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23. Spieltag

28.02.2014 | 20:30 Uhr

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  • Hertha BSC
  • 0 : 0
    0 : 0
  • Sport-Club Freiburg

Bundesliga

28.02.2014 - 22:22 Uhr


Hertha zuhause weiter sieglos - Freiburg torlos

Torloser Abend: Hertha BSC und der SC Freiburg trennen sich in einem von Taktik geprägten Spiel 0:0

Bei der Hertha steht Änis Ben-Hatira (M., gegen Oliver Sorg) erstmals seit dem 14. Spieltag wieder in der Startelf

Auch Freiburgs Trainer Christian Streich überrascht: Er bringt Karim Guede (r., gegen Sebastian Langkamp) von Beginn an

Streichs Team muss um ein Haar bereits in der ersten Minute den Rückstand hinnehmen, aber Sami Allagui verzieht knapp

In der Folge verflacht die Partie jedoch, weil sich beide Teams auf die kontrollierte Defensivarbeit konzentrieren

Thomas Kraft (l., mit Tolga Cigerci) ist gegen Ende des ersten Durchgangs und dann auch im zweiten Durchgang mehrfach gegen Admir Mehmedi gefordert

In der 66. Minute erwischt es Tolga Cigerci. Der Berliner zieht sich bei einem Sprint eine Oberschenkelverletzung zu und muss ausgewechselt werden

Berlin - Hertha BSC hat im Kampf um die internationalen Plätze wichtige Punkte liegen gelassen. Die Berliner kamen nach einer taktisch geprägten Partie mit wenigen Höhepunkten gegen den SC Freiburg nicht über ein 0:0 hinaus und bleiben Tabellensiebter. Der FC Augsburg und der FSV Mainz 05 können am Samstag an der "Alten Dame" vorbeiziehen. Freiburg blieb indes im fünften Spiel in Folge auswärts ohne eigenes Tor und stellte damit einen Vereinsrekord auf.

"Wir haben gut angefangen, dann aber die Kontrolle über das Spiel verloren und nie unseren Rhythmus gefunden. Ich glaube, in der zweiten Halbzeit waren beide Mannschaften froh, dass es beim 0:0 blieb", sagte Hertha-Trainer Jos Luhukay bei "Sky".

Allagui verpasst Blitzstart

Freiburg zeigte sich indes nach der 2:4-Pleite gegen Augsburg in der Vorwoche verbessert und stoppte nach zwei Niederlagen die Talfahrt. Mit 19 Punkten stehen die Breisgauer aber weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz und befinden sich in großer Abstiegsgefahr.

Die Berliner begannen enorm motiviert und störten mit frühem Pressing. Allen voran tauchte Sami Allagui gleich mehrmals gefährlich vor dem Gäste-Tor auf, doch im Abschluss agierte der Deutsch-Tunesier zu unpräzise. Marcel Ndjeng hatte kurz vor der Pause die Führung auf dem Fuß, aber der Mittelfeldspieler verstolperte. Wie so oft in der laufenden Saison fehlte es an der nötigen Kaltschnäuzigkeit.

Mehmedi scheitert mehrfach an Kraft

Der Sport-Club versteckte sich nicht und spielte nach anfänglichen Schwierigkeiten mit. Dabei entwickelte sich ein packender Zweikampf zwischen SC-Angreifer Admir Mehmedi und Herthas Torhüter Thomas Kraft. Dreimal fand Mehmedi (7./12./43.) im ersten Durchgang aus günstiger Position seinen Meister im umsichtigen Hertha-Schlussmann.

In der zweiten Halbzeit war es wieder Mehmedi (50.), der per Kopfball Kraft nach einer Ecke zur Großtat zwang. Hertha hatte optisch weiter Vorteile, doch die Hauptstädter waren mit ihrem Latein an der gegnerischen Strafraumgrenze am Ende. Das Spiel in die Spitze war ideenlos, der "tödliche Pass" gehörte nicht zum Repertoire.

Luhukay hoffte weiter auf den Führungstreffer und brachte in der 60. Minute Per Skjelbred für den unglücklichen Ndjeng. Doch in der Offensive tat sich nicht viel. Top-Torjäger Adrian Ramos hatte seinen Bluterguss zwar auskuriert, doch der Kolumbianer wirkte etwas gehemmt. 

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Spieler des Spiels: Matthias Ginter

Der von Joachim Löw erstmals für die Nationalmannschaft nominierte Matthias Ginter (Foto © imago) rechtfertigte mit einer starken Leistung seine Berufung. Der 20-Jährige war zweikampfstärkster Spieler der Partie (80 Prozent) und kam dabei ohne Foul aus. Gegen Adrian Ramos gewann der gegen Hertha in der Innenverteidigung spielende Ginter sieben von acht Duellen.

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