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27. Spieltag

25.03.2014 | 20:00 Uhr

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  • Hertha BSC
  • 1 : 3
    0 : 2
  • FC Bayern München

25.03.2014 - 23:41 Uhr


Boateng: "Wir freuen uns riesig"

Es ist geschafft: Jerome Boateng (2.v.l.) feiert mit seinen Mannschaftskollegen die früheste Meisterschaft der Bundesliga

Boateng, gebürtiger Berliner, gewann am 27. Spieltag mit 3:1 bei der Hertha - dem Club, bei dem er das Fußballspielen gelernt hatte (© imago)

In der Partie kümmerte sich der Nationalspieler in erster Linie um Hertha-Torjäger Adrian Ramos (l.)

Berlin - In seiner Geburtsstadt Deutscher Meister werden - für Jerome Boateng war der 3:1-Sieg bei Hertha BSC etwas spezieller als für die meisten seiner Teamkollegen. Immerhin hat er hier das Fußballspielen gelernt.

So kommt es auch nicht ganz überraschend, dass der Innenverteidiger "Mitkoordinator" der bajuwarischen Meisterfeier in der Hauptstadt ist, wie der 25-jährige Innenverteidiger im Interview verrät. Dennoch mahnt der Nationalspieler schon jetzt, dass die Bayern auch in der Liga nicht nachlassen dürfen auf dem Weg zur Verteidigung des Triples aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League.

Frage: Herr Boateng, herzlichen Glückwunsch zur Meisterschaft! Kann es sein, dass der Jubel heute noch etwas verhalten ausfiel?

Jerome Boateng: Nein, wir freuen uns riesig. Ich denke, dass hat man auch gerade gesehen. Da steckt sehr viel Arbeit dahinter. Einfach ist das nicht, denn wir versuchen, in jedem Spiel unsere Leistung abzurufen. Und wir werden auch weiter jedes weitere Spiel so angehen wie bisher.

Frage: Jetzt, wo die Meisterschaft endgültig fix ist - besteht da nicht die Gefahr, dass der Druck verloren geht und dadurch in den entscheidenden Spielen in der Champions League etwas schief gehen könnte?

Boateng: Der Druck in der Liga ist sicherlich weg. Trotzdem müssen wir weiter konzentriert bleiben. Wir können noch weitere Rekorde brechen. Auch deshalb wollen wir die weiteren Ligaspiele gewinnen. Wir haben noch schwere Gegner in der Bundesliga. Das sind gute Tests für die Champions League. Außerdem wollen wir noch den DFB-Pokal holen. Die Saison ist noch nicht vorbei.

Frage: Also sehen Sie keine Gefahr in dieser Situation?

Boateng: Nein, eine Gefahr sehe ich nicht. Wir können es uns nur selber gefährlich machen, indem wir nachlassen. Aber dazu wollen wir es natürlich nicht kommen lassen.

Frage: Wie lang wird jetzt die Nacht für die Mannschaft?

Boateng: Das wird man sehen. Mal gucken, wie lange der Trainer und Matthias Sammer uns erlauben. Aber ich denke schon, dass wir ein bisschen feiern dürfen (lacht).

Frage: Sind Sie als gebürtiger Berliner denn der offizielle Party-Koordinator?

Boateng: Ich bin Mitkoordinator.

Aus Berlin berichtet Andre Anchuelo

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