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18. Spieltag

25.01.2014 | 18:30 Uhr

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  • Eintracht Frankfurt
  • 1 : 0
    1 : 0
  • Hertha BSC

Bundesliga

25.01.2014 - 20:25 Uhr


Meier beendet Frankfurts Heimfluch

Frankfurts Alex Meier (2.v.l.) jubelt über sein 1:0 in der 36. Minute

Hertha-Coach Jos Luhukay, der mit seiner Elf im Hinspiel mit 6:1 triumphiert hatte, bringt überraschend Peter Niemeyer von Beginn an. Ronny muss auf die Bank

Berlin muss direkt einen Rückschlag einstecken, Torjäger Adrian Ramos (M.) verletzt sich...

...muss minutenlang behandelt werden, beißt aber auf die Zähne. In der Pause wird seine Fleischwunde genäht

Große Chancen bleiben zunächst aus - so ist es ein Fehler der Hertha um Sebastian Langkamp (l.), der für das 1:0 der Hausherren sorgt

Peter Pekarik ist ratlos - die Eintracht profitiert von einem Luftloch von Per Skjelbred und geht durch Ersatzkapitän Meier in Führung

Die Binde bei der Eintracht trägt Pirmin Schwegler (r., gegen Nico Schulz). Das Match bleibt zerfahren...

...der glücklose Takashi Inui (l.) scheitert bei einem Konter nach der Pause. Hertha schafft es danach nicht, für Torgefahr zu sorgen - es bleibt beim 1:0

Frankfurt - Mit dem ersten Heimsieg seit 266 Tagen hat Eintracht Frankfurt im Kampf um den Klassenerhalt gleich zu Beginn der Rückrunde ein Lebenszeichen abgegeben. Gegen den starken Aufsteiger Hertha BSC kam das Team von Trainer Armin Veh am Samstagabend zu einem 1:0 (1:0) und kletterte vorübergehend auf Platz 14 der Bundesliga.

Der in der Hinrunde lange verletzte Alexander Meier mit seinem vierten Saisontor (36.) sicherte den ersten Ligaerfolg vor eigenem Publikum seit dem 4. Mai 2013 (3:1 gegen Fortuna Düsseldorf). Für den 52-jährigen Veh war es der erste Bundesliga-Sieg gegen die "alte Dame" im zwölften Anlauf.

Allerdings profitierte die Eintracht beim Meiers Tor von einem völlig unnötigen Abstimmungsfehler der Gäste. Die Hertha musste nach zuletzt drei Siegen einen Rückschlag im Rennen um die internationalen Plätze hinnehmen.

Viele Abspielfehler in der Anfangsphase

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schienen beide Mannschaften nach dem Anpfiff in Gedanken noch in der Winterpause zu sein. Zahlreiche Abspielfehler und zu komplizierte Laufwege prägten die Anfangsviertelstunde, in der es die Gäste verpassten, aus den Unkonzentriertheiten der Frankfurter Kapital zu schlagen.

Mehrfach vertändelte die Offensivabteilung um Torjäger Adrian Ramos selbst die geschenkten zweiten Bälle am Eintracht-Strafraum. Die ersten zumindest halbwegs guten Gelegenheiten vergab Sami Allagui (13. und 15.)

Die Gastgeber, die in der Hinrunde nur im DFB-Pokal und in der Europa League daheim Erfolgserlebnisse feiern konnten, hatten der kompakten Berliner Abwehr kaum etwas entgegenzusetzen.

Frankfurts Neue auf der Bank

Dabei konnte Veh personell aus dem Vollen schöpfen - bis auf die einzige Spitze Jan Rosenthal standen die gleichen Spieler auf dem Rasen, die in der vergangenen Saison sensationell auf Platz sechs gestürmt waren. Die Neuzugänge Tobias Weis und Alexander Madlung saßen zunächst auf der Bank.

Hertha-Coach Jos Luhukay hatte sein Team in der Winterpause bislang nur mit Ersatztorwart Rune Jarstein verstärkt und baute auch am Main auf die eingespielte Mannschaft, die sich nach dem Aufstieg im Sommer sofort wieder im Oberhaus etabliert hatte. Einzig Mittelfeldrenner Tolga Cigerci fehlte mit Achillessehnenproblemen, für ihn begann Peter Niemeyer.

Meier-Tor aus dem Nichts

Wie aus dem Nichts fiel der für die gut 42.000 Zuschauer erlösende erste Treffer. Nach einem eigentlich ungefährlichen Befreiungsschlag von Marco Russ traten Per Ciljan Skjelbred und Sebastian Langkamp nach dem Motto "Nimm du ihn, ich hab ihn" Luftlöcher - der gestartete Meier schaltete sofort und ließ Hertha-Keeper Thomas Kraft keine Chance.

Die erst zweite Halbzeitführung der Saison gab den Hausherren aber kaum mehr Sicherheit. Auch nach der Pause kamen zunächst viele Pässe nicht an, Kontergelegenheiten wie für Takashi Inui (51.) wurden leichtfertig verspielt. Allerdings passten sich auch die Gäste wieder dem Niveau an und kamen kaum zu guten Gelegenheiten. 

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Spieler des Spiels: Marco Russ

Marco Russ war ein starker Abwehrchef der Eintracht. Er war bei den Frankfurtern am häufigsten am Ball (75 Mal) und der zweikampfstärkste Spieler auf dem Platz (73 Prozent gewonnen). Gegen Adrian Ramos gewann Russ elf der zwölf direkten Duelle, außerdem bereitete er das Siegtor durch Alexander Meier vor.

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