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22. Spieltag

22.02.2014 | 15:30 Uhr

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  • VfB Stuttgart
  • 1 : 2
    1 : 1
  • Hertha BSC

Bundesliga

22.02.2014 - 17:25 Uhr


Hertha siegt spät in Stuttgart

Die Berliner um den starken Hajme Hosogai (r.) setzen sich mit 2:1 beim VfB Stuttgart durch

Hertha jubelt früh: Auf Vorlage von Adrian Ramos (l.) macht Levan Kobiashvili (3.v.l.) im Stile eines Torjägers das 1:0 (5.). Mit 36 Jahren ist er der älteste Bundesliga-Torschütze der Hertha

VfB-Trainer Thomas Schneider blickt skeptisch drein: Nach dem frühen Rückstand wirkt seine Mannschaft verunsichert

Vor allem im Sturm hängt die einzige Spitze Mohammed Abdellaoue (l.) vollkommen in der Luft

Unmittelbar vor der Pause sorgt aber Arthur Boka (M.) mit einem wuchtigen Weitschuss für den Ausgleich

Auch nach dem Seitenwechsel ist die Partie umkämpft - hier gehen Sami Allagui (l.) und Daniel Schwaab ins Luftduell

Kurz vor dem Abpfiff dürfen die Gäste noch einmal jubeln: Sandro Wagner erzielt das 2:1 (87.) für die Hertha und entscheidet damit die Partie

Stuttgart - Hertha BSC Berlin hat am 22. Spieltag mit einem 2:1 (1:1)-Sieg über den VfB Stuttgart seine bemerkenswert starke Saison fortgesetzt und schnuppert damit an den Europapokalplätzen. Sandro Wagner (87.) erzielte das Siegtor für den Hauptstadt-Klub. Wenig später sah der Joker die Gelb-Rote Karte (90.+1).

Frühzeitig mussten die Stuttgarter, die bis Ende März nur noch gegen unmittelbare Konkurrenten spielen, einen erneuten Rückschlag verkraften. Nach einem schweren Fehler von Arthur Boka legte Adrian Ramos kurz zurück auf den aufgerückten Levan Kobiashvili (5.), der mit rechts flach ins linke Eck zu seinem ersten Saisontor traf. In der 45. Minute machte dann Boka ebenso mit dem ersten Saisontreffer mit einem fulminanten Linksschuss zum 1:1 seinen Patzer wieder wett.

Stuttgart agiert verunsichert und ängstlich

Berlin hatte gegen zunächst verunsichert und ängstlich auftretende Stuttgarter von Beginn an die Spielkontrolle. Ruhig und abgeklärt baute die Hertha ihre Angriffe auf, weitgehend ungestört vom VfB, der sich fast bis in die eigene Hälfte zurückzog und erst gegen Ende des ersten Durchgangs mutiger agierte.

Beinahe in jeder Aktion war den Schwaben die Verunsicherung anzumerken. Ob in der Defensive, wo der VfB in nahezu jeder der wenigen Drucksituation wackelte, oder auch in der Offensive, wo die gut organisierten Hauptstädter sich kaum einmal überraschenden Ideen gegenübersahen. Die Schneider-Elf war lange nicht imstande, die Ausfälle von Kapitän Christian Gentner (Muskelfaserriss), Vedad Ibisevic und Moritz Leitner (beide gesperrt) zu kompensieren.

Hertha nicht konsequent genug

Die Elf von Trainer Jos Luhukay, die kurzfristig auf Per Skjelbred (Grippe) verzichten musste, versäumte es allerdings mit zunehmender Spielzeit, ihre Aktionen konsequent zu Ende zu spielen und verwaltete lediglich den Vorsprung.

Auch Torjäger Ramos (29.) vergab eine aussichtsreiche Gelegenheit leichtfertig, als er sich für einen letztlich unpräzisen Schlenzer entschied, statt einen der mitgelaufenen Kollegen zu bedienen.

Gefährdet war die knappe Führung dennoch nur bei einem Schuss von Martin Harnik (11.), den Keeper Thomas Kraft parierte und einer Eingabe von Daniel Schwaab, die Rani Khedira (40.) verpasste. Dann aber wehrte Kraft einen Eckball von Alexandru Maxim ungenügend mit der Faust in die Mitte ab - genau vor die Füße von Boka.

Beide Teams wollen den Sieg

Nach der Pause legten beide Teams an Tempo zu. Die Hertha suchte wieder zielstrebiger den Weg nach vorne, der VfB hielt mit großem Einsatz dagegen und attackierte auch entschlossener.

Bei einem Schuss von Timo Werner (58.) hatten die Berliner Glück, dass Schiedsrichter Robert Hartmann das Handspiel im Strafraum von Hajime Hosogai nicht als unnatürliche Bewegung interpretierte. Bis zum Ende gaben sich beide nicht mit dem Punkt zufrieden, der VfB besaß mit Harnik (74.) eine weitere Chance.

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Spieler des Spiels: Levan Kobiashvili

Der Georgier schrieb Geschichte: Der 36-Jährige erzielte sein erstes Bundesliga-Tor seit März 2012 und wurde damit zum ältesten Bundesliga-Torschützen in der Geschichte von Hertha BSC – er löste Michael Preetz ab. 

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