die seit dem gesicherten Klassenerhalt vor Wochen nach ihrer Form suchen, spielten nicht wirklich besser, besaßen aber die erste Chance der Partie: In der 25. Minute brauchte Sami Allagui nach feiner Vorarbeit von Baumjohann einen Meter vor dem Tor nur noch einzuschieben, doch der Deutsch-Tunesier vergab kläglich.

Eintrachts erste gute Möglichkeit gab es erst fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff, als Dennis Kruppke über das Tor schoss. Zweimal jubelten die gut 1500 mitgereisten Gäste-Fans in der ersten Hälfte aber doch: Als die ersten beiden Gegentore des 1. FC Nürnberg beim FSV Mainz auf der Anzeigentafel eingeblendet wurden.

Brooks weckt Hertha auf

Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht reagierte auf die schwache Vorstellung seines Teams und brachte zum Wiederanpfiff Offensivspieler Karim Bellarabi für Jan Hochscheidt. Der neue Mann sorgte gleich für mächtig Wirbel: In der 49. Minute bereitete Bellarabi zunächst mit einem Traumpass eine Großchance für Kumbela vor, dann scheiterte er selbst nur knapp an Hertha-Torhüter Thomas Kraft.

Danach wachte auch Berlin endlich auf, so dass die Zuschauer endlich auf ihre Kosten kamen. Nachdem Sandro Wagner, der den angeschlagenen Torjägers Adrian Ramos in der Startelf nicht gleichwertig ersetzen konnte, scheiterte, machte es Brooks mit dem 1:0-Führungstreffer besser. Braunschweigs Antwort auf den Rückstand waren meist überhastet vorgetragene Angriffe. 

teaser-image

Spieler des Spiels:
John Anthony Brooks

John Anthony Brooks brachte die Hertha in Führung und war mit 75 Prozent gewonnenen direkten Duellen der zweikampfstärkste Berliner.

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