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27. Spieltag

25.03.2014 | 20:00 Uhr

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  • SV Werder Bremen
  • 1 : 3
    1 : 2
  • VfL Wolfsburg

Bundesliga

25.03.2014 - 21:50 Uhr


Wolfsburg schickt Werder wieder in den Abstiegskampf

Junior Malanda (2.v.l.) und Maximilian Arnold (r.) mit einem Traumtor stellen in Bremen die Weichen auf Sieg (© imago)

Der VfL Wolfsburg legt an der Weser einen Blitzstart hin. Malanda trifft bereits in der zweiten Minute per Kopf

In der zehnten Minute legt der VfL nach. Ivan Perisic (verdeckt) schließt einen schönen Spielzug zum 2:0 ab

Für den Kroaten (u.) ist es das vierte Saisontor

Bremen braucht sechs Minuten, um sich von dem Schock zu erholen. Dann trifft Sebastian Prödl (M.) per Kopf. Für den Österreicher ist es das erste Saisontor

Diego Benaglio (nicht im Bild) sieht bei dem Gegentreffer nicht gut aus und muss zur Pause raus. Für ihn steht erstmals der Ex-Fürther Max Grün (r.) im Wölfe-Kasten

Auch Bremen bleibt von Verletzungen nicht verschont: Felix Kroos (r., mit Cedrick Makiadi) verletzt sich bei einem Foul an Maximilian Arnold selbst und muss kurz vor der Pause ausgewechselt werden

Nils Petersen verpasst mit einem Lattenkopfball nach der Pause den Ausgleich

In der Schlussphase schlägt Arnold zu. Der Youngster zimmert den Ball mit dem linken Außenrist links oben in den Winkel

Werder Bremen muss nach der zweiten Niederlage in Folge nun in Blick in der Tabelle wieder nach unten richten

Bremen - Werder Bremen ist endgültig zurück im Abstiegskampf. Das Team von Trainer Robin Dutt unterlag nach einer ganz schwachen Vorstellung im Nord-Duell gegen den VfL Wolfsburg mit 1:3 (1:2) und bangt angesichts des schweren Restprogramms mehr denn je um den Klassenerhalt.

Die Treffer für die diszipliniert spielenden Wölfe erzielten Junior Malanda per Kopf (2.) und Ivan Perisic (10.). Werder gelang in einer turbulenten Anfangsphase nur der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch Sebastian Prödl (16.). Youngster Maximilian Arnold (80.) machte mit seinem Traumtor kurz vor dem Ende (80.) dann für die Gäste alles klar.

"Klar ist die Enttäuschung sehr, sehr groß, aber wir müssen jetzt nach vorne schauen. Wir kommen da nur zusammen raus", sagte Werder-Kapitän Clemens Fritz bei "Sky".

Wölfe nehmen wieder Kurs auf Europa

Die Wolfsburger unterstrichen mit dem Erfolg gegen den Lieblingsgegner ihre Europacup-Ambitionen. Die Mannschaft von Dieter Hecking, der in Bremen seine 250. Bundesligapartie als Trainer absolvierte, feierte nach vier sieglosen Spielen ihren ersten Dreier seit dem 22. Februar (3:1 gegen Leverkusen). Insgesamt war es bereits der achte Sieg an der Weser - so oft hat der VfL in keinem anderen fremden Bundesliga-Stadion gewonnen.

Bei Werder lief vier Tage nach der ernüchternden 1:3-Niederlage beim SC Freiburg auch gegen Wolfsburg lange Zeit kaum etwas zusammen. Trotz der Startelf-Rückkehr von Top-Torjäger Nils Petersen fand ein durchdachtes Offensivspiel in der ersten Halbzeit nicht statt, das Mittelfeld agierte plan- und ideenlos und zudem ließ die Abwehr den Gäste-Angriff nach Belieben kombinieren.

Prödl sorgt für Hoffnung, Petersen trifft nur Alu

Erst der Anschlusstreffer durch Verteidiger Prödl, der VfL-Keeper Diego Benaglio nach einem Freistoß übersprang und aus sechs Metern einköpfte, gab den Hausherren etwas mehr Sicherheit. Eine echte Torchance erspielten sich die Bremer bis zur Pause allerdings nicht. Ganz anders die Gäste, die dem dritten Treffer trotz des Fehlens ihres Gelb-Rot gesperrten Neuzugangs Kevin De Bruyne näher waren als Werder dem zweiten.

Auch nach dem Seitenwechsel bot sich zunächst das gleiche Bild. Werder investierte jetzt zwar mehr, doch Chancen blieben zunächst Mangelware. Die beste Gelegenheit vergab Petersen, als er aus zehn Metern gegen die Querlatte köpfte (63.). Nur drei Minuten später hatte De-Bruyne-Ersatz Daniel Caligiuri auf der anderen Seite die Entscheidung auf dem Fuß. Sein Schlenzer strich aber knapp am linken Pfosten vorbei. Arnold sorgte mit seinem trockenen Linksschuss aus 20 Metern für die Entscheidung.

Werder blickt schwierigen Tagen entgegen. In der heißen Phase der Saison geht es fast nur noch gegen Hochkaräter der Liga: Auswärtsspiele in München, Mainz und Leverkusen sieht der Spielplan vor, der FC Schalke, Hoffenheim und Hertha BSC kommen noch nach Bremen. Der Startschuss für die "Wochen der Wahrheit" fällt am kommenden Sonntag beim Auswärtsspiel in Hannover. 

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Spieler des Spiels: Maximilian Arnold

Maximilian Arnold war an sieben Torschüssen beteiligt (Werder gab insgesamt nur sechs Torschüsse ab) und somit die zentrale Figur im Spiel des VfL. Arnold bereitete das 2:0 für Ivan Perisic vor und traf selbst mit einem tollen Weitschuss zum 3:1.

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