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29. Spieltag

05.04.2014 | 15:30 Uhr

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  • VfB Stuttgart
  • 2 : 0
    0 : 0
  • Sport-Club Freiburg

Bundesliga

05.04.2014 - 17:20 Uhr


Joker Maxim bringt Stuttgart wichtigen Derby-Sieg

Alexandru Maxim ist der Stuttgarter Matchwinner beim 2:0 gegen den SC Freiburg

Freundliche Begrüßung vor dem Derby: VfB-Coach Huub Stevens (r.) empfängt seinen Freiburger Kollegen Christian Streich

Auf dem Platz geht es direkt zur Sache. Nach nicht einmal zehn Sekunden lässt Stuttgarts Christian Gentner (r.) gegen Felix Klaus das Bein stehen

Wenige Minuten später sieht Freiburgs Oliver Sorg (l.) nach diesem Foul an Gentner früh die Gelbe Karte

Das Spiel bleibt umkämpft, bis weit in die zweite Hälfte können sich weder Gotoku Sakais (r.) Stuttgarter noch die Gäste um Jonathan Schmid echte Vorteile erspielen

Der eingewechselte Alexandru Maxim macht schließlich den Dosenöffner. Auf Vorlage von Ibrahima Traore trifft er zum 1:0

Der Sieg ist aber längst nicht in trockenen Tüchern. Freiburg drängt und VfB-Keeper Sven Ulreich muss mehrfach sein ganzes Können aufbieten

Erst in der 89. Minute macht Martin Harnik (r.) auf Vorlage von Maxim (l.) den Deckel drauf und sichert Stuttgart damit wichtige Punkte im Abstiegskampf

Freiburgs Keeper Oliver Baumann und seine Mannen müssen nach zehn Punkten aus den letzten vier Spielen dagegen einen Rückschlag hinnehmen

Stuttgart - Dem VfB Stuttgart ist im Abstiegskampf der Bundesliga dank Joker Alexandru Maxim ein ganz wichtiger Sieg gelungen. Im baden-württembergischen Derby gewann das Team von Trainer Huub Stevens gegen den SC Freiburg trotz einer über weite Strecken schwachen Vorstellung mit 2:0 (0:0) und verhinderte den Absturz auf einen direkten Abstiegsplatz.

Dagegen verpasste der Sport-Club im Abstiegskampf eine Vorentscheidung und muss nach zuletzt vier Spielen ohne Niederlage (drei Siege) wieder zittern. Nur noch zwei Punkte liegt Freiburg vor den Schwaben, für die die Lage im Kampf gegen den zweiten Abstieg nach 1975 jedoch trotz des zweiten Sieges unter Stevens nach wie vor bedrohlich ist.

Tor und Assist für Maxim

Der eingewechselte Maxim leitete den Dreier - erst den zweiten in den vergangenen 14 Spielen - mit seinem umjubelten Tor in der 69. Minute ein. Martin Harnik sorgte kurz vor Schluss nach einem Eckball von Maxim für die Entscheidung.

Die erste Hälfte war auf beiden Seiten von großer Nervosität und vielen Fehlern geprägt. Stuttgart hatte zwar mehr Ballbesitz, allerdings war im Offensivspiel der Schwaben viel zu wenig Bewegung, so dass die Gäste in der Defensive meist wenig Mühe hatten, die zaghaften VfB-Versuche abzuwehren. Von Torjäger Vedad Ibisevic war überhaupt nichts zu sehen.

Baumann lenkt Didavi-Schuss an die Latte

Die beste Chance vor dem Wechsel entsprang deshalb einem Weitschuss des bemühten Daniel Didavi, den SC-Keeper Oliver Baumann mit den Fingerspitzen gerade noch an die Latte lenken konnte (14.). Zudem konnte Antonio Rüdiger nach Didavi-Freistoß (20.) einen Kopfball in aussichtsreicher Position nicht richtig platzieren. Christian Gentner verfehlte das leere Tor nach einem Fehler von Baumann nur knapp (32.).

Auf der anderen Seite hatte auch Freiburg Mühe, die Räume zu nutzen. Zu oft kam der finale Pass nicht an oder es mangelte den Aktionen an Entschlossenheit, weshalb die Zuschauer vor allem viel Kampf zu sehen bekamen.

Mehmedi scheitert per Kopf

Auch nach dem Wechsel legte sich die Verunsicherung beim VfB zunächst nicht. Die Schwaben schafften es kaum in Tornähe. Zu durchsichtig und ängstlich waren die meisten Aktionen angelegt. So konnte Freiburg erst einmal ohne große Mühe das Spiel kontrollieren und hatte durch Admir Mehmedi (56.) sogar die Chance zur Führung. Dessen Kopfball parierte Sven Ulreich jedoch.

Nach einer Stunde reagierte Stevens und brachte für den schwachen Ibisevic den jungen Timo Werner. Zudem kam Maxim für Didavi, bei dem die Kräfte nach langer Verletzungspause merklich schwanden. Eine Maßnahme, die sich kurz darauf auszahlen sollte.

Ulreich rettet den Sieg

Nach Vorlage von Ibrahima Traore schloss der Rumäne den ersten gelungenen Angriff des VfB aus kurzer Distanz ohne Mühe ab. Kurz darauf vergaben Martin Harnik (73.) und Werner per Lattenschuss (75.) jeweils nach feinem Außenristpass von Traore das 2:0. Nach Freistoßflanke des Flügelflitzers aus Guinea verzeichnete Rüdiger zudem den dritten Aluminiumtreffer des Tages (82.), als er im Fallen am Außenpfosten scheiterte.

Auf der Gegenseite rettete Ulreich den VfB gleich mehrfach mit Glanzparaden, so zwei Mal gegen Matthias Ginter (77.) und gegen Mehmedi (80.), der nach Fehler von Gotoku Sakai frei aufs Stuttgarter Tor zustürmen konnte. Erst ein Aussetzer von Baumann und Felix Klaus, die Maxims Eckball von links unterliefen, brachte schließlich die Entscheidung durch Harnik.

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Spieler des Spiels:
Alexandru Maxim

Joker Alexandru Maxim wurde zum Matchwinner für den VfB: Das 1:0 schoss der Rumäne selbst, das 2:0 bereitete er für Martin Harnik vor. Maxim gewann zudem gute 63 Prozent seiner direkten Duelle.

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