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28. Spieltag

29.03.2014 | 15:30 Uhr

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  • Bayer 04 Leverkusen
  • 1 : 1
    0 : 0
  • Eintracht Braunschweig

Bundesliga

29.03.2014 - 17:21 Uhr


Bayer nur remis gegen Braunschweig

Bayer Leverkusen um Abwehrchef Emir Spahic (r.) und Torwart Bernd Leno (l.) hat Eintracht Braunschweig zu Gast und tut sich schwer

Die erste Halbzeit ist geprägt von vielen Fehlern und einigen Zweikämpfen, wie dem zwischen Lars Bender (l.) und Mirko Boland

Während Sami Hyypiä (r.) mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden sein kann, hält die von Torsten Lieberknecht vorgegebene Defensivtaktik. Zur Pause steht es 0:0

Direkt nach Wiederanpfiff jubeln die Braunschweiger. Ken Reichel (h.l.) erzielt mit einem sehenswerten Volleyschuss die 1:0-Führung der Löwen

Doch bereits sechs Minuten später gleicht Stefan Kießling per Handelfmeter aus - das 14. Saisontor für den Bayer-Angreifer

Im weiteren Verlauf des Spiels passiert nicht mehr viel - es bleibt beim 1:1-Unentschieden zwischen dem Tabellenvierten und dem -letzten

Leverkusen - Bayer Leverkusen muss weiter um einen Platz in der Champions League bangen. Im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Eintracht Braunschweig kam der Werksclub drei Tage nach dem 3:1-Erfolg beim FC Augsburg über ein 1:1 (0:0) nicht hinaus.

Ken Reichel (47.) überraschte Bayer-Keeper Bernd Leno mit einem sehenswerten Volleyschuss in die kurze Ecke zum 0:1. Torjäger Stefan Kießling (53., Handelfmeter) traf zum Ausgleich und war damit im vierten Spiel in Folge erfolgreich. Vorausgegangen war ein Handspiel von Marcel Correira. Das Hinspiel hatte Bayer beim Aufsteiger mit 0:1 verloren.

Während Bayer einen weiteren Dämpfer vor heimischer Kulisse nach zuvor fünf Heimpleiten in Folge verdauen musste, holte der Aufsteiger einen überraschenden Zähler im Abstiegskampf. Vier Punkte in den letzten beiden Spielen lassen die Eintracht wieder vom Klassenverbleib träumen.

Bayer ohne Ideen gegen "Igeltaktik"

Beide Teams zeigten über weite Strecken allerdings wenig Berauschendes. Ohne Tempo und Spielwitz agierten die Mannschaften, so dass Torchancen lange Zeit Mangelware blieben. Die Gastgeber hatten zwar deutliche Feldvorteile, doch von Entschlossenheit im Abschluss keine Spur. Die Eintracht igelte sich geschickt in der eigenen Hälfte ein, die Entlastungsangriffe waren indes selten und brachten ebenfalls kaum Gefahr.

So entwickelte sich ein Spiel mit zahlreichen Fehlpässen und fast ohne Überraschungsmomente. Bayer-Teamchef Sami Hyypiä vertraute gegen die Norddeutschen der gleichen Mannschaft wie beim Sieg in Augsburg, Kapitän Simon Rolfes saß zunächst draußen. Dafür erhielt der Mexikaner Andres Guardado wieder eine Chance im defensiven, linken Mittelfeld.

Braunschweig defensiv sicher

Bei der Eintracht fehlten Marc Pfitzner (Rippenanbruch), der von Bayer ausgeliehene Karim Bellarabi (Leistenprobleme) und Innenverteidiger Ermin Bicakcic (Mittelhandbruch). Doch Trainer Torsten Lieberknecht konnte die Ausfälle überraschend gut kompensieren. Allerdings wirkten die Aktionen die Gäste auch sehr hölzern, Defensive war bei den Niedersachsen Trumpf.

Hyypiä stand derweil häufig am Spielfeldrand und versuchte, seiner Mannschaft Ratschläge für ein offensiveres Spiel mit auf den Weg zu geben. Doch die Aktionen von Bayer waren viel zu langsam und einfallslos, um die Braunschweiger in Gefahr zu bringen.

Bayer wacht nach Rückstand auf

Nationalspieler Sidney Sam (muskuläre Probleme) stand wie in Augsburg wieder nicht im Kader der Leverkusener. Das Angriffsspiel der Hausherren war sehr häufig auf Zufall abgestimmt, außerdem unterliefen den Bayer-Akteuren ungewohnte technische Fehler, die sich in zahlreichen Ballverlusten summierten.

Erst im zweiten Durchgang wurde die Partie etwas besser. Nach dem Rückstand musste Bayer auf totale Offensive umschalten. So kam es endlich zu Torraumszenen auf beiden Seiten. Lieberknecht wurde in der 62. Minute von Schiedsrichter Guido Winkmann auf die Tribüne geschickt.

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Spieler des Spiels:

Mirko Boland

Mirko Boland (l., Bild: imago) bereitete bei Braunschweig die meisten Torschüsse vor, darunter das herrliche Tor von Ken Reichel. Zudem überzeugte der Mittelfeldspieler durch ein großes Laufpensum (12,2 Kilometer) und durch Zweikampfstärke (65 Prozent gewonnene Duelle). 

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