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31. Spieltag

19.04.2014 | 15:30 Uhr

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  • Sport-Club Freiburg
  • 4 : 2
    0 : 1
  • Borussia M'gladbach

Bundesliga

19.04.2014 - 17:25 Uhr


Irres Comeback: SCF steht kurz vor dem Klassenerhalt

Der SC Freiburg schlägt Gladbach mit 4:2 und macht einen großen Schritt zum Ligaverbleib

Gladbach setzt den Sport-Club von Beginn an unter Druck und geht in der neunten Minute durch Patrick Herrmanns fünftes Saisontor in Führung

Bei den Gästen steht Granit Xhaka (l., gegen Julian Schuster) erstmals seit dem 23. Spieltag wieder in der Startelf

Auch Kapitän Filip Daems (r.) ist wieder von Beginn an dabei und lässt gegen im ersten Durchgang harmlose Breisgauer in der Defensive nichts anbrennen

Doch das ändert sich im zweiten Durchgang: Admir Mehmedi (r., gegen den Ex-Freiburger Max Kruse) gleicht mit dem ersten gefährlichen Abschluss aus. Tony Jantschke fälscht unhaltbar ab

Gladbach hat per Elfmeter die Chance zur erneuten Führung. Aber der sonst so sichere Schütze Filip Daems scheitert an SC-Keeper Oliver Baumann

Anschließend muss Gladbach nach Gelb-Rot gegen Granit Xhaka nur noch zu zehnt weiterspielen. Freiburg nutzt das: Oliver Sorg bringt per Traumtor die Hausherren in Front

Und der starke Vladimir Darida (r.) legt gleich das 3:1 nach. Dieser Doppelschlag binnen einer Minute zieht den Gästen den Zahn

Freiburgs Mehmedi legt mit seinem elften Saisontreffer kurz vor Schluss nach

Am Ende heißt es 4:2 und Freiburg feiert mit dem vierten Heimsieg in Serie drei weitere wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt

Freiburg - Der SC Freiburg steht in der Bundesliga dicht vor dem Klassenerhalt. Gegen den Champions-League-Anwärter Borussia Mönchengladbach siegten die Breisgauer 4:2 (0:1) und können damit wohl für ein weiteres Jahr in der Erstklassigkeit planen. Für Gladbach war es wahrscheinlich der entscheidende Rückschlag im Kampf um den Qualifikationsplatz für die Königsklasse.

Admir Mehmedi (51.) glich zunächst die Führung der Gäste durch Patrick Herrmann (9.) aus. Nach Gelb-Rot gegen Granit Xhaka (69.) wegen wiederholten Foulspiels trafen Oliver Sorg (71.) und Vladimir Darida (72.) mit einem Doppelschlag, ehe Mehmedi (87.) und Havard Nordtveit (89.) für den Endstand sorgten. Der Gladbacher Kapitän Filip Daems war beim Stand von 1:1 mit einem Foulelfmeter an Torhüter Oliver Baumann gescheitert (65.).

Gladbach bestimmt die erste Hälfte

Im ausverkauften Freiburger Stadion, darunter wie so oft Bundestrainer Joachim Löw, bot Freiburgs Trainer Christian Streich bis auf den verletzten Verteidiger Pavel Krmas (Muskelfaserriss) die vermeintlich beste Elf auf, sein Gladbacher Kollege Lucien Favre hingegen brachte im defensiven Mittelfeld den Schweizer Xhaka. Für ihn musste Christoph Kramer nach zuletzt mäßigen Leistungen zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Nach den ersten zehn Minuten, in denen sich beide Mannschaften größtenteils belauerten, gebührte die Aufmerksamkeit allerdings anderen. Nach einer flachen und präzisen Hereingabe von Juan Arango traf Herrmann mit der ersten Chance des Spiels aus kurzer Distanz.

Raffael verpasst das 2:0

Die Führung der Gäste blieb lange Zeit der einzige Höhepunkt einer unterdurchschnittlichen Bundesliga-Partie. Nach Herrmanns Treffer kontrollierte Gladbach zwar das Geschehen, Torgefahr aber strahlte die Fohlen-Elf nicht aus. Erst Raffael (26.) näherte sich mit einem Distanzschuss wieder dem Freiburger Gehäuse an. Der Brasilianer war es auch, der vier Minuten später nach einem Missverständnis der Freiburger Defensive das 2:0 hätte machen müssen. Nach einem Dribbling durch den Strafraum klärte SC-Kapitän Julian Schuster auf der Linie.

Auf der anderen Seite ließen die Gastgeber ihre in den vergangenen Partien wiedererlangte spielerische Qualität vermissen. Einmal in Ballbesitz, fehlten dem zuletzt starken SC-Stürmer Mehmedi und seinen Kollegen gegen clever verteidigende Gladbacher die zündenden Ideen. Auch deshalb ging es ohne einen einzigen Schuss auf den Kasten von Marc-Andre ter Stegen in die Kabine.

Freiburg dreht auf in Durchgang zwei

Sämtliche dort besprochenen Pläne hätten sich vier Minuten nach Wiederanpfiff beinahe zerschlagen, als Immanuel Höhn mit einem katastrophalen Rückpass ein Eigentor nur um wenige Zentimeter verfehlte. Im Gegenzug sorgte Mehmedi für den schmeichelhaften Ausgleich.

Und dieser schien Auftrieb zu verleihen: In den Zweikämpfen waren die Freiburger bissiger, in der Offensive zielstrebiger - und im Tor zeigte Baumann gegen Daems sein ganzes Können. Sorg ebnete mit einem Traumtor den Weg zum Sieg der Gastgeber, nur eine Minute später legte Darida das 3:1 nach. Mehmedi erhöhte nach einem Fehler von Alvaro Dominguez gegen nun zusammenbrechende Gäste gar auf 4:1. Nordtveits direkt verwandelter Freistoß war nicht mehr als Ergebniskosmetik.

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Spieler des Spiels: Vladimir Darida

Vladimir Darida legte das 2:1 für Oliver Sorg auf und traf dann selbst zum 3:1. Er brachte die Freiburger auf die Siegerstraße, war oft am Ball und führte die meisten Zweikämpfe aller SC-Spieler. Sein läuferischer Einsatz war wieder einmal überragend, Darida lief am meisten (13,5 Kilometer).

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