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30. Spieltag

11.04.2014 | 20:30 Uhr

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  • FC Schalke 04
  • 2 : 0
    0 : 0
  • Eintracht Frankfurt

Bundesliga

11.04.2014 - 22:26 Uhr


Schalke weiter auf Kurs in Richtung Königsklasse

Max Meyer (M.) bringt den FC Schalke 04 beim 2:0 über Eintracht Frankfurt auf die Siegerstraße

Die Partie beginnt mit bescheidenem Tempo. Die Knappen um Joel Matip (l.) lassen die Kreativität und die Präzision vermissen

So hat die SGE die erste echte Torchance: Stefan Aigner (l.) lupft den Ball über Ralf Fährmann hinweg - aber auch übers Tor (21.)

Auf der Gegenseite scheitert Klaas-Jan Huntelaar aus wenigen Metern per Kopf an Keeper Kevin Trapp (36.) - es geht torlos in die Pause

Die Hausherren kommen allerdings mit viel Schwung aus der Halbzeit. In der 59. Minute schießt Sead Kolasinac an den Pfosten, den Nachschuss von Huntelaar wehrt Trapp ab - aber Meyer (r.) staubt ab

Für den Youngster ist es sein sechster Saisontreffer

In der 64. Minute ist der Ball erneut im Tor, der Treffer von Julian Draxler wird aufgrund einer Abseitsstellung allerdings zurückgenommen

Dann gibt es Strafstoß: Nach Foul von Carlos Zambrano an Draxler zeigt der Schiedsrichter auf den Punkt. Ein Fall für Huntelaar. Doch der findet erneut im starken Trapp seinen Meister (66.)!

Dennoch ist in der Schlussphase von den Hessen nicht mehr viel zu sehen. Stattdessen verwandelt der eingewechselte Jefferson Farfan (r.) in der Nachspielzeit einen direkten Freistoß zum 2:0-Endstand

Gelsenkirchen - Der Jüngste hat den FC Schalke 04 ganz nah an die Champions League herangeführt: Der erst 18-jährige Max Meyer hat mit seinem Führungstreffer den 2:0 (0:0)-Sieg der Königsblauen gegen Eintracht Frankfurt eingeläutet. Jefferson Farfan traf bei seiner Rückkehr ins Team in der ersten Minute der Nachspielzeit zum Endstand. Der Tabellendritte schloss damit nach Punkten zum Revierrivalen Borussia Dortmund auf und baute den Vorsprung vor den Verfolgern vorerst auf zehn Zähler aus.  

 "In der ersten Halbzeit war ich überhaupt nicht zufrieden, da haben wir vieles falsch gemacht. Das habe ich der Mannschaft auch in der Kabine gesagt. Aber dann, großen Respekt, haben wir wesentlich besser gespielt", sagte Schalkes Trainer Jens Keller. Dem konnte Frankfurts Coach Armin Veh bei "Sky" nur zustimmen: "Wir haben dem Druck nicht mehr standhalten können und den Gegner mit unserer Ungefährlickeit aufgebaut." 

Huntelaar vergibt Strafstoß

Mit seinem sechsten Saisontor brach Meyer in der 59. Minute den Bann. Der Mittelfeldspieler traf im zweiten Nachschuss: Sead Kolasinac hatte den Pfosten getroffen, Klaas-Jan Huntelaar war danach an Torhüter Kevin Trapp gescheitert. Zwei Minuten später jubelten die Schalker über das vermeintliche 2:0 durch Julian Draxler, doch Schiedsrichter Christian Dingert nahm den Treffer nach Rücksprache mit seinem Assistenten Martin Petersen wegen Abseits zurück.

Huntelaar verpasste in der 66. Minute die Vorentscheidung: Nach einem Foul von Carlos Zambrano an Draxler scheiterte der Niederländer mit einem Elfmeter an Trapp, zum vierten Mal bei seinen letzten sechs Strafstößen. 15 Minuten später traf Leon Goretzka nur die Latte des Frankfurter Gehäuses.

Schalke setzt erneut auf die Jugend

Schalke-Trainer Jens Keller setzte weiter auf den Jugendstil. Farfan und Felipe Santana, die nach längeren Verletzungspausen zurückgekehrt waren, mussten auf der Bank Platz nehmen. Wieder standen sieben Eigengewächse und fünf Youngster unter 21 Jahren in der Startelf.

SGE-Coach Armin Veh vertraute auf die Mannschaft, die vor einer Woche mit dem 2:0 gegen den 1. FSV Mainz 05 den Abstiegskampf praktisch beendet hatte. Alexander Meier spielte erneut für den an der Schulter operierten Johannes Flum.

SGE zu harmlos

Sein Team begann nach drei Siegen aus den letzten vier Spielen selbstbewusst und orientierte sich mutig nach vorne. Außer einigen Eckbällen und einem Heber von Stefan Aigner weit über das Tor (21.) sprang aber nichts heraus.

Bei Schalke schlichen sich viele Ungenauigkeiten in den Spielaufbau ein. Meist versandeten die Angriffe schon vor dem Strafraum. So sahen die 61.973 Zuschauer in der ausverkauften Veltins-Arena lange Zeit keine Torszenen. Bezeichnend: Draxler fiel zunächst vor allem durch seine Gelbe Karte für eine Grätsche auf anstatt durch spektakuläre Offensivaktionen.

Trapp im Fokus

Es dauerte bis zur 34. Minute, ehe der 20-Jährige den ersten Schalker Torschuss abgab. Zwei Minuten später scheiterte Huntelaar mit einem Kopfball aus fünf Metern an Trapp - die erste echte Torchance des Spiels.

Erst nach der Pause nahm das Spiel Fahrt auf. Zunächst hatte Draxler zwei Mal die Führung auf dem Fuß: Erst verfehlte der Nationalspieler das Tor (51.), dann rutschte er in aussichtsreicher Position beim Schuss weg (54.). Dann überschlugen sich innerhalb weniger Minuten die Ereignisse.

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Spieler des Spiels:

Julian Draxler

Der Nationalspieler zeigte eine auffällige Leistung - und das nicht nur, weil er einen Strafstoß herausholte und ein später wieder aberkanntes Tor erzielte. Der 20-Jährige legte außerdem die meisten Sprints aller Spieler auf dem Platz hin (34) und gab die meisten Torschüsse seines Teams ab (fünf). Auch seine Passquote von 83 Prozent angekommenen Bällen konnte sich sehen lassen.

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