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24. Spieltag

08.03.2014 | 15:30 Uhr

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  • Hamburger SV
  • 1 : 1
    0 : 1
  • Eintracht Frankfurt

09.03.2014 - 14:59 Uhr


Arslan: "Wir haben zwei Punkte verloren"

Tolgay Arslan (M.) überzeugte auch gegen Frankfurt als emsige Arbeitsbiene im HSV-Mittelfeld. Es war sein 23. Saison-Einsatz und der 19. in der Startelf

Rene Adler (M.) ist nicht unzufrieden mit dem Punkt gegen Eintracht Frankfurt

Ivo Ilicevic (v.) gratuliert Jacques Zoua zum herausgeholten Elfmeter - der brachte schließlich den Ausgleich

Hamburg - Tolgay Arslan hat gegen Eintracht Frankfurt wieder einmal alles aus sich herausgeholt. Der Mittelfeld-Arbeiter des Hamburger SV rannte und ackerte und gewann mit 21 Zweikämpfen die meisten aller Spieler auf dem Rasen der Imtech Arena. Zu einem Sieg reicht es beim 1:1 gegen die Hessen dennoch nicht.

Trotzdem konnte Arslan kurz nach dem Schlusspfiff schon wieder lächeln und hatte im Interview mit bundesliga.de auch eine Begründung dafür. "Weil wir gut gespielt und uns als echte Einheit präsentiert haben. Dadurch haben wir das Publikum mitgenommen. Die Fans haben gesehen, dass wir unbedingt gewinnen wollten und der Gegner kein Stück besser war als wir. Das stimmt mich alles positiv", erklärte Arslan.

Er sprach auch über verlorene zwei Punkte, die Personalprobleme des HSV und die anstehende Aufgabe gegen den 1. FC Nürnberg.

bundesliga.de: Herr Arslan, hätte der HSV aufgrund einer starken zweiten Halbzeit den Sieg gegen Frankfurt verdient gehabt?

Arslan: Ja, absolut. Wir haben aber schon in der ersten Halbzeit ganz guten Fußball gespielt. Nur hat uns da ein wenig das Tempo gefehlt. Im zweiten Durchgang haben wir die Inhalte aus dem Training unter der Woche umgesetzt, das Nachpressen nach einem Ballverlust. Ganz wichtig war aber, dass wir trotz der vielen Ausfälle unseren Gegner meiner Meinung nach dominiert haben.

bundesliga.de: Die Führung der Frankfurter offenbarte aber wieder alte Abwehrschwächen.

Arslan: So ein Gegentor passiert leider, wenn man unten drin steht. Am Ende haben wir zwei Punkte verloren. Aber auf diesem Unentschieden können wir dennoch aufbauen. Es war das zweite Heimspiel in Folge, dass wir nicht verloren haben.

bundesliga.de: Und das, obwohl Spieler wie Hakan Calhanoglu, Ivo Ilicevic oder Milan Badelj in dieser Woche kaum trainieren konnten.

Arslan: Hakan, Ivo und Milan haben vielleicht eineinhalb Einheiten mitgemacht. Von daher war das eine sehr gute Leistung. Aber ich hoffe, dass wir am nächsten Wochenende wieder einige Rückkehrer in den Kader haben werden.

bundesliga.de: Zum Beispiel Torjäger Pierre-Michel Lasogga. Hätte der HSV mit ihm, als echten Strafraumstürmer, gegen Frankfurt gewonnen?

Arslan: Das kann natürlich sein. Aber Jacques (Zoua, Anm. der Redaktion) hat einen Elfmeter herausgeholt, gerade in der Schlussphase ein paar gute Chancen gehabt und insgesamt einen guten Job gemacht. Er hat seit langer Zeit wieder ein Spiel über 90 Minuten bestritten, da hat dann am Ende ein wenig die Kraft gefehlt. Aber ich vergebe ein Kompliment an ihn und auch an alle anderen, weil wir den Ausfall unserer Führungsspieler gut kompensiert haben.

bundesliga.de: Sollte am nächsten Sonntag gegen Nürnberg ein Sieg herausspringen, wären Sie dann mit der Ausbeute von insgesamt vier Punkten aus den zwei Heimspielen gegen die direkten Konkurrenten zufrieden?

Arslan: So weit denke ich noch nicht. Wir müssen jetzt erst einmal diese Partie analysieren und uns auf die Arbeit unter der Woche im Training konzentrieren. Wir sind gut in Form und man hat gesehen, dass wir die vollen 90 Minuten Dampf machen können. Wir müssen weiter unser System durchziehen und das Glück im nächsten Spiel dann auch erzwingen.

bundesliga.de: Es gab in der Vergangenheit oft Heimspiele, da standen Sie nach einem Remis eher traurig und bedrückt Rede und Antwort. Das ist heute nicht so, Sie können trotz der weiter prekären Tabellensituation sogar schon wieder ein wenig lächeln. Woran liegt das?

Arslan: Weil wir gut gespielt und uns als echte Einheit präsentiert haben. Dadurch haben wir das Publikum mitgenommen. Die Fans haben gesehen, dass wir unbedingt gewinnen wollten und der Gegner kein Stück besser war als wir. Das stimmt mich alles positiv.

Das Gespräch führte Michael Reis 

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