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18. Spieltag

26.01.2014 | 17:30 Uhr

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  • Hamburger SV
  • 0 : 3
    0 : 1
  • FC Schalke 04

28.01.2014 - 08:37 Uhr


Dino in Not

Die Niederlage gegen Schalke 04 befördert den HSV um Neuzugang Ola John (l.) mitten in den Abstiegskampf. Zum Tabellenplatz 16 kommt auch noch...

...Verletzungspech hinzu. Auf die Ausfälle von Pierre-Michel Lasogga und Zhi Gin Lam (beide nicht im Bild) will Sportdirektor Oliver Kreuzer (r.) aber nicht mit Transfers reagieren

Marcell Jansen (l., gegen Max Meyer) schaut schon wieder nach vorne: "In Hoffenheim werden die Karten neu gemischt" (© Imago)

Hamburg - Mit viel Selbstbewusstsein und Elan fieberte der Hamburger SV dem Rückrundenauftakt entgegen. Ein Sieg gegen Schalke 04 und alle Abstiegssorgen sollten sich mit dem daraus resultierenden Aufwind schnell in Luft auflösen. Doch es kam alles ganz anders. Beim 0:3 vor heimischem Publikum zeigten sich die "Rothosen" vor allem im zweiten Durchgang harmlos und verunsichert.

Da die Konkurrenz fast durchweg gepunktet hat, findet sich der Bundesliga-Dino, der als einziges Team seit der Gründung noch nie abgestiegen ist, auf dem Relegationsplatz 16 wieder. Die Angst vor dem Gang in die 2. Bundesliga ist schlagartig wieder allgegenwärtig. 

Einschwören auf den Abstiegskampf 

"Das ist nach drei Wochen harter Arbeit umso enttäuschender. Ich hoffe, dass die Jungs es jetzt begriffen haben. Es muss sich in den Köpfen etwas ändern, denn wir spielen nur noch um den Klassenerhalt“, fand Trainer Bert van Marwijk deutliche Worte.

Seine Spieler haben das scheinbar auch erkannt. "Die Situation ist enorm brenzlig und wir werden bis zum Schluss um den Klassenerhalt spielen, das muss allen klar sein. Jetzt heißt es vor allem gemeinsam kratzen, beißen, kämpfen", sagte Abwehrchef Heiko Westermann.

HSV verzichtet auf weitere Winter-Transfers

Dabei kam gegen Schalke in der ohnehin prekären Situation auch noch das Pech dazu. Schon früh im ersten Durchgang verletzte sich erst Torjäger Pierre-Michel Lasogga am Oberschenkel, dann bekam Youngster Zhi Gin Lam einen Tritt auf den Knöchel. Lasogga mit einem Muskelfaserriss und Lam mit einer Bänderdehnung und einer Prellung im linken Sprunggelenk fallen wahrscheinlich zwei Wochen aus.

Da der Kader eh nicht der größte ist, und das Lazarett mit Rene Adler, Maxi Beister, Johan Djourou und Kerem Demirbay schon vor dem Spiel gut gefüllt war, hat van Marwijk für die anstehenden Aufgaben auch noch personelle Probleme zu lösen.

Die Transferliste ist zwar noch bis zum 31. Januar geöffnet, reagieren wird man am Volkspark aber wohl nicht. "Das passt zu unserem Wochenende. Wir können und werden trotzdem nichts auf dem Transfermarkt unternehmen“, erklärte Sportchef Oliver Kreuzer.

Jansen: "In Hoffenheim werden die Karten neu gemischt"

Für die fitten Spieler heißt es nun also, am kommenden Spieltag in Hoffenheim Wiedergutmachung zu betreiben. Dabei könnte es im Kraichgau zu einem wahren Torfestival kommen, denn die Hausherren (42) und der HSV (41) haben die mit Abstand meisten Gegentreffer in dieser Saison kassiert.

Marcell Jansen gibt die Marschroute dennoch schon einmal kampfeslustig vor: "In Hoffenheim werden die Karten neu gemischt. Dann müssen wir wieder alles geben, um mit einem Sieg auch Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben zu sammeln. Doch klar ist: Wir waren und sind mitten im Abstiegskampf und unsere Aufgabe ist es, das anzunehmen und zu bewältigen.“

"Wenn alle realisieren, worum es jetzt geht, dann holen wir noch die nötigen Punkte. Wir haben ja schließlich noch genügend Spiele“, meinte van Marwijk und gab seinen Kickern unmissverständlich seinen dringlichsten "Wunsch“ zu verstehen: "Ich erwarte jetzt gegen Hoffenheim eine Antwort von den Spielern“.

Aus Hamburg berichtet Michael Reis

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