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20. Spieltag

08.02.2014 | 15:30 Uhr

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  • SV Werder Bremen
  • 1 : 5
    0 : 2
  • Borussia Dortmund

Bundesliga

08.02.2014 - 17:20 Uhr


Furioser BVB überrollt chancenlose Bremer

Frust bei Bremen, Jubel beim BVB: Dortmund bezwingt Werder deutlich mit 5:1

Werder-Coach Robin Dutt (r.) bereitet den Dortmundern mit Trainer Jürgen Klopp einen freundlichen Empfang im Weser-Stadion

Franco Di Santo (r.) hat die erste gute Chance für Bremen, mit vereinten Kräften können die Dortmunder den Werder-Stürmer aber stoppen

Das erste Tor fällt auf der Gegenseite: Nuri Sahin (l.) beglückwünscht Robert Lewandowski zum Führungstreffer

Noch vor der Pause legt Henrikh Mkhitaryan das 2:0 für die Gäste aus Dortmund nach

Di Santo (u.) und Co. sind inzwischen beim Ex-Bremer Sokratis und seinen Abwehrkollegen beim BVB in guten Händen

Dortmunds Innenverteidiger Manuel Friedrich (3.v.r.) hat sogar noch Zeit, nach der Pause selbst das 3:0 nachzulegen

Erneut Mkhitaryan (l.) nach Hackenvorlage von Marco Reus...

...und Lewandowski (M.) sorgen für die Dortmunder Tore vier und fünf. Levent Ayciceks (nicht im Bild) Ehrentreffer für Werder ist letztlich nur Ergebniskosmetik

Bremen - Borussia Dortmund hat mit einer Offensiv-Gala den sechsten Auswärtssieg der Saison eingefahren und Werder Bremens Krise deutlich verschärft. Das Team von Trainer Jürgen Klopp überrollte überforderte Hanseaten im Weserstadion hochverdient mit 5:1 (2:0) und bleibt dem Tabellenzweiten Bayer Leverkusen auf den Fersen.

Während die Westfalen klar Kurs nehmen auf die erneute Teilnahme an der Champions League, wird Werders Situation immer bedrohlicher. Nach 20 absolvierten Spielen stehen lediglich 20 Punkte zu Buche.

Robert Lewandowski eröffnete den Torreigen mit einem überlegten Schuss vom linken Strafraumeck zum 1:0 (26.). Henrikh Mkhitaryan traf noch vor der Halbzeitpause aus 16 Metern zum 2:0 (41.). Direkt nach dem Wechsel erhöhte Manuel Friedrich auf 3:0 (48.). Dem Treffer des Innenverteidigers, der den verletzten Mats Hummels ersetzte, ging eine Ecke von Nationalspieler Marco Reus voraus.

Debütant Aycicek macht den Ehrentreffer

Mkhitaryan schloss eine Traumkombination nach Hacken-Vorlage von Reus zum 4:0 ab (62.). Lewandowski setzte schließlich den Schlusspunkt aus Dortmunder Sicht (85.). Es war Saisontreffer Nummer 13 des Polen. Für Bremen reichte es nur zum Tor in den Schlussminuten durch den Bundesliga-Debütanten Levent Aycicek (89.).

Das Spiel lief schon in den Anfangsminuten klar in eine Richtung. Dortmund drängte Werder in die Defensive und bereitete den Hausherren mit schnellen Kombinationen einige Sorgen. Keine zwei Minuten waren gespielt, da spazierte BVB-Angreifer Lewandowski durch den Strafraum der Hausherren.

Bremen beherzt, aber harmlos

Nur mit größter Mühe konnten Werder-Torwart Raphael Wolf sowie die Innenverteidiger Sebastian Prödl und Assani Lukimya den polnischen Nationalspieler am Abschluss hindern (2.). Wenig später blieb Reus mit einem Versuch von der Strafraumgrenze an einem Abwehrbein hängen (6.).

Doch auch die Bremer machten mit und setzten durch Elia den ersten Offensivakzent. Der frühere niederländische Nationalspieler tankte sich auf der linken Seite beherzt durch, aber die einzige Werder-Sturmspitze Franco Di Santo ließ sich von BVB-Torwart Roman Weidenfeller noch abdrängen (12.).

Die Grün-Weißen waren nun besser in der Partie und ärgerten den Favoriten mit beherztem Zweikampfverhalten, kamen aber nur selten in die Nähe des Strafraums des Champions-League-Finalisten.

Piszczek scheitert an der Latte

Auf den Rückstand reagierte Dutts Elf zunächst mit positiver Körpersprache. Doch Prödl und Di Santo zielten per Kopf nicht genau genug (31., 32.). Dies galt wenig später auch für BVB-Offensivmann Mkhitaryan, der nach einer Kopfball-Vorlage von Pierre-Emerick Aubameyang nur das Außennetz traf (35.). Sechs Minuten später zielte der Armenier genauer und markierte seinen vierten Saisontreffer.

Mit dem Tor von Friedrich war der Widerstand der Gastgeber gebrochen. Erst hätte Lewandowski erhöhen können, dann traf Außenverteidiger Lukasz Piszczek nur die Latte (56.). Nach dem 3:0 zauberte Dortmund, Werder war völlig überfordert.

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Spieler des Spiels: Robert Lewandowski

Kein Spieler gab mehr Torschüsse ab als Robert Lewandowski (vier). Der Pole traf zwei Mal selbst und bereitete außerdem das 2:0 für Henrikh Mkhitaryan vor.

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