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Spieltag & Spielplan

30. Spieltag

12.04.2014 | 15:30 Uhr

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  • Sport-Club Freiburg
  • 2 : 0
    1 : 0
  • Eintracht Braunschweig

Bundesliga

12.04.2014 - 17:30 Uhr


Freiburg verschafft sich Luft im Abstiegskampf

Der SC Freiburg und Julian Schuster bejubeln den nächsten Heimsieg - es ist der dritte in Folge. Mit 2:0 gewinnen die Breisgauer gegen Eintracht Braunschweig

Im Abstiegskampf schenken sich Braunschweig mit Jan Hochscheidt (l.) und der Freiburger Admir Mehmedi nichts

Allerdings zeigt sich Damir Vrancic (l.) spendabel: Nach einem langen Einwurf von Oliver Sorg verliert er die Orientierung und köpft den Ball ins eigene Tor. Die Führung für den Sport-Club

Karim Guede (M.) und Felix Klaus (r.) bedanken sich bei den Braunschweigern und sind in der ersten Hälfte das dominante Team

Braunschweigs Stürmer Havard Nielsen (l.) kann sich selten gegen Immanuel Höhn (r.) durchsetzen. Die Freiburger Defensive steht gut

Außerdem muss Eintrachts Top-Torjäger Domi Kumbela vom Feld. Er verletzt sich bei einem Zweikampf (© imago)

Kurz nach der Pause jubelt dann erneut der Sport-Club. Julian Schuster trifft mit einem Hammer aus rund 25 Metern (© imago)

Doch auch hier bekommt Freiburg Hilfe von den Braunschweigern. Ermin Bicakcic (l.) fälscht unhaltbar für seinen Keeper Daniel Davari ab

Torsten Lieberknecht ist bedient und bringt sofort frische offensive Kräfte

Braunschweig um Kapitän Dennis Kruppke (r.) hat zwar gute Möglichkeiten, aber schließlich ist Freiburg um Matthias Ginter (l.) obenauf. Der SCF verschafft sich Luft im Abstiegskampf

Freiburg - Der SC Freiburg hat einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht und Eintracht Braunschweig der 2. Bundesliga sehr nahe gebracht. Die Breisgauer setzten sich am 30. Spieltag mit 2:0 (1:0) gegen das Schlusslicht durch und haben bereits fünf Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz 16. Braunschweigs Rückstand auf diesen Rang beträgt zwei Zähler.

Ein Eigentor von Damir Vrancic (8.) brachte die Freiburger auf die Siegerstraße. Es war das erste Bundesliga-Eigentor der Niedersachsen seit dem 30. März 1985. Zudem traf Kapitän Julian Schuster für den SC (48.). Für die Freiburger, die seit 1986 nicht mehr gegen Braunschweig verloren haben, war es der siebte Sieg gegen die Eintracht in Folge.

Vrancic köpft ins eigene Tor

Die Zuschauer im Mage Solar Stadion sahen in der Anfangsphase eine Partie mit hoher Intensität, aber ohne spielerische Höhepunkte. Beide Mannschaften nahmen den Begriff Abstiegskampf wörtlich. Nach dem Eigentor von Vrancic, der einen Einwurf per Kopf über die eigene Torlinie beförderte, waren die Gäste zunächst von der Rolle. Die Gastgeber übernahmen mit der unverhofften Führung im Rücken das Kommando.

Vor dem Tor der Braunschweiger wurde es mehrfach brenzlig. Vor allem die Außenverteidiger hatten große Mühe, die Freiburger konnten so immer wieder gefährlich flanken. Auch bei Ecken war die Defensive der Gäste alles andere als stabil.

In der 23. Minute hätte der Freiburger Christian Günter den Vorsprung ausbauen können, der Außenverteidiger scheiterte aber am Braunschweiger Torwart Daniel Davari. Drei Minuten später mussten die Gäste einen personellen Rückschlag hinnehmen. Der zuletzt starke Stürmer Domi Kumbela musste verletzt vom Platz. Der Torjäger, der offensichtlich an Adduktorenproblemen litt, wurde durch den Ex-Freiburger Dennis Kruppke ersetzt.

Freiburg bei Kontern gefährlich

Acht Minuten vor der Pause vergab Karim Guede die nächste gute Gelegenheit der Gastgeber per Kopf, Felix Klaus konnte die Möglichkeit in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nicht nutzen. Die Braunschweiger konnten sich im gesamten ersten Durchgang nicht eine Chance erarbeiten und waren mit dem knappen Rückstand gut bedient.

Kurz nach dem Seitenwechsel machten die Freiburger dann ihr zweites Tor. Der Schuss Schusters wurde von Ermin Bicakcic unhaltbar für Davari abgefälscht. Danach gingen die Braunschweiger volles Risiko, die besseren Chancen hatten aber die Gastgeber bei den brandgefährlichen Kontern. Davari musste mehrfach retten. 

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Spieler des Spiels:
Julian Schuster

Julian Schuster kehrte nach einer Gelb-Sperre in die Startelf zurück und führte den SC zum Sieg. Der Freiburger Kapitän war sehr ballsicher, brachte 34 seiner 38 Pässe zum Mitspieler. Er traf mit seinem einzigen Torschuss im Spiel zum 2:0.

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