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17. Spieltag

21.12.2013 | 18:30 Uhr

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  • 1. FC Nürnberg
  • 0 : 0
    0 : 0
  • FC Schalke 04

Bundesliga

21.12.2013 - 20:21 Uhr


Nürnberg bleibt ohne Sieg

0:0 - der 1. FC Nürnberg und der FC Schalke 04 trennen sich mit einem torlosen Remis

FCN-Trainer Gertjan Verbeek muss eine Umstellung an seiner Startelf vornehmen: Für den gelbgesperrten Emanuel Pogaetzt spielt Javier Pinola (l.) Innenverteidiger

Der "Club" spielt von Beginn an druckvoll und kommt zu guten Chancen, unter anderem durch Makoto Hasebe, dessen Schuss Schalke-Keeper Ralf Fährmann pariert

In der 35. Minute jubelt der "Club" - allerdings nur kurz. Josip Drmic (r.) steht bei seinem Tor kurz zuvor minimal im Abseits

Der FC Schalke, bei dem Co-Trainer Peter Hermann (r.) den erkrankten Jens Keller vertritt, findet in der ersten Halbzeit gar nicht ins Spiel

Im zweiten Durchgang traut sich Schalke mehr zu, hat auch zwei gute Chancen durch Joel Matip und Jefferson Farfan (beide nicht im Bild), kann aber keine nutzen

Der "Club" seinerseits lässt in der zweiten Halbzeit vier gute Möglichkeiten ungenutzt. Per Nilssons (l.) Kopfball in der Schlussphase steht einmal mehr die Latte im Weg

Nürnberg - Trauriger Rekord für den 1. FC Nürnberg, erneuter Dämpfer für Schalke 04: Im Duell der beiden Altmeister gab es ein 0:0, das keinem der beiden Vereine weiterhilft. Der "Club" brachte trotz intensiver Bemühungen und einiger sehr guter Chancen das Kunststück fertig, als erstes Team in 50 Jahren Bundesliga alle 17 Spiele der Hinrunde ohne Sieg zu beenden.

Die Mannschaft von Trainer Gertjan Verbeek, der auch im achten Anlauf ohne Dreier blieb, überwintert mit elf Punkten nur aufgrund der besseren Tordifferenz auf dem vorletzten Tabellenplatz. Für die ambitionierten Schalker, bei denen Trainer Jens Keller wegen eines Magen-Darm-Infekts im Hotel bleiben musste, war es indes ein erneuter Rückschlag im Kampf um die Champions-League-Plätze.

Wieder einmal Alu für den "Club"

Keller wurde von seinem Assistenten Peter Hermann vertreten. Zudem saß Sportdirektor Horst Heldt auf der Bank der Königsblauen. Und der sah eine weitgehend harmlose Schalker Mannschaft gegen einen drückend überlegenen und bemühten "Club", der jedoch fast schon fahrlässig mit seinen Möglichkeiten umging. Die größte Chance hatte Per Nilsson, der an die Latte köpfte (76.) - der 16. Aluminiumtreffer der Franken in dieser Saison.

"Wir haben Schalke teilweise an die Wand gespielt. Wer nicht an diese Mannschaft glaubt, hat von Fußball wenig Ahnung", sagte "Club"-Torhüter Raphael Schäfer: "Wenn wir so weitermachen, wird irgendwann das Pendel auf unserer Seite ausschlagen." Schalkes Jungstar Max Meyer gab zu: "Es war kein schönes Spiel, wir haben nicht den besten Tag gehabt. Aber wir haben ja auch ein paar Verletzte."

Ginczek, Hasebe und Kiyotake vergeben

Hiroshi Kiyotake vergab bereits in der dritten Minute völlig freistehend die Führung, als er am glänzend reagierenden Ralf Fährmann scheiterte. Nürnberg, bei dem in der Innenverteidigung der gesperrte Emanuel Pogatetz durch Javier Pinola ersetzt wurde, blieb jedoch klar am Drücker. Von der Negativserie der Hinrunde war zunächst wenig zu spüren.

Die Gastgeber suchten immer wieder den Weg nach vorne. Allerdings verfehlte auch Daniel Ginczek mit einem Schuss knapp das Schalker Tor (10.). Kiyotake traf das Außennetz (23.). Zudem parierte erneut Fährmann gegen Makoto Hasebe (32.).

Drmic vergibt zweimal die Führung

Schalke agierte dagegen in der ersten Hälfte über weite Strecken äußerst zurückhaltend. Ohne den verletzten Kevin-Prince Boateng, der wegen Wadenproblemen nicht spielen konnte, fehlte den Gästen ein Antreiber. Der FCN hatte so lange Zeit wenig Mühe, die Schalker Aktionen schon im Mittelfeld zu unterbinden.

So dauerte es bis zur 29. Minute, ehe ein Schuss von Jermaine Jones erstmals für Gefahr vor dem Nürnberger Tor sorgte. Auch Roman Neustädter verfehlte kurz vor der Pause knapp das Ziel (42.). Dennoch monierte Heldt zur Pause, "dass wir viel zu passiv sind".

Nach dem Wechsel erwischte erneut Nürnberg den besseren Start. Diesmal war es Josip Drmic, der in Fährmann seinen Meister fand (54. ). Der Schweizer verzog zudem kurz darauf aus bester Position. Die ersatzgeschwächten Schalker taten sich dagegen weiterhin schwer, konstruktiv nach vorne zu spielen.

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Spieler des Spiels: Javier Pinola

Javier Pinola (l.) machte auf der ungewohnten Innenverteidiger-Position ein gutes Spiel. Der Argentinier war zweikampfstärkster Nürnberger (69 Prozent gewonnen) und agierte auch im Spielaufbau sehr sicher, hatte die geringste Fehlpassquote aller Spieler (vier Prozent, 88 von 92 Pässen zum Mitspieler).

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