offizielle Webseite

Liveticker

Spieltag & Spielplan

24. Spieltag

08.03.2014 | 15:30 Uhr

hsv.png efm.png
  • Hamburger SV
  • 1 : 1
    0 : 1
  • Eintracht Frankfurt

Bundesliga

08.03.2014 - 17:20 Uhr


Hamburgs Not-Elf rettet gegen Frankfurt ein Remis

Im Duell zwischen dem Hamburger SV mit Milan Badelj (M.) und Eintracht Frankfurt kann sich kein Team absetzen

Bei der Eintracht führt Pirmin Schwegler (l.) nach abgesessener Gelbsperre vor der Abwehr Regie

Das kampfbetonte Spiel der beiden vom Abstieg bedrohten Clubs nimmt nach einer ruhigen Anfangsphase langsam Fahrt auf. Für das erste Highlight sorgt Alexander Madlung (l.) mit einem Drehschuss zur Eintracht-Führung

Die Gesichter der Hamburger nach dem Gegentor sprechen Bände

Doch HSV-Coach Mirko Slomka überlegt sich trotz großer Verletzungssorgen einen guten Plan für die Zeit nach der Pause

Das Hamburger Anrennen wird belohnt: Hakan Calhanoglu schießt den Elfmeter zum Ausgleich souverän in die Maschen

Für den 20-Jährigen ist es bereits das siebte Saisontor

Nach dem Spiel schwört der starke HSV-Keeper Rene Adler seine Kollegen ein

Armin Veh nimmt an alter Wirkungsstätte immerhin einen Punkt mit. Unter der Woche gab die Eintracht bekannt, dass er den Club am Saisonende verlassen wird

Hamburg - Der Hamburger SV hat mit einer Notelf den dringend benötigten sechsten Saisonsieg verpasst, aber dank einer beherzten zweiten Hälfte immerhin den nächsten schweren Rückschlag abgewendet. Ohne Kapitän Rafael van der Vaart, Nationalspieler Marcell Jansen und Torjäger Pierre-Michel Lasogga reichte es für den abstiegsbedrohten Bundesliga-Dino zu einem 1:1 (0:1) gegen Eintracht Frankfurt.  

Die Hanseaten verpassten duch das Remis, in der Tabelle Boden gut zu machen und auch die Hessen ernsthaft in den Kampf um den Klassenerhalt zu verwickeln. Das Team von Chefcoach Armin Veh, der die Eintracht zum Saisonende verlassen wird, hat jedoch weiter nur sechs Punkte Vorsprung auf den HSV.

Madlung bringt Frankfurt in Front

Innenverteidiger Alexander Madlung brachte die Gäste in der ersten Hälfte mit 1:0 in Führung und zeigte dabei ungeahnte technische Qualitäten. Der 31-Jährige vollendete mit einem angedeuteten Seitfallzieher aus 15 Metern (29.), nachdem ihm Alexander Meier per Kopf aufgelegt hatte. Hakan Calhanoglu erzielte per Foulelfmeter den Ausgleich (72.). Frankfurts Innenverteidiger Carlos Zambrano hatte Jacques Zoua zu Fall gebracht.

Slomka hatte trotz des Ausfalls des kranken van der Vaart (Fieber) sowie der verletzen Lasogga (Muskelverhärtung) und Jansen (Bänderriss) keine Alibis gelten lassen. Der HSV startete dementsprechend engagiert, konnte aber spielerisch kaum überzeugen. Ein Fernschuss von Ivo Ilicevic blieb in den ersten 30 Minuten die einzige Prüfung für Eintracht-Keeper Kevin Trapp (9.).

Russ scheitert an Adler

Frankfurt war bemüht, den Ball zirkulieren zu lassen und geduldig auf eine Lücke in der HSV-Abwehr zu warten. Nach einer Phase wenig attraktiven Mittelfeld-Geplänkels deutete sich der Führungstreffer für Vehs Eintracht schon an. Kurz vor dem Treffer von Madlung scheiterte Russ per Kopf aus kurzer Entfernung am gut reagierenden Nationalkeeper Rene Adler (28.).

An fast allen gefährlichen Frankfurter Szenen war Meier beteiligt, der aus der Jugend des HSV stammt und unter der Woche bis 2017 bei der Eintracht verlängert hat.

Hamburg fehlen die Mittel

Der HSV war nach dem Rückstand zwar gewillt zu reagieren, doch fehlten der Slomka-Elf schlichtweg die Mittel. Weder Tolgay Arslan noch Milan Badelj gelang es, aus der Zentrale brenzlige Situation heraufzubeschwören, der Sturm mit Jacques Zoua und der hängenden Spitze Calhanoglu präsentierte sich zunächst völlig zahnlos.  

Nach dem Wechsel wurde der HSV zielstrebiger. Erst versuchte es Calhanoglu per Freistoß von der linken Seite, zielte aber knapp vorbei (60.). Dann prüfte Zoua Trapp per Linksschuss (69.), bevor Calhanoglu ausglich. Frankfurt zog sich zu weit zurück und wurde für die Passivität bestraft. 

teaser-image

Spieler des Spiels: Alexander Madlung

Alexander Madlung traf erstmals für die Eintracht und war auch in der Defensive stark, der zweikampfstärkste Spieler auf dem Platz (80 Prozent gewonnen). Der Innenverteidiger kam ohne ein Foul aus.

Twitter

Tabelle
Ab ins Stadion

© 2014 DFL Deutsche Fußball Liga GmbH