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31. Spieltag

19.04.2014 | 15:30 Uhr

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  • Eintracht Braunschweig
  • 0 : 2
    0 : 0
  • FC Bayern München

20.04.2014 - 15:04 Uhr


Die Bayern geärgert, Hertha im Kopf

Stark gekämpft aber weiter ganz tief unten drin: Mirko Boland und Eintracht Braunschweig nach dem 0:2 gegen die Bayern (© imago)

Die Bayern um Superstar Arjen Robben (r.) rangen Jan Hochscheidt (l.) und Co. erst spät nieder. Hochscheidt hatte zuvor eine gute Chance zur Führung vergeben

Braunschweig - Spiel verloren, aber Respekt gewonnen. Eintracht Braunschweig war am Samstagnachmittag drauf und dran, dem deutschen Meister Bayern München mindestens einen Punkt abzuluchsen. Doch am Ende reichte es für die tapferen Niedersachsen nicht vor wieder einmal ausverkauftem Haus. Der Aufsteiger rangiert nach dem 0:2 weiterhin auf dem letzten Platz.

Für das Lieberknecht-Team ging gegen den Rekordmeister eine Serie von fünf Heimspielen ohne Niederlage (drei Siege, zwei Remis) zu Ende - die zuvor letzte Pleite vor heimischem Publikum setzte es am 19. Spieltag beim 1:2 gegen Borussia Dortmund.

"Wir haben uns gut auf die Bayern vorbereitet und alles in die Waagschale geworfen. Mit dem Auftritt bis zum 0:1 können wir sehr zufrieden sein", fand Matthias Henn, der Innenverteidiger war etwas überraschend für Correia in die Startelf gerutscht. Er machte seinen Job ordentlich, sah aber bei beiden Toren nicht gut aus. "Der Gegner hat Geduld bewiesen und Pizarro sowie Mandzukic machen die eine Chance, die sie bekommen, dann halt rein."

Lieberknecht stolz - Davari beschäftigungslos

Auch Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht war mit der Leistung seiner Elf schlussendlich sehr zufrieden. "Ich hätte meiner Mannschaft zumindest den einen Punkt gegönnt. Wir haben bis zur 75. Minute wirklich mit viel Herz und Leidenschaft gespielt. Auf der einen Seite bin ich stolz darauf, wie wir das Spiel angegangen sind, auf der anderen Seite herrscht Enttäuschung, keine Punkte geholt zu haben."

Auch Mittelfeldspieler Mirko Boland konnte der Niederlage gegen die Bayern Gutes abgewinnen: "Wir dürfen nicht vergessen, gegen wen wir gespielt haben. In der zweiten Halbzeit haben wir etwas die Disziplin und die Ordnung verloren, aber in den ersten 45 Minuten haben wir richtig gut gespielt." Mit ein wenig mehr Glück hätten die Braunschweiger Mitte der ersten Halbzeit durch Jan Hochscheidt in Führung gehen können. In der ersten Halbzeit hatten die Bayern nicht einen Schuss auf das Tor von Eintracht-Keeper Daniel Davari abgegeben, der bis dato einen ungewohnt ruhigen Nachmittag verlebte.

"Irgendwann meldet sich dann der Körper"

"In der Halbzeit haben wir uns gesagt, dass wir jetzt noch konzentrierter spielen müssen. Um gegen die Bayern etwas zu holen, muss man dann aber auch mal einen reinmachen", so Boland. Nach dem 0:1 (75.) durch Claudio Pizarro konnten die Braunschweiger nichts mehr zusetzen.

"Das erste Gegentor war ärgerlich, aber wir konnten zumindest über die ersten 70 Minuten mit unserem Auftritt zufrieden sein. Gegen ein Team wie Bayern muss man auch viel hinterherlaufen und irgendwann meldet der Körper sich", erklärte Henn.

Die Hoffnung lebt

Trotz der guten Vorstellung gegen den amtierenden deutschen Meister ist die Eintracht auch weiterhin Schlusslicht. Trotzdem ist der Relegationsplatz und sogar der Nichtabstiegsrang immer noch in Reichweite. "Wir wollten auch gegen die Bayern etwas mitnehmen. Das eine oder andere Mal hat leider die Konzentration gefehlt, aber unter dem Strich haben wir eine gute Partie gespielt. Die Art und Weise, wie wir dagegen gehalten haben, ist super, aber das Ergebnis ist enttäuschend", erklärte Deniz Dogan, der mit Henn die Innenverteidigung bildete.

"Wir haben noch drei Endspiele. Für uns gilt es jetzt, einfach weiterzumachen. Aus diesen Partien wollen wir das Maximale herausholen", so Boland. Sein Trainer hat den Optimismus auch noch nicht verloren: "Jetzt geht es am Samstag nach Berlin. Wir müssen dieses Spiel gut vorbereitet angehen." Vielleicht kann dann auch Braunschweigs Toptorjäger Domi Kumbela nach seiner Verletzung wieder mitwirken.

Aus Braunschweig berichtet Alexander Barklage

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