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31. Spieltag

19.04.2014 | 15:30 Uhr

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  • Eintracht Braunschweig
  • 0 : 2
    0 : 0
  • FC Bayern München

20.04.2014 - 14:04 Uhr


Bayern beenden Mini-Krise - jetzt wartet Real

Das Spiel in Braunschweig war laut Thomas Müller für die Bayern ein "sehr guter Test"

Claudio Pizarro beendete eine 304 minütige Torflaute der Bayern und zog dank seines 83. Bundesliga-Treffers mit Paul Breitner gleich

Am Mittwoch gegen Real stehen wohl Manuel Neuer (r.) und David Alaba wieder zur Verfügung

Braunschweig - Generalprobe geglückt, mehr aber auch nicht. Der FC Bayern München hat in der Bundesliga seine Mini-Krise von drei sieglosen Spielen beendet und beim Tabellenletzten Eintracht Braunschweig glanzlos mit 2:0 gewonnen. Jetzt sind alle Augen auf Mittwoch gerichtet. Dann steht das Halbfinal-Hinspiel der Champions League bei Real Madrid an.

"Es war ein sehr guter Test für uns. Wir wurden besonders körperlich und kämpferisch gefordert", so Nationalspieler Thomas Müller. Er wurde zusammen mit Mario Mandzukic in der Schlussphase eingewechselt und trug zum Auswärtssieg entscheidend bei. "Dafür sind wir ja da, um die Tore zu schießen", schmunzelte Müller. Er blieb zwar ohne Treffer, aber sein kroatischer Teamkollege besorgte kurz vor dem Ende das 2:0 für die Bayern. Es war bereits das 14. Jokertor der Bayern.

Den Assist konnte sich in seinem ersten Bundesliga-Spiel von Beginn an Torwart Lukas Raeder gutschreiben. Einen weiten Befreiungsschlag von Raeder nahm Mandzukic auf und vollendete eiskalt. Zum ersten Mal seit dem 15. Dezember 2012 gelang in der Bundesliga wieder einem Torwart eine direkte Torvorbereitung: Damals war es Bernd Leno gegen den HSV.

Pizarro zieht mit Breitner gleich

304 Minuten waren die Bayern zuvor in der Bundesliga ohne Tor geblieben. Dann erlöste sie Claudio Pizarro. Der Peruaner erzielte sein 83. Bundesliga-Tor für Bayern - genauso viele wie Paul Breitner (Platz 9 des FCB-internen Rankings).

"Wir sind schwer ins Spiel gekommen. Für die Braunschweiger war jeder Zweikampf wie Krieg", drückte es Karl-Heinz Rummenigge etwas zu martialisch aus. Besonders in der ersten Halbzeit agierten die Bayern zu fahrig und eine ungewohnt hohe Fehlpassquote machte sich bemerkbar. Den ersten Schuss aufs Tor hatten die Bayern erst in der zweiten Halbzeit durch einen Weitschuss von Youngster Pierre-Emile Hojbjerg.

Lahm: "Mache mir gar keine Sorgen"

Beunruhigt ob der dürftigen Leistung waren die Bayern nach dem Schlusspfiff nicht. "Ich mache mir keine Sorgen. Jeder wird seine Topleistung am Mittwoch abrufen, ansonsten haben wir eh keine Chance", verriet Kapitän Philipp Lahm. "Es war wichtig, dass wir mit einem guten Gefühl nach Madrid fahren. In der zweiten Halbzeit haben wir ganz gut gespielt, was bei den Platzverhältnissen gar nicht so einfach war", so Lahm weiter, der in Braunschweig den Linksverteidiger gab.

Über seine Seite könnte es am Mittwoch zu einem Duell mit Weltfußballer Cristiano Ronaldo kommen. Doch der Einsatz des Portugiesen bei den Madrilenen ist noch fraglich. "Ronaldo ist ein exzellenter Fußballer und sehr wertvoll für seine Mannschaft", zollt Lahm großen Respekt.

"Auf das Duell gegen Real schaut die ganze Welt"

In Madrid wird Trainer Pep Guardiola wieder etwas mehr Spielermaterial zur Verfügung haben. Allen voran Manuel Neuer und David Alaba, die am Samstag noch fehlten, aber am Sonntag wieder ins Training einstiegen. Aufgrund der zahlreichen Ausfälle musste der Bayern-Kader in Braunschweig mit Nachwuchstalenten aufgefüllt werden. So waren neben Raeder und Hojbjerg auch noch Benno Schmitz, Alessandro Schöpf und Raif Husic auf dem Spielberichtsbogen eingetragen.

"Ich habe vollstes Vertrauen in den Kader. Unser Trainer wird schon die richtigen Spieler aufstellen. Auf das Duell mit Real Madrid schaut die ganze Fußballwelt. Wir wollen es besser machen als der BVB und dort mindestens ein Tor schießen", so Rummenigge.

"Jetzt denken wir zu 100 Prozent an Real. Es treffen zwei Topmannschaften aufeinander", weiß auch Lahm, "wir werden wieder versuchen, über unseren hohen Ballbesitz das Spiel zu bestimmen. Aber auch die ganz normalen Tugenden wie Aggressivität und Leidenschaft werden wir an den Tag legen müssen."

Aus Braunschweig berichtet Alexander Barklage

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