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20. Spieltag

08.02.2014 | 15:30 Uhr

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  • Eintracht Frankfurt
  • 3 : 0
    3 : 0
  • Eintracht Braunschweig

Bundesliga

08.02.2014 - 17:30 Uhr


Frankfurt gewinnt das Eintracht-Duell klar

Eintracht Frankfurt behauptet sich gegen Aufsteiger Braunschweig souverän und macht schon vor der Pause alles klar

Die Hessen starten erstmals seit langer Zeit wieder mit dem Tschechen Vaclav Kadlec als Stoßstürmer

Für den ersten Treffer der Frankfurter gegen bis dahin harmlose Braunschweiger sorgt Johannes Flum (v.)

Für Flum ist es der dritte Saisontreffer in der Bundesliga

Schockmoment: Frankfurts Kapitän Pirmin Schwegler (l.) muss noch vor der Pause verletzungsbedingt vom Feld

Kurz vor der Pause erhöht Alexander Meier (v.) auf 2:0 für die Gastgeber, doch damit noch nicht genug

Stefan Aigner sorgt quasi mit dem Pausenpfiff für die beruhigende 3:0-Führung

Nach dem Seitenwechsel beweisen die Braunschweiger um Ken Reichel (r.) Moral und halten besser dagegen

Am Ende aber muss der Aufsteiger um Kapitän Deniz Dogan (r.) im 20. Bundesliga-Spiel die 14. Niederlage hinnehmen

Frankfurt - Eintracht Frankfurt hat einen weiteren großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht und die Abstiegssorgen von Eintracht Braunschweig weiter vergrößert.

Drei Tage vor dem Pokal-Viertelfinale gegen Borussia Dortmund setzten sich die Hessen im Kellerduell der Bundesliga gegen das Tabellenschlusslicht aus Niedersachsen ohne große Probleme mit 3:0 (3:0) durch und feierten damit ihren erst zweiten Heimsieg in dieser Saison.

Flum, Meier und Aigner machen früh alles klar

Während sich die Adler, die seit acht Pflichtspielen in Folge gegen Braunschweig ungeschlagen sind, durch ihren zweiten Sieg in diesem Jahr dem Mittelfeld näherten, rückt der Relegationsplatz für die 2014 noch sieglosen Gäste in immer weitere Ferne. Johannes Flum (7.), Alexander Meier (43.) und Stefan Aigner (44.) machten bereits vor der Pause für die in allen Belangen überlegenen Gastgeber alles klar.

Eine Woche nach der 0:5-Niederlage beim Tabellenführer FC Bayern München zeigte Frankfurt vor 40.500 Zuschauern ein völlig anderes Gesicht und schnürte den Aufsteiger von Beginn an in der eigenen Hälfte ein. Flum nutzte schon früh nach Vorarbeit von Meier eine Unaufmerksamkeit in der Braunschweiger Abwehr zu seinem dritten Saisontor.

Schwegler muss früh raus

Fünf Minuten später verwehrte Schiedsrichter Markus Schmidt aus Karlsruhe den Gastgebern völlig zu Recht das vermeintliche 2:0 durch Aigner, der bei seinem Treffer im Abseits gestanden hatte. In der Folge verhinderte Braunschweigs aufmerksamer Schlussmann Daniel Davari gegen Meier und Sebastian Jung zunächst einen höheren Rückstand.

Bei den Braunschweigern versprühte lediglich Karim Bellarabi einen Hauch von Gefahr, zwingend waren die Aktionen der Leverkusener Leihgabe aber nicht. In der 32. Minute musste Eintracht-Kapitän Pirmin Schwegler verletzungsbedingt durch den gebürtigen Braunschweiger Alexander Madlung ersetzt werden, der kurz nach seiner Einwechslung in seinem 250. Bundesliga-Einsatz seinen eigenen Torwart Kevin Trapp mit einer scharf getretenen Rückgabe vor Probleme stellte. In der 40. Minute hatte der zweimalige Nationalspieler das 2:0 auf dem Fuß, verfehlte aber knapp das Ziel.

 Davari verhindert noch höhere Niederlage

Anschließend rettete Davari noch einmal gegen Meier, eher dieser seine dritte Chance zu seinem fünften Saisontor nutzte. Nach Zuspiel von Flum, der zur Pause angeschlagen in der Kabine bleiben musste, schloss der Frankfurter Torjäger kaltschnäuzig ab. Als die Gäste noch mit dem Schicksal haderten, nutzte Aigner einen weiteren Blackout in der gelb-blauen Hintermannschaft zum 3:0.

Nach der Pause agierten die Gäste etwas mutiger, waren vor dem Frankfurter Tor aber auch nach der Einwechslung von Stürmer Dominik Kumbela zu harmlos. Unter dem Strich ließ Frankfurt, das durch Meier und Vaclav Kadlec einen noch höheren Sieg verpasste, dem Tabellenschlusslicht nicht den Hauch einer Chance. Eine Woche nach der respektablen Vorstellung beim 1:2 gegen Frankfurts nächsten Gegner Dortmund fehlte der Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht über weite Strecken der Zug zum Tor.

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Spieler des Spiels: Alexander Meier

Alexander Meier gab die meisten Torschüsse ab (neun), fast so viele wie die Braunschweiger insgesamt (zehn). Er traf zum 2:0 und setzte sich in seinen vielen direkten Duellen gut durch: Meier gewann starke 59 Prozent seiner Zweikämpfe.

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