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21. Spieltag

14.02.2014 | 20:30 Uhr

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  • 1. FSV Mainz 05
  • 2 : 0
    0 : 0
  • Hannover 96

Bundesliga

14.02.2014 - 22:30 Uhr


Starke zweite Hälfte reicht Mainz zum Sieg gegen 96

Mainz feiert dank einer Leistungssteigerung nach der Pause einen 2:0-Sieg gegen Hannover

Vor der Pause ist zunächst über weite Strecken Kampf Trumpf. 96-Verteidiger Marcelo (l.) präsentiert sich wie hier gegen Nicolai Müller zweikampfstark

Eine der besten Chancen vor der Pause hat der Mainzer Innenverteidiger Stefan Bell (r.), der per Lupfer an Ron-Robert Zieler scheitert

Ansonsten teilen die Teams mächtig aus: Egal ob Hannovers Leonardo Bittencourt (2.v.l.) gegen Johannes Geis (2.v.r.)...

...oder der Mainzer Kapitän Nikolce Noveski (r.) gegen Artjoms Rudnevs - es geht zur Sache

Nach Wiederbeginn gibt es dann endlich auch Tore: Yunus Malli (l.) trifft nach Zuckerpass von Müller zur Mainzer Führung. Junior Diaz (M.) scheint zu ahnen, was kommt

Die Gäste sind schon da konsterniert, in der Schlussminute kommt es für Hannover aber sogar noch schlimmer

Eine Kombination der eingewechselten Niki Zimling (l.), Ja-Cheol Koo (2.v.l.) und Eric Maxim Choupo-Moting bringt das 2:0

Und während der Torschütze noch seinen sechsten Saisontreffer feiert, ertönt auch schon der Abpfiff - ein perfekter Schlusspunkt für die 05er

Mainz - Dank einer Leistungssteigerung in den zweiten 45 Minuten hat der 1. FSV Mainz 05 einen letztlich verdienten 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen Hannover 96 gefeiert. Nach einer von beiden Seiten enttäuschenden ersten Hälfte sorgten Yunus Malli (51.) und Eric Maxim Choupo-Moting (90.+3) nach Wiederbeginn für den Mainzer Heimsieg und die zweite 96-Pleite in Folge.

Damit verliert Hannover, das die ersten beiden Partien unter dem neuen Trainer Tayfun Korkut gewonnen hatte, die obere Tabellenhälfte immer mehr aus den Augen. Dagegen liegen die Mainzer nach dem vierten Sieg in den zurückliegenden fünf Spielen weiter gut im Rennen um einen Platz in der Europa League.

Anfangsphase ohne Höhepunkte

Die 26.754 Zuschauer in der Mainzer Arena sahen in der Anfangsphase eine fast schon langweilige Partie ohne Höhepunkte. In den Strafräumen spielte sich nichts ab, die Defensivreihen hatten alles im Griff.

In der Offensive scheuten beide Teams das Risiko, die Abwehrarbeit stand im Vordergrund. Das führte dazu, dass die erste Viertelstunde ohne jede Torchance über die Bühne ging. Nicht einmal Standardsituationen sorgten für Gefahr.

Die Mainzer, bei denen Julian Baumgartlinger, Christoph Moritz und Dani Schahin fehlten, hatten erst in der 19. Minute so etwas wie eine Möglichkeit. Dem Distanzschuss von Nationalspieler Nicolai Müller fehlte aber die Präzision.

Bittencourt kann Mainzer Aussetzer nicht nutzen

Die Gäste, die ohne Steven Cherundolo, Felipe, Christian Pander, Artur Sobiech und Didier Ya Konan auskommen mussten, leisteten sich in dieser Phase einige Konzentrationsschwächen. Der FSV konnte aber kein Kapital daraus schlagen.

Die Mannschaft Korkuts, der zwischen 1992 und 1994 mit FSV-Trainer Thomas Tuchel als Spieler bei den Stuttgarter Kickers unter Vertrag stand, fing sich rasch wieder. Das schwache Spiel blieb auch Mitte der ersten Hälfte weitgehend ausgeglichen.

In der 28. Minute erlebte das Spiel seinen ersten echten Aufreger. FSV-Torwart Loris Karius und Kapitän Nikolce Noveski leisteten sich einen gemeinsamen Aussetzer, den Leonardo Bittencourt aber nicht zur Führung nutzen konnte. Sieben Minuten später hatte der Mainzer Innenverteidiger Stefan Bell auf der Gegenseite eine ähnlich gute Chance. Bell kam aber nicht an 96-Keeper Ron-Robert Zieler vorbei.

Zuckerpass von Müller leitet die Führung ein

Kurz nach dem Seitenwechsel leitete ein Geistesblitz von Müller die Mainzer Führung ein. Müller spielte Malli mustergültig frei, der markierte seinen dritten Saisontreffer. Danach nahm das Spiel Fahrt auf.

Die eingewechselten Mainzer Choupo-Moting (52., 65., 69. ) und Niki Zimling (84.) sowie der Ungar Szabolcs Huszti auf der Gegenseite (53., 90.+2) verbuchten gute Möglichkeiten. Mainz hätte das Spiel vorzeitig entscheiden müssen, wurde aber erst durch Choupo-Motings Last-Minute-Treffer erlöst.

teaser-image

Spieler des Spiels: Eric Maxim Choupo-Moting

Choupo-Moting brachte nach der Pause frischen Wind in die zuvor sehr müde Partie. Obwohl nur 45 Minuten auf dem Platz, gab er die meisten Torschüsse bei Mainz ab (fünf). Belohnt wurde er mit seinem sechsten Saisontor, dabei stach er zum fünften Mal als Einwechselspieler - er ist damit der Top-Joker der Liga.

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