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29. Spieltag

05.04.2014 | 15:30 Uhr

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  • 1. FC Nürnberg
  • 0 : 2
    0 : 1
  • Borussia M'gladbach

Bundesliga

05.04.2014 - 17:20 Uhr


Gladbach schnuppert an der Champions League-Quali

Nach einem 2:0 in Nürnberg bleibt Borussia Mönchengladbach an den Champions League-Plätzen dran

Der FCN startet unglücklich: Schon in der 17. Minute kann Raphael Schäfer dem Ball nach einem abgefälschten Freistoß nur noch hinterher schauen

Juan Arango (M.) ist der Torschütze: Der Venezolaner erzielt schon sein neuntes direktes Freistoßtor in der Bundesliga. Josip Drmic fälscht den Schuss unglücklich mit dem Kopf ab

Markus Feulner (l.) hadert: Nürnberg ist in der ersten Hälfte überlegen, trifft das Tor aber nicht

Nach der Pause setzt die Gladbacher Offensive um Patrick Herrmann (r.) den Club ordentlich unter Druck - Gertjan Verbeek reagiert und wechselt Martin Angha (l.) in der 60. Minute aus

Doch das hilft nichts: In der 79. Minute legt Mike Frantz Max Kruse (l.) im Sechzehner - und der trifft selbst zur Entscheidung

Kruse freut's: Nach dem 2:0 passiert nichts mehr - Gladbach nimmt drei Punkte aus Nürnberg mit und nimmt Kurs auf die Champions League, der Club muss mehr zittern denn je

Nürnberg - Der 1. FC Nürnberg hat im Kampf gegen den Abstieg eine weitere Niederlage kassiert - schon die sechste in den vergangenen sieben Spielen. Gegen Borussia Mönchengladbach unterlag der im Abschluss zu ungeschickte und ineffektive "Club" mit 0:2 (0:1).

Juan Arango mit einem abgefälschten Freistoßtreffer (17.) und Max Kruse mit einem an ihm verschuldeten Foulelfmeter (79.) bescherten den ganz auf Konter bedachten Gladbachern den Sprung auf den Qualifikationsplatz zur Champions League. Für die Borussia war der am Ende souveräne Sieg der vierte aus den vergangenen fünf Spielen.

Nürnberger Alu-Pech setzt sich fort

Zwischenzeitlich in Gefahr geriet der Gladbacher Sieg nur, als Josip Drmic an die Latte köpfte und der Nachschuss in den Armen von Marc-Andre ter Stegen landete (31.). Es war schon das 22. Mal in dieser Saison, dass Aluminium einen Treffer der Franken verhinderte.

Allerdings traf auch Kruse für Gladbach nur den Pfosten (72.) - und FCN-Keeper Raphael Schäfer verhinderte bei den zahlreichen Kontern der Gäste vor und nach der Pause gegen Arango und Kruse weitere Gegentreffer. Kurz vor Schluss verzeichnete Hiroshi Kiyotake sogar Nürnbergs Aluminiumtreffer Nummer 23.

Nürnberg ohne acht Spieler

Beim Club hatten schon vor dem Spiel nach den sportlichen auch die Personalsorgen erneut bedenklich zugenommen: Gleich acht Spieler mit Ansprüchen auf die Stammelf musste Trainer Gertjan Verbeek ersetzen. In der Abwehr kam daher Berkay Dabanli zu seinem ersten Einsatz seit dem 29. September.

Die Abwehr der Nürnberger geriet auch gleich unter Druck, Schäfer verhinderte nach schönem Doppelpass von Patrick Herrmann und Max Kruse einen Treffer von Herrmann (3.).

Im Anschluss allerdings war der unter Siegzwang stehende Club über die gesamte Spielzeit die aktivere Mannschaft. Durch den fleißigen Hiroshi Kiyotake nach einem schönen Solo (7.) sowie Adam Hlousek (11.) besaß er ebenfalls früh zwei gute Gelegenheiten.

Drmic fälscht unglücklich ab

Dennoch ging die geduldig auf Konter lauernde Borussia danach in Führung: Javier Pinola hatte Kruse auflaufen lassen, den Freistoß von Juan Arango fälschte Josip Drmic unhaltbar ab.

Ansonsten aber war das Spiel geprägt vom Bemühen der Gastgeber, einen Treffer zu erzielen. Unbeirrt suchte der Club den Weg nach vorne, doch vor allem am und im Strafraum fehlte wie schon so oft das Durchsetzungsvermögen.

Die beste Chance beim verzweifelten Anrennen in der zweiten Hälfte besaß noch der eingewechselte Robert Mak, dessen Weitschuss aber am Tor vorbeiflog (62.). Nach dem 0:2, das Mike Frantz durch sein Foul an Kruse eingeleitet hatte, war Nürnberg dann endgültig chancenlos.

teaser-image

Spieler des Spiels:
Max Kruse

Max Kruse war an 12 der 15 Gladbacher Torschüsse beteiligt (sechs abgegeben, sechs vorbereitet), holte den Freistoß zum 1:0 und den Elfmeter zum 2:0 heraus, den er dann auch selbst verwandelte. Kruse gewann gute 56 Prozent seiner Zweikämpfe.

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