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23. Spieltag

01.03.2014 | 15:30 Uhr

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  • SV Werder Bremen
  • 1 : 0
    1 : 0
  • Hamburger SV

Bundesliga

01.03.2014 - 17:24 Uhr


Befreiungsschlag: Werder bezwingt den HSV

Grenzenloser Jubel: Werder Bremen gewinnt das 100. Nordderby gegen den Hamburger SV mit 1:0

Vor dem Anpfiff hat HSV-Coach Mirko Slomka (l.) noch gut Lachen. Dann geht es los - und das Team von Robin Dutt erwischt den besseren Start

Die Hausherren um Santiago Garcia (r.) sind die bissigere Mannschaft, Pierre-Michel Lasogga und Co. zeigen sich beeindruckt

Das rächt sich in der 19. Minute, als Zlatko Junuzovic (v.) den SVW nach Aaron Hunts Vorarbeit mit der Hacke mit seinem zweiten Saisontreffer in Führung bringt

Auch danach sind die Grün-Weißen gefährlicher. Nils Petersen (l., hier gegen Dennis Diekmeier) scheitert gleich zwei Mal an Rene Adler

Kurz vor dem Seitenwechsel dann endlich die erste Großchance für die Gäste: Hakan Calhanoglu (l.) schießt an die Latte!

Die Rothosen kommen zwar mit Schwung aus der Kabine, zwingende Strafraumszenen bleiben aber dennoch Mangelware

So fällt es den Platzherren nicht allzu schwer, den knappen Vorsprung zu verteidigen - im Gegenteil: Junuzovic (2.v.l.) vergibt sogar die mögliche Vorentscheidung - es bleibt beim 1:0

Bremen - Werder Bremen hat im 100. Nordderby gegen den Hamburger SV den ersehnten Befreiungsschlag geschafft und den ersten Sieg im neuen Jahr eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Robin Dutt setzte sich gegen den ewigen Rivalen von der Elbe mit 1:0 (1:0) durch und verschaffte sich somit ein wenig Luft im Kampf um den Klassenerhalt.

"Ich hatte schon ein paar Derbys, aber so geknistert hat es noch nie", sagte Werder-Coach Robin Dutt. "Ein toller Fight und ein ganz besonderer Tag. Ich möchte aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung noch Zlatko Junuzovic hervorheben."

Der österreichische Nationalspieler traf in der 19. Minute zur Führung der Hausherren. Aaron Hunt hatte zuvor einen halbhohen Ball per Hacke in den Strafraum verlängert und Junuzovic vollstreckte frei vor Rene Adler mit dem linken Fuß.

"Hätten den Ausgleich nicht verdient gehabt"

Der HSV musste dagegen unter seinem neuen Trainer Mirko Slomka im zweiten Spiel die erste Niederlage hinnehmen und steckt nach der achten Pleite aus den abgelaufenen neun Liga-Duellen weiter tief im Tabellenkeller fest.

"Wir haben 35 Minuten lang keinen Fußball gespielt und nur den Kampf angenomnmen. Wir waren in der zweiten Halbzeit einen Tick besser, aber nicht so gut, dass wir den Ausgleich verdient hätten", sagte Hamburgs Trainer Mirko Slomka. 

Van der Vaart nur auf der Bank

Schon vor dem Anpfiff setzte Slomka das erste Ausrufezeichen: Der 46-Jährige schickte HSV-Kapitän Rafael van der Vaart wie schon beim überraschenden 3:0 gegen Borussia Dortmund zunächst auf die Bank. Der Mittelfeldstar und die 42.100 Zuschauer im ausverkauften Weser-Stadion sahen stürmische Gastgeber.

Bissig, zweikampfstark, zielstrebig - Werder erwischte den deutlich besseren Start in das Prestigeduell und ging verdient mit der ersten Großchance in Führung. Nur drei Minuten später hatte Dutts Team sogar die Gelegenheit zum 2:0, doch Nils Petersen scheiterte aus spitzem Winkel an Adler.

Calhanoglu im Pech

Der HSV war nun gefordert, doch zunächst blieben die Offensivbemühungen Stückwerk. Sturmspitze Pierre-Michel Lasogga konnte sich zu diesem Zeitpunkt kaum in Szene setzen. Dies lag auch an der stabilen Bremer Innenverteidigung mit Sebastian Prödl und Assani Lukimya.

Auf der Gegenseite erspielte sich Werder weitere Chancen. Eine lange Flanke von Santiago Garcia und ein Kopfball von Petersen brachten Adler in Gefahr (29., 30.). Doch auch der HSV intensivierte nun seine Bemühungen und wurde beinahe belohnt. Werder-Torwart Raphael Wolf leitete einen Schlenzer von Hakan Calhanoglu mit letzter Mühe an die Latte und rettete so die verdiente Halbzeitführung (42.).

Werder lässt Chancen liegen

Slomka reagierte und brachte van der Vaart für Tomas Rincon. Der HSV war nun präsenter und drängte auf den Ausgleich, Werder zog sich weit zurück und lauerte auf Konter. Milan Badelj sendete per Volleyschuss ein Warnsignal (56.), bevor die Hamburger einen weiteren Rückschlag hinnehmen mussten.

Innenverteidiger Slobodan Rajkovic musste mit Verdacht auf eine schwere Knieverletzung vom Rasen und sein Ersatzmann Lasse Sobiech leistete sich sofort einen kapitalen Fehler. Doch Junuzovic verpasste die Vorentscheidung und traf nur den Pfosten (69.), kurz danach prüfte Ludovic Obraniak Adler (74.).

teaser-image

Spieler des Spiels:

Zlatko Junuzovic

Zlatko Junuzovic hat Werder Bremen mit seinem zweiten Saisontreffer zum ersten Rückrundensieg geschossen und verpasste nur knapp einen weiteren Treffer. Seine insgesamt drei Torschüsse waren der Bestwert des Spiels.

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