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21. Spieltag

16.02.2014 | 15:30 Uhr

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  • FC Augsburg
  • 0 : 1
    0 : 0
  • 1. FC Nürnberg

Bundesliga

16.02.2014 - 17:30 Uhr


Drmic führt Nürnberg zum Sieg in Augsburg

Josip Drmic (l.) erzielt beim Nürnberger Auswärtssieg in Augsburg den entscheidenden Treffer

Doch zunächst diktiert Augsburg mit Andre Hahn (l.) das Geschehen in der Fuggerstadt

Nürnbergs Trainer Gertjan Verbeek hat zu diesem Zeitpunkt noch einige Verbesserungsvorschläge für seine Elf

Doch kämpferisch kann man Markus Feulner (l.) und Co. nichts vorwerfen

Zunehmend werden die Franken auch gefährlicher wie durch die Freistoß von Marvin Plattenhardt

Für die Entscheidung sorgt aber nicht Plattenhardt, sondern der Schweizer Josip Drmic mit seinem zwölften Saisontor

Bester Mann beim dritten Sieg im vierten Rückrundenspiel ist aber Keeper Raphael Schäfer, der viele Großchancen der Augsburger vereitelt

Augsburg - Der FC Augsburg hat auf seinem Höhenflug Richtung Europa einen herben Rückschlag erlitten, der 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf ein Ausrufezeichen gesetzt. Der "Club" kam im schwäbisch-fränkischen Bundesliga-Derby beim FCA zu einem nicht unverdienten und wichtigen 1:0 (0:0) und schaffte mit nunmehr 20 Zählern den Sprung auf Rang 14. Augsburg versäumte es dagegen, auf einen Europa-League-Platz vorzurücken.

Vor 30.660 Zuschauern erzielte Nürnbergs Torjäger Josip Drmic mit seinem elften Saisontor das 1:0 in der 65. Minute. Die Augsburger, zuletzt acht Mal in Folge unbesiegt, setzten in einer äußerst umkämpften, spielerisch aber durchwachsenen Partie damit auch ihre negative Heimbilanz gegen den Club fort.

Den letzten Sieg zuhause hatte es vor knapp 40 Jahren (3. August 1974, 2:0) gegeben. Für die in der Hinrunde noch sieglosen Nürnberger war es in der Rückrunde im vierten Spiel bereits der dritte Dreier.

Frantz fällt kurzfristig aus

Der FCN, bei dem ohnehin schon die verletzten Daniel Ginczek, Timothy Chandler und Makoto Hasebe fehlten, musste in Augsburg kurzfristig auch noch auf Mike Frantz verzichten, der beim Abschlusstraining einen Schlag auf die Wade bekommen hatte. Trainer Gertjan Verbeek sprach angesichts der akuten Probleme von einer "Katastrophe".

Die Partie war von Beginn an von Kampf und Taktik geprägt. Beide Teams störten früh und aggressiv, sodass sich das Geschehen meist im Mittelfeld abspielte. Gefährlich wurde es deshalb nur selten.

Genauigkeit fehlt lange Zeit

Die beste Chance für den FCA hatte zunächst Torjäger Andre Hahn mit einem Weitschuss. Dessen zehntes Saisontor verhinderte jedoch Club-Keeper Raphael Schäfer, der den gefährlichen Ball jedoch nur abklatschen konnte (17.) Fast im Gegenzug klärte Jan-Ingwer Callsen-Bracker nach einer Hereingabe von Hiroshi Kiyotake in höchster Not.

Ansonsten fehlte beiden Teams im Spiel nach vorne oft die Genauigkeit und die letzte Konsequenz, um die gut gestaffelten Abwehrreihen nachhaltig in Verlegenheit zu bringen. So brachte ein leicht abgefälschter Freistoß von Tobias Werner noch die größte Gefahr für den FCN (41.). Erneut war jedoch Schäfer auf dem Posten.

Hlousek bedient Drmic

Nach dem Wechsel musste Verbeek dann erneut improvisieren, da Kiyotake angeschlagen in der Kabine bleiben musste. Für ihn kam Winter-Zugang Jose Campana - 20 Jahre alter Spanier von Crystal Palace - zu seinem Liga-Debüt.

Am Spiel änderte sich kaum etwas. Der FCN wurde nun etwas aktiver, fand aber zunächst auch keine Lücke - bis zur 65. Minute. Nach Flanke von Adam Hlousek war Drmic mit dem Kopf zur Stelle. Alexander Manninger hatte keine Abwehrchance.

Der FCA schaltete nun wieder einen Gang nach oben und setzte die Gäste zusehends unter Druck. Allerdings konnte der Club die wenig kreativ vorgetragenen Angriffe der Augsburger meist ohne Mühe abwehren. Oder die Nürnberger hatten Glück - wie beim Schuss von Hahn (80.). In der 89. Minute parierte Schäfer einen Freistoß von Erik Thommy glänzend. 

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Spieler des Spiels: Raphael Schäfer

Raphael Schäfer war der große Rückhalt des FCN, er wehrte alle sechs Torschüsse auf seinen Kasten ab. Schäfer hatte einiges zu tun, war mehr als doppelt so oft am Ball (62 Mal) wie sein Gegenüber Alex Manninger (26 Mal).

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