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Spieltag & Spielplan

25. Spieltag

16.03.2014 | 17:30 Uhr

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  • Eintracht Frankfurt
  • 1 : 4
    0 : 1
  • Sport-Club Freiburg

Bundesliga

16.03.2014 - 19:20 Uhr


Eiskalte Freiburger landen Big Point im Abstiegskampf

Freiburg jubelt: Mit 4:1 können die Breisgauer den direkten Konkurrenten aus Frankfurt besiegen

Bei der Eintracht steht Takashi Inui (l.) erstmals seit dem 18. Spieltag (1:0 gegen die Hertha) in der Startelf

Frankfurt beginnt bärenstark: Die Offenisvkräfte der SGE um Alex Meier (r.) sind über die gesamte erste Hälfte hinweg einen Tick schneller im Kopf

Oftmals können die Hessen nur per Foul gestoppt werden, wie hier Stefan Aigner (r.), der in der ersten Hälfte zwei hundertprozentige Chancen vergibt

Außerdem rettet Christian Günter mehr als ein Mal in letzter Not wie hier gegen Joselu

Doch Freiburg ist eiskalt: Mit der ersten Chance im Spiel trifft Julian Schuster (M.) sehenswert per Fallrückzieher zum 1:0 (34.)

SCF-Trainer Christian Streich ist mit der Leistung seiner Mannschaft zunächst dennoch so unzufrieden, dass er Youngster Jonathan Schmid (l.) bereits in der 34. Minute auswechselt

Die Eintracht bleibt auch nach der Pause stark - doch das Tor macht erneut der Sportclub: Karim Guede (2.v.l.) erhöht nach einem Konter auf 2:0 (54.)

Die Eintracht kommt über Joselu (59.) zwar nochmal ran, doch Klaus (2.v.r.) vollendet einen weiteren Konter in der 70. Minute erst zum 3:1...

... ehe Matchwinner Karim Guede in der Nachspielzeit (90.+3) sogar noch auf 4:1 erhöhen kann

Frankfurt/Main - Der SC Freiburg hat mit eiskalter Effektivität das Duell der gescheiterten Europa-League-Starter gewonnen und Eintracht Frankfurt wieder zu einem direkten Konkurrenten in Abstiegskampf gemacht. Drei Treffer bei ihren ersten drei Möglichkeiten und ein Konter kurz vor dem Ende reichten den Breisgauern, um sich zum Abschluss des 25. Bundesliga-Spieltags mit 4:1 (1:0) bei den Hessen durchzusetzen. Die Freiburger (22 Punkte) kletterten auf den Relegationsplatz. Die abschlussschwachen Frankfurter, die zahlreiche Großchancen vergaben, bleiben mit 26 Punkten auf dem 13. Rang.

Kapitän Julian Schuster (34.), der Slowake Karim Guede (54. und 90.+3) und Felix Klaus (70.) trafen für den Sport-Club, der nach sechs Spielen ohne Dreier wieder einen Sieg feierte. "Wir können es noch", sagte der überragende Torhüter Oliver Baumann: "Wir dürfen uns darauf aber nicht ausruhen, das wäre der größte Fehler. Es kommen noch harte Wochen auf uns zu." 

Bruchhagen versteht die Welt nicht mehr

Dagegen kassierten die Frankfurter, für die der Deutsch-Spanier Joselu erfolgreich war (59.), nach drei Partien ohne Niederlage wieder eine Pleite. Der Frankfurter Vorstandschef Heribert Bruchhagen verstand die Welt nicht mehr. "Man muss lange zurückdenken, um sich an so ein Fußballspiel zu erinnern. Wir haben riesige Chancen nicht genutzt. Diese deprimierende Niederlage bringt uns in eine schwierige Situation", stellte Bruchhagen mit ernster Miene fest.

Während sich die Freiburger von ihren mitgereisten Fans für den ersten Dreier nach sechs Spielen ohne Sieg feiern ließen, standen die Frankfurter tief enttäuscht auf dem Rasen. "Wir hatten zehn hundertprozentige Chancen. Nach der Pause haben wir zu schnell das zweite Tor bekommen. Am Ende sind wir auseinandergefallen. Für Freiburg war es ein lebenswichtiger Sieg, den wir ihnen geschenkt haben", sagte der Ex-Freiburger Jan Rosenthal bei Sky.

Aigner hat nach 56 Sekunden das 1:0 auf dem Fuß

Die Zuschauer in der Frankfurter Arena mussten nur 56 Sekunden auf den ersten Höhepunkt warten. Nach einem Ballverlust des Freiburger Mittelfeldspielers Gelson Fernandes tauchte der Frankfurter Stefan Aigner völlig frei vor dem Tor der Gäste auf. SC-Innenverteidiger Matthias Ginter rettete für seinen geschlagenen Keeper Oliver Baumann kurz vor der Torlinie.

Die Heim-Elf des scheidenden Trainers Armin Veh, der ohne Bamba Anderson, Carlos Zambrano, Bastian Oczipka und Sebastian Rode auskommen musste, bestimmte auch im Anschluss das Geschehen. Der Ex-Freiburger Johannes Flum hatte die nächste gute Chance (10.). Die Abwehr der Breisgauer, bei denen Nicolas Höfler, Vaclav Pilar und Sebastian Freis fehlten, offenbarte immer wieder große Lücken.

Frankfurt dominiert, Freiburg trifft

Die Führung der Frankfurter schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Aigner war in der 21. Minute erneut nahe dran. Das Gästeteam von Trainer Christian Streich wirkte verunsichert und fand bis Mitte der ersten Hälfte in der Offensive nicht statt.

Die Eintracht dagegen vergab hochkarätige Chancen im Minutentakt. Erst fand eine Hereingabe von Kapitän Pirmin Schwegler keinen Abnehmer (28.), dann vergab Marco Russ per Kopf (29.). Aigner scheiterte aus kurzer Distanz an Baumann (30.), Schweglers abgefälschter Schuss ging knapp neben das Tor (31.).

Kurz darauf kam es aus Frankfurter Sicht wie es kommen musste. Freiburg ging mit der ersten Möglichkeit nach einer Ecke in Führung. Schuster traf mit einem sehenswerten Fallrückzieher zum ersten Mal in dieser Saison. Die Eintracht war nach dem Rückstand aus heiterem Himmel von der Rolle. Erst Flum prüfte Baumann wieder (45.).

Joselus Treffer nur Makulatur

Nach dem Seitenwechsel ging zunächst auf beiden Seiten nicht allzu viel zusammen. Veh musste zudem den angeschlagenen Alexander Meier durch Vaclav Kadlec ersetzen (52.). Guede erhöhte kurz darauf die Freiburger Führung.

In der immer hektischer werdenden Partie verkürzte die Hoffenheimer Leihgabe Joselu nur wenige Minuten später für die Eintracht. Danach nutzte der eingewechselte Klaus die Frankfurter Abwehrschwächen bei einem Konter.

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Spieler des Spiels: Karim Guede

Der Slowake gab zwei Torschüsse ab und brachte beide im Kasten unter, er schnürte seinen ersten Doppelpack in der Bundesliga.

Guede war darüber hinaus sehr fleißig, lief am meisten (12,9 Kilometer) und bestritt die meisten Zweikämpfe (42).

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