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27. Spieltag

26.03.2014 | 20:00 Uhr

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  • Eintracht Frankfurt
  • 1 : 0
    1 : 0
  • Borussia M'gladbach

27.03.2014 - 09:50 Uhr


Kruse: "Wir waren zu behäbig"

"Wir hatten eine zu hohe Fehlerquote", sagt Gladbachs Max Kruse. Offensiv lief bei der Borussia in Frankfurt viel zu wenig zusammen

Besser machte es der Gegner: Frankfurts Joselu (l.) dreht nach seinen entscheidenden 1:0-Siegtor jubelnd ab

Die sonst so effiziente Gladbacher Offensive blieb harmlos. Dies traf auch auf Kruses Sturmpartner Raffael (M.) zu

Frankfurt - Nach zwei Siegen in Folge ist der Aufwärtstrend von Borussia Mönchengladbach mit einer 0:1-Niederlage bei Eintracht Frankfurt unterbrochen worden.

Die Fohlen strahlten gegen den Abstiegskandidaten nur selten Torgefahr aus. Entsprechend frustriert war Nationalstürmer Max Kruse, der die Fehler der Gäste ansprach und es am Sonntag gegen den HSV besser machen will.

Frage: Herr Kruse, die Borussia hatte kaum gefährliche Szenen nach vorne. Ein frustrierendes Spiel für die Stürmer, oder?

Max Kruse: Ich weiß nicht, ob es an der Stürmerposition lag - es war doch für uns alle frustrierend. Wir waren spielerisch nicht die schlechtere Mannschaft, aber Frankfurt war den Tick cleverer.

Frage: Die Eintracht hat nach dem 1:0 mit Mann und Maus verteidigt ...

Kruse: Ja, danach war es für uns natürlich schwierig, gegen eine Mannschaft, die mit allen Spielern verteidigt, ein Tor zu erzielen. Man hat ihnen angemerkt, dass sie die Punkte im Abstiegskampf unbedingt brauchen. Nichtsdestotrotz haben wir bis zum Sechzehner ganz gut Fußball gespielt - nur ohne die nötige Effizienz. Die müssen wir uns schnell wieder zurückholen.

Frage: Wie erklären Sie sich, dass in der Offensive nur wenig klappte?

Kruse: Ich denke, dass wir eine zu hohe Fehlpassquote hatten, um die nötigen Szenen einzuleiten. Jeder war etwas zu behäbig, um die gefährlichen Aktionen heraufzubeschwören. Wir hatten ein, zwei Aktionen - und wenn wir Glück haben, schießen wir noch das 1:1. Einen Punkt hätten wir sicher mitnehmen können. Aber wir haben nicht viel Zeit darüber nachzudenken, denn am Sonntag wartet ja schon die nächste Aufgabe. Jetzt müssen wir uns auf das Spiel gegen Hamburg fokussieren.

Frage: Ist es also gut, dass die nächste Partie schon in drei Tagen stattfindet?

Kruse: Wenn man die Niederlage betrachtet, ist es gut, dass wir nicht so viel Zeit haben, darüber nachzudenken. Wir können am Sonntag gleich die richtige Antwort geben. Trotzdem hätten wir auch dieses Spiel natürlich alle liebend gerne gewonnen.

Frage: Was muss die Borussia am Sonntag konkret besser machen, um nicht weitere Punkte einzubüßen?

Kruse: Zunächst müssen wir uns so gut es geht regenerieren. Es geht ja gegen den HSV, die die Punkte mindestens genauso nötig brauchen wie wir. Wir müssen eine hohe läuferische Leistung bringen und versuchen, unsere Passquote wieder zu steigern. Da haben wir ein bisschen zu wenig gemacht. Wie gesagt, spielerisch war es ok, allerdings hat uns die Durchschlagskraft gefehlt. Wenn wir die zwei, drei Dinge verbessern, dann glaube ich, dass wir gegen den HSV wieder einen Sieg landen.

Aus Frankfurt berichtet Johannes Fischer

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