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25. Spieltag

15.03.2014 | 15:30 Uhr

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  • Eintracht Braunschweig
  • 1 : 1
    0 : 1
  • VfL Wolfsburg

16.03.2014 - 16:05 Uhr


Allofs bedient: "Das ist unmöglich"

Warm anziehen: Geschäftsführer Sport, Klaus Allofs, fordert vom VfL Wolfsburg in Zukunft eine bessere Leistung als gegen Braunschweig

Die Pausen-Führung durch Luiz Gustavo (r.) vergaben die Wölfe nämlich...

...fast unmittelbar nach Wiederanpfiff. Danach kamen Kevin de Bruyne (l.) und Co. gegen die Braunschweiger um Ken Reichel nicht mehr zum Zug

Nach dem dritten sieglosen Spiel in Folge zieht über Wolfsburg ein Stimmungstief auf

Braunschweig - Duelle mit den unmittelbaren Nachbarn aus Braunschweig und Hannover scheinen dem VfL Wolfsburg in dieser Saison nicht zu liegen. In den vier Partien gegen die beiden Teams holte der VfL am Samstag den ersten von maximal zwölf möglichen Punkten. Durch das Unentschieden bleiben die Wölfe im dritten Spiel in Folge sieglos und mussten sogar den 1. FSV Mainz in der Tabelle an sich vorbeiziehen lassen. Besonders Klaus Allofs war nach der Partie schwer enttäuscht.

"Besonders die zweite Halbzeit war nicht gut. Eine Mannschaft, die Ambitionen hat wie wir, im oberen Tabellendrittel mitzuspielen, muss das cleverer machen. Wir haben uns auf Dinge eingelassen, die wir nicht so gut können, wo die Braunschweiger Vorteile hatten. So haben wir sehr ärgerlich zwei Punkte verloren", erklärte ein frustrierter Geschäftsführer Sport, Klaus Allofs. Auch Mittelfeldspieler Maximilian Arnold zeigte sich nach der Partie schmallippig: "Wir hätten uns besser anstellen müssen. Alle sind enttäuscht."

Gustavos Torfreude getrübt durch dummes Gegentor

Nachdem die Wolfsburger die Anfangsoffensive der Braunschweiger erfolgreich überstanden hatten, nahmen die Wölfe das Spielgeschehen in die Hand. Luiz Gustavo war dann nach eine Ecke zur Stelle und traf zur Führung. Der Brasilianer traf in dieser Saison nun bereits vier Mal, damit stellte er seinen persönlichen Rekord aus der Vorsaison ein. Außerdem erzielte Wolfsburg schon fünf Tore nach Eckbällen, nur Stuttgart gelang das ligaweit häufiger.

Trotz seines Tores war die Freude beim brasilianischen Nationalspieler sehr verhalten: "Im Derby wollten wir unbedingt die drei Punkte, aber wir haben nach der Halbzeit ein zu einfaches Gegentor bekommen. Normalerweise passiert bei der Situation nichts." Auch Allofs zeigte für das schnelle Gegentor nach Wiederbeginn kein Verständnis: "In der Situation haben wir alles unter Kontrolle, in der Mitte sind wir in Überzahl und trotzdem kassieren wir einen Treffer. Das geht nicht, das ist unmöglich, so kann man nicht verteidigen."

Wölfe ohne Risiko und zu harmlos in der Endphase

Das 1:1 der Braunschweiger brachte dann Unruhe ins Spiel der Wölfe. "Beide Teams haben in der zweiten Halbzeit sehr vorsichtig agiert, beide Mannschaften wollten kein Risiko gehen und die Partie verlieren. Der Treffer von Bellarabi hat unserem Spielfluss nicht gut getan. Es ist besonders schade für unsere Fans, das wir ihnen keine Revanche für die Hinspielniederlage schenken konnten", kommentierte Wolfsburg-Kapitän Diego Benaglio.

Auch die Statistik bestätigt den VfL-Keeper, denn die Wolfsburger gaben ihren letzten Torschuss in der 56. Minute ab und waren in der Schlussphase zu harmlos.

Europa-League-Ambitionen weit weg

Nach zwei Niederlagen und zwölf Gegentoren konnten die Wölfe jedenfalls mal wieder einen Punkt verbuchen. Aber das ist für die Ansprüche der Grün-Weißen eindeutig zu wenig, hatten sie doch schon Champions-League-Ambitionen gehegt. Nach dem Remis finden sich die Wolfsburger allerdings nur noch auf dem 6. Platz wieder. "Ich mache mir noch keine Sorgen, was das Saisonziel angeht. Wir müssen diese Situation jetzt meistern und wieder punkten", erklärt Luiz Gustavo.

Und auch Maxi Arnold denkt momentan nicht ans internationale Geschäft: "Europa League? Wir tun gut daran, erstmal dieses Spiel aufzuarbeiten, von Europa sollten wir derzeit nicht reden. Die letzten Wochen sind nicht so erfolgreich für uns gelaufen."

Richtungsweisende Partien bis Ende März

Am kommenden Samstag empfängt der VfL dann zuhause den FC Augsburg. Danach müssen die Wölfe unter der Woche bei Werder Bremen ran, bevor sie Ende März noch in der heimischen VW-Arena auf Eintracht Frankfurt treffen. Richtungsweisende Spiele für den VfL Wolfsburg. 

Trotz der Enttäuschung ist den Wolfsburgern der Optimismus noch nicht abhanden gekommen. "Es ist immer noch nicht zu spät und wir haben noch einige wichtige Spiele. Wir schauen nur auf uns. Jetzt müssen wir gegen die starken Augsburger endlich wieder einen Dreier holen", fordert Diego Benaglio.

Und auch Robin Knoche glaubt an eine positive Wende für den VfL: "Es gilt, wieder an die erfolgreichen Spiele anzuknüpfen, die wir in dieser Saison schon gemacht haben. Dann geht’s wieder bergauf."

Aus Braunschweig berichtet Alexander Barklage

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