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Spieltag & Spielplan

26. Spieltag

21.03.2014 | 20:30 Uhr

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  • Sport-Club Freiburg
  • 3 : 1
    1 : 0
  • SV Werder Bremen

Bundesliga

21.03.2014 - 22:22 Uhr


SC schießt sich gegen Werder aus dem Keller

Der SC Freiburg besiegt Werder Bremen mit 3:1. Felix Klaus (r.) erzielt dabei das zwischenzeitliche 2:0

Zurück in die Heimat: Werder-Trainer Robin Dutt (l.) kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück

Am internationalen Tag gegen Rassismus positionieren sich die Jugendspieler des SCF klar (© Imago)

Christian Streich sieht aggressive Freiburger - von Beginn an. Damit hat Bremen große Schwierigkeiten

Karim Guede (M.) blüht nach seinem Doppelpack am vergangenen Wochenende auf und stellt die Bremer Verteidigung um Lukimya (l.) und Luca Caldirola (r.) vor große Probleme

Julian Schuster (r.), Freiburgs Kapitän, sorgt mit einem "Sonntagsschuss" am Freitag für die verdiente 1:0-Führung. Es ist sein zweites Traumtor binnen sechs Tagen (© imago)

Vladimir Darida (M.) sorgt für viel Wirbel. Die Bremer um Philip Bargfrede (r.) bekommen den kleinen Tschechen kaum unter Kontrolle

Mit dem Zwischenstand von 1:0 geht es in die Pause. Nach Wiederanpfiff erhöht Felix Klaus (r.) in der 53. Minute auf 2:0

Lukimya (l.) und Makiadi (2.v.l.) liefern mit Bremen eine schwache Partie ab. Die Freiburger bejubeln das 3:0 durch Admir Mehmedi

Der 1:3-Treffer von Nils Petersen ist am Ende nur noch Ergebniskosmetik. Werder unterliegt den Breisgauern deutlich

Freiburg - Der SC Freiburg hat sich mit seinem 100. Heimsieg etwas Luft im Abstiegskampf verschafft und die Sorgen von Werder Bremen wieder vergrößert. Zum Auftakt des 26. Spieltages kletterten die Breisgauer durch ein verdientes 3:1 (1:0) gegen die Norddeutschen auf Rang 14 und verließen mit 25 Punkten zunächst den Relegationsplatz. 

Kapitän Julian Schuster (15.), Felix Klaus (53.) und Admir Mehmedi (59.) besiegelten den ersten Heimerfolg der Freiburger gegen Bremen seit 13 Jahren. Der eingewechselte Nils Petersen verkürzte nur noch (70.). 

"Das war hinten nichts, in der Mitte nichts und vorne nichts", sagte Werders Geschäftsführer Thomas Eichin: "Wir sind nicht nachgerückt, und dann läuft man sich Blutblasen. Das müssen wir besser machen, sonst sind wir wieder da, wo wir nicht mehr hinwollten." Freiburgs Trainer Christian Streich wollte dennoch nicht durchatmen: "Uns steht weiter das Wasser bis zum Hals. Wir kämpfen gegen den Abstieg, alles andere ist Schall und Rauch." 

Schuster erzielt Führung per Traumtor

Für die Gastgeber war es der zweite Dreier in Folge, während Werder (29 Zähler) die erste Schlappe nach fünf Partien ohne Niederlage kassierte. Das Team des ehemaligen Freiburger Coaches Robin Dutt verpasste es damit, sich mit einem Sieg aller Abstiegssorgen zu entledigen. 

Die Freiburger taten sich nur zu Beginn schwer mit dem Pressing der Gäste, bei denen Cedrick Makiadi gegen seinen Ex-Club für Petersen in die Startelf gerückt war. Der Wechsel hatte allerdings nicht den erhofften Effekt, das Spiel der Bremer wirkte erschreckend ideenlos.   

Dagegen fanden die Freiburger nach anfänglichen Problemen besser ins Spiel und zeigten einige flüssige Kombinationen. Gleich die erste gute Chance nutzte Schuster, als er sich nach einer unübersichtlichen Situation im Bremer Strafraum ein Herz fasste und mit seinem Vollspannschuss ins lange Eck Erfolg hatte. Es war das zweite Saisontor des defensiven Mittelfeldspielers. 

Klaus und Mujdza überzeugen

Weitere gute Gelegenheiten ergaben sich erst am Ende einer zerfahrenen ersten Hälfte. Bremens Luca Caldirola warf sich kurz vor der Pause in einen gefährlichen Schuss von Karim Guede (42.), ehe Franco di Santo quasi im Gegenzug nur das Außennetz des SC-Gehäuses traf. 

Freiburgs Coach Christian Streich hatte sein Team fünf Tage nach dem Auswärtscoup bei Eintracht Frankfurt (4:1) auf zwei Positionen verändert. Für den gelbgesperrten Gelson Fernandes (Gelbsperre) und Christian Günter rückten Klaus und Mensur Mujdza ins Team. 

Mehmedi macht alles klar

Unmittelbar nach dem Wechsel musste Freiburgs Keeper Oliver Baumann seine Klasse unter Beweis stellen, als er eine Hereingabe von Zlatko Junuzovic zur Ecke klärte (46.). Nur wenig später setzte sich der emsige SC-Stürmer Admir Mehmedi auf der linken Seite durch und bediente Klaus maßgerecht mit einem Flachpass. Der Ex-Fürther nutzte die Gelegenheit zu seinem vierten Saisontreffer. 

Klaus bedankte sich kurz darauf, als er seinerseits Mehmedi bediente. Der Schweizer war mit einem Rechtsschuss erfolgreich. Die Breisgauer spielten sich danach in einen wahren Rausch, während die Bremer Abwehr wackelte. Petersen beendete immerhin noch seine Torflaute nach über drei Monaten. 

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Spieler des Spiels:
Admir Mehmedi

In der Rückrunde war der Schweizer an über der Hälfte (sieben von 13) aller SC-Tore direkt beteiligt. Gegen Werder gelang Mehmedi (© Imago) sein 8. Saisontor, doppelt so viele wie jeder andere Breisgauer. Gegen die Hanseaten gab er die meisten Torschüsse aller Spieler ab (drei) und gewann für einen Offensivspieler ganz starke 73 Prozent seiner Zweikämpfe.

 

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