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32. Spieltag

26.04.2014 | 15:30 Uhr

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  • 1. FSV Mainz 05
  • 2 : 0
    2 : 0
  • 1. FC Nürnberg

Bundesliga

26.04.2014 - 17:20 Uhr


Mainz träumt, Nürnberg droht der Abstieg

Mainz 05 feiert gegen Nürnberg einen ungefährdeten 2:0-Sieg und träumt weiterhin von Europa

Für Nürnbergs Interimscoach Roger Prinzen gibt es also nichts zu feiern und der "Club" geht dem Abstieg entgegen

Zunächst können Raphael Schäfer (l.) und Co. den FSV-Ansturm noch abwehren, doch...

Shinji Okazaki (l.) bringt die Mainzer in der 30. Minute mit seinem 14. Saisontor in Führung

Nach dem 2:0 durch Christoph Moritz kommen die Gäste nach der Pause mit Hiroshi Kiyotake (r.) noch einmal etwas auf, doch der große Gegenangriff bleibt aus

Stattdessen konzentriert sich der Spielmacher der Franken auf Diskussionen mit Schiedsrichter Knut Kircher

Mainz-Coach Thomas Tuchel ist es egal, er spielt nächste Saison mit seinem Team wahrscheinlich international

Kurz vor dem Ende verschafft Tuchel dem lange verletzten Julian Baumgartlinger (r.) noch ein paar Einsatzminuten

Bei den Nürnbergern muss Prinzen (M.) unter anderem bei Josip Drmic (l.) Aufbauarbeit leisten

Mainz - Auch mit den "Rettern" Roger Prinzen und Marek Mintal auf der Trainerbank taumelt der 1. FC Nürnberg dem achten Abstieg aus der Bundesliga entgegen. Im Spiel eins nach der Entlassung von Trainer Gertjan Verbeek unterlag der Club beim FSV Mainz 05 0:2 (0:2) und muss mehr denn je auf einen Ausrutscher des Tabellen-16. Hamburger SV am Sonntag hoffen.

Shinji Okazaki (30.) mit seinem 14. Saisontor und Christoph Moritz (44.) machten den Sieg der Hausherren perfekt, denen damit zwei Spieltage vor dem Saisonende der Einzug in die Europa League kaum noch zu nehmen ist.

Die "Spionage" von Interimstrainer Prinzen, der kurioserweise im vergangenen Monat bei Mainz-Trainer Thomas Tuchel hospitiert hatte, half Nürnberg nicht weiter. Bis auf ein paar zögerliche Ansätze in der ersten halben Stunde machte der Auftritt des Clubs den mitgereisten Fans wenig Mut für die verbleibenden beiden Endspiele gegen Hannover 96 und bei Schalke 04. Gewinnt der HSV am Sonntag, ist der neunmalige Meister Nürnberg kaum noch zu retten.

Keine Gefahr für Karius

Von der ersten Sekunde an stand der frühere U23-Trainer Prinzen ("Ich glaube felsenfest an den Klassenerhalt"), der zusammen mit Club-Idol Mintal am Mittwoch das Steuer übernommen hatte, in seiner Coachingzone und peitschte sein Team nach vorne. Und tatsächlich spielten die nach zuletzt acht Niederlagen in neun Partien arg gebeutelten Nürnberger in der Anfangsphase recht gut mit. Richtig gefährlich wurde das für Mainz-Torwart Loris Karius aber nicht. Einzig nach einer Ecke musste der Keeper mit den Fäusten klären (5. ).

In der Folge bekamen die Hausherren, die auf den rotgesperrten Niko Bungert verzichten mussten, das Spiel vor rund 33.507 Zuschauern besser in den Griff. Doch zu oft verzettelten sich die Offensivspieler um Spielmacher Yunus Malli in Einzelaktionen. Den Nürnbergern fehlte die Präzision, um die teilweise recht vielversprechenden Angriffe vernünftig abzuschließen.

Okazaki trifft per Kopf

Das rächte sich in der 30. Minute: Nach einem Freistoß von Johannes Geis setzte sich der nur 1,74 Meter große Okazaki im Kopfballduell zum 1:0 durch. Mit der Führung im Rücken setzte der FSV gegen sichtlich geschockte Nürnberger sofort nach, und war nach einer Vielzahl vergebener Chancen vor dem Pausenpfiff schließlich durch Moritz erfolgreich.

Nach der Pause zeigten zunächst nur die Nürnberger Fans Reaktion: Sie blieben kollektiv stumm. Allerdings gab ihr Team auf dem Rasen auch wenig Anlass zum Jubeln. Im Gegenteil waren eher die Mainzer ihrem dritten Tor näher als der Club dem Anschlusstreffer. 

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Spieler des Spiels: Johannes Geis

Johannes Geis war an elf der 18 Mainzer Torschüsse beteiligt, bereitete mit Standards beide Treffer des FSV vor. Der defensive Mittelfeldspieler war vorne sehr präsent, gewann auch gute 59 Prozent seiner Zweikämpfe.

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