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22. Spieltag

23.02.2014 | 17:30 Uhr

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  • Hannover 96
  • 0 : 4
    0 : 2
  • FC Bayern München

Bundesliga

23.02.2014 - 19:32 Uhr


Bayern auf dem Weg zur
März-Meisterschaft

Der FC Bayern München um den Doppeltorschützen Thomas Müller (3.v.l.) fährt mit dem 4:0 bei Hannover 96 den 14. Bundesliga-Sieg in Serie ein

Die Niedersachsen verstecken sich in der Anfangsphase keineswegs, Artjoms Rudnevs (r.) hat sogar die Führung auf dem Fuß (15.)

Dann kommt es aber, wie es kommen muss: Nach Flanke von Rafinha nickt Müller (v.) zur Führung ein (25.)

Die Hausherren wehren sich nach Kräften, hier kreuzen Marcelo (r.) und Mario Mandzukic die Klingen

In der 34. Minute schlägt Bastian Schweinsteiger (u.), der sein Startelf-Comeback feiert, einen Traumpass auf...

Thiago (l.) der unbedrängt zu seinem zweiten Saisontreffer einschießt - das ist gleichzeitig der Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel erhöhen die Hausherren dann das Risiko - und werden erneut bestraft

Nach einer Hereingabe von David Alaba legt Mandzukic per Hacke ab für Müller (h.), der zu seinem zehnten Saisontreffer einschießt - die Vorentscheidung (59.)

In der 66. Minute setzt dann Mandzukic selbst (2.v.l.) mit seinem 13. Saisontreffer den Schlusspunkt

Der Rekordmeister hat nach 22 Partien 19 Zähler Vorsprung auf den Zweiten Leverkusen - ein so komfortables Polster gab es noch nie

Hannover - Die Rekorde purzeln immer weiter: Der FC Bayern München ist auf dem besten Weg, erster März-Meister der Bundesliga zu werden.

"Wir sind im Rhythmus und wollen im Rhythmus bleiben. Wir haben die Ergebnisse der anderen registriert und wissen, dass wir uns immer weiter absetzen können", sagte Sportvorstand Matthias Sammer nach dem souveränen 4:0 (2:0) bei Hannover 96.

"Wie sie harmonieren, ist Extraklasse"

Nach dem 14. Sieg in Folge ist der Vorsprung an der Tabellenspitze auf unglaubliche 19 Punkte angewachsen. Damit könnten die Rekord-Bayern, die seit 47 Spielen ungeschlagen sind, bereits am 15. März ihren 24. Titelgewinn feiern - so früh wie niemand in der Bundesliga-Geschichte. 

"Ich bin begeistert", schwärmte Ehrenpräsident Franz Beckenbauer bei "Sky": "Wie sie harmonieren, mit welcher Kaltschnäuzigkeit sie ihre Chancen verwerten, ist Extraklasse."

Startelf-Rückkehr von Schweinsteiger

Vier Tage nach dem Achtelfinal-Hinspielsieg in der Champions League beim FC Arsenal (2:0) stellte das Team von Trainer Pep Guardiola zudem eine weitere Bestmarke ein - in der Vorsaison hatten die Münchner ebenfalls 14 Spiele nacheinander gewonnen. Im Jahr 2005 hatten sie 15 Partien in Serie für sich entschieden, allerdings saisonübergreifend. (Topdaten zum Spiel)

Für strahlende Gesichter bei den Bayern sorgte auch Bastian Schweinsteiger. Der Nationalspieler stand erstmals seit dreieinhalb Monaten wieder beim Anpfiff auf dem Platz. "Es tat gut, von Beginn an zu spielen, ohne irgendwelche Probleme zu haben", sagte der 29-Jährige, der zuletzt am 5. November in der Champions League bei Viktoria Pilsen in der Startelf gestanden hatte: "Ich muss wieder in meinen Rhythmus kommen."

Nach einer hartnäckigen Entzündung der Patellasehne und einer Sprunggelenksverletzung hatte der Mittelfeldstratege vor anderthalb Wochen als Einwechselspieler sein Comeback gegeben. "Bastian ist zurück, das ist sehr gut für uns", sagte Sammer.

Müller schnürt Doppelpack

Seine Klasse unterstrich Schweinsteiger, der in seinem 311. Bundesligaspiel seinen 200. Sieg feierte und in der 72. Minute ausgewechselt wurde, beim 2:0: Sein Pass landete bei Thiago, der Nationaltorwart Ron-Robert Zieler keine Chance ließ (34.). Zuvor hatte schon Thomas Müller per Kopf die erste Chance der Bayern zur Führung genutzt (25.).

Müller mit seinem zehnten (59.) und Mario Mandzukic mit seinem 13. Saisontor (65.) schraubten das Ergebnis in der zweiten Halbzeit weiter in die Höhe. Hannover war nicht mehr als ein Sparringspartner.

Hannover rutscht nach dritter Pleite ab

Die 96er drohen unter dem neuen Trainer Tayfun Korkut wieder in den Abstiegsstrudel hineingerissen zu werden. Nach drei Pleiten in Serie rutschten sie auf Platz 11 ab. "Es ist eine ganz gefährliche Situation", gab Nationaltorwart Ron-Robert Zieler zu. Sportdirektor Dirk Dufner ergänzte: "Wir brechen jetzt nicht in Panik aus und versuchen weiter, so schnell wie möglich den Abstand nach unten zu vergrößern."

Es hätte ganz anders laufen können, wenn Artjoms Rudnevs die frühe Chance zur Führung für die Platzherren genutzt hätte. Der Lette scheiterte nach Pass von Szabolcs Huszti an Tom Starke, der ausnahmsweise für Nationaltorwart Manuel Neuer zwischen den Bayern-Pfosten stand (15.).

Korkut musste früh umstellen. Mittelfeldspieler Leonardo Bittencourt schied schon nach 37 Minuten mit einer Beckenprellung aus. Für ihn kam Edgar Prib. Nach der Pause gingen die Niedersachsen deutlich mehr Risiko. Mame Diouf scheiterte mit einem Kopfball an Starke (55.).

Doch spätestens nach Müllers zweitem Treffer nach Vorarbeit per Hacke von Mandzukic war die Entscheidung endgültig gefallen.

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Spieler des Spiels:

Thomas Müller

Thomas Müller gab drei Torschüsse ab und brachte zwei davon im Kasten unter. Mit insgesamt 20 Pflichtspiel-Treffern ist der Nationalspieler nun der beste Torschütze des FC Bayern München in dieser Saison.

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