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30. Spieltag

12.04.2014 | 15:30 Uhr

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  • Borussia M'gladbach
  • 1 : 1
    0 : 1
  • VfB Stuttgart

Bundesliga

12.04.2014 - 17:30 Uhr


Spätes Gegentor kostet Stuttgart zwei Punkte

Patrick Herrmann und Georg Niedermeier im Kampf um den Ball: Am Ende reichte es für keinen der beiden zu drei Punkten

Christian Gentner (M.) klärt: Die starke Defensive der Schwaben lässt in der ersten Halbzeit keine nennenswerte Chance für Gladbach zu

Es kommt noch besser: Daniel Didavi bringt noch einem verunglückten Schuss von Tobias Werner seine Farben mit 1:0 in Führung

Marc-Andre ter Stegen ist beim Schuss von Didavi machtlos. Es ist das erste Saisontor für den jungen Stuttgarter

Lucien Favre erzürnt: Auch in der zweiten Halbzeit fällt seiner Mannschaft gegen die starken Schwaben nicht viel ein

Kurz vor Schluss dürfen die Fohlen dann doch noch jubeln. Max Kruse flankt auf den Kopf von Juan Arango und der erzielt sein erstes Bundesliga-Kopfballtor überhaupt (89.)

Ibrahima Traore (r.) kann es nicht glauben. Wieder kostet ein spätes Gegentor den Stuttgartern wichtige Punkte

Mönchengladbach - Der VfB Stuttgart hat einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt verpasst. Die Schwaben mussten sich bei Borussia Mönchengladbach nach langer Führung mit einem unglücklichen 1:1 (1:0) begnügen und gaben den ersten Auswärtssieg seit über fünf Monaten noch aus der Hand. Daniel Didavi (12.) traf für den VfB, ehe Juan Arango (89.) den Ausgleich erzielte.

Entsprechend nüchtern fiel das Fazit von Borussen-Trainer Lucien Favre aus: "Wir haben nicht gut gespielt. Bei uns war zu wenig Bewegung. Wenn Stuttgart das 2:0 macht, ist es entschieden. Aber wir haben immer daran geglaubt, ein Tor zu machen." Auf VfB-Seite überwog der Frust über zwei verlorene Punkte: "Es ist enttäuschend, wenn du in der letzten Minute ein Gegentor bekommst. Das kann aber immer passieren. Was mich ärgert, ist, dass wir den Sack nicht zugemacht haben", sagte VfB-Coach Huub Stevens. 

Der Niederländer verzichtete in der Startformation  im in dieser Saison zum fünften Mal ausverkauften Borussia-Park auf Torjäger Vedad Ibisevic. Für ihn stürmte der erst 18-jährige Timo Werner.

Kein Durchkommen für die Fohlen

Die Gäste begannen nach dem Sieg in der vergangenen Woche gegen Freiburg selbstbewusst, daher war der Führungstreffer nicht unverdient. Nach einem verunglückten Schuss von Werner ließ Didavi Gladbachs Torhüter Marc-Andre ter Stegen aus kurzer Distanz keine Chance.

Die Schwaben standen in der Folge in der Defensive meist sicher und nahmen den Abstiegskampf an. Die Stuttgarter legten eine harte Gangart an den Tag und hatten nach 25 Minuten schon drei Gelbe Karten kassiert. Allerdings kauften sie der Borussia damit auch den Schneid erst einmal ab. Lediglich bei einer Doppelchance von Juan Arango und Patrick Herrmann (36.) wurden die Gastgeber in der ersten Halbzeit torgefährlich.

VfB lässt Chancen liegen

Auf der anderen Seite verpassten es die Gäste mehrfach, ihre Führung noch vor dem Seitenwechsel auszubauen. Martin Harnik scheiterte nach einem Fehler von Julian Korb ebenso freistehend an ter Stegen (37.) wie Werner (45.). Zudem verfehlte ein Kopfball von Didavi nur knapp sein Ziel (45.+2).

Nach dem Wechsel erhöhte die Mannschaft von Lucien Favre den Druck. Havard Nordtveit verfehlte zunächst mit einem Distanzschuss sein Ziel knapp (47.), dann scheiterte Alvaro Dominguez am glänzend reagierenden Schlussmann Sven Ulreich (51.).

Arango trifft erstmals per Kopf

Doch dem Gladbacher Spiel mangelte es insgesamt an Präzision, der fünfmalige deutsche Meister machte sich das Leben durch leichte Ballverluste immer wieder selber schwer.

Aber auch der VfB spielte seine sich bietenden Kontermöglichkeiten oft nicht gut aus. In der 87. Minute verpasste Ibrahima Traore mit einem Freistoß an die Latte die Vorentscheidung, fast im Gegenzug fiel nach einer Flanke von Max Kruse der Ausgleich durch Arangos Kopfball. 

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Spieler des Spiels:

Juan Arango

Juan Arango rettete der Borussia mit seinem späten Tor einen Punkt, bei seinem 25. Bundesliga-Treffer war er dabei erstmals per Kopf erfolgreich. Der Venezolaner war oft am Ball, seine drei Torschüsse überbot kein Gladbacher.

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