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Spieltag & Spielplan

16. Spieltag

13.12.2013 | 20:30 Uhr

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  • Hertha BSC
  • 3 : 2
    2 : 2
  • SV Werder Bremen

Bundesliga

13.12.2013 - 22:30 Uhr


Ramos und Ronny schießen Hertha auf Rang 6

Kurz nach der Pause gelingt Ronny (h.) das Siegtor für die Hertha

Ronny (l.) schiebt den Ball nach einer Parade von Werders Raphael Wolf (M., mit Peter Pekarik) ins leere Tor ein

Zuvor bringt Nils Petersen (l, gegen Marcel Ndjeng) Bremen mit 1:0 in Führung

Die Freude auf Bremer Seite bei Philipp Bargfrede (2.v.l.) und Petersen (2.v.r.) ist groß. Doch schon nur zwei Minuten später foult Theodor Gebre Selassie (l.) Per Skjelbred im Strafraum...

...und es gibt Elfmeter für Berlin: Adrian Ramos (r.) verlädt Bremens Schlussmann Raphael Wolf und verwandelt den Elfmeter sicher zum 1:1

Ramos legt in der 26. Minute nach und dreht mit seinem Doppelpack quasi im Alleingang das Spiel (© Imago)

Der Bremer Aaron Hunt (r.) sorgt nach Ramos' Doppelpack für den 2:2-Ausgleich in 32. Minute

Den 3:2-Endstand erzielt dann Ronny mit seinem vierten Saisontreffer

Berlin - Aufsteiger Hertha BSC marschiert in Richtung Europa. Die Berliner gewannen zum Auftakt des 16. Spieltages mit 3:2 (2:2) und rückten in der Tabelle zumindest bis Sonntag auf Rang sechs vor. Adrian Ramos (17./Foulelfmeter und 26.) und Ronny (48.) trafen in der munteren Partie für die Hertha, Nils Petersen (15.) und Aaron Hunt (32.) waren für die Gäste erfolgreich.

In Bremen werden die Sorgen immer größer. Sechs Tage nach der historischen 0:7-Pleite gegen Tabellenführer Bayern München blieb die Elf von Trainer Robin Dutt im fünften Spiel in Folge ohne Sieg. Die Abwehr zeigte erneut erschreckende Schwächen. Mit nun 37 Gegentreffern stellen die Nordlichter die schlechteste Defensive der Liga.

Luhukay: "Es war ein offenes Spiel"

Bremens Trainer Dutt findet für das desolate Abwehrverhalten seiner Mannschaft klare Worte: "Jeder Ball, der in der Nähe unserer Box ist, wird gefährlich. Du kannst auswärts nicht immer drei Tore schießen, um etwas mitzunehmen. Wir sind in einer schlimmen Phase."

"Es war nicht immer gut. Es war ein offenes Spiel. Zum Glück haben wir die Führung halten können", zeigt sich Berlins Trainer Jos Luhukay sichtlich erleichtert und froh über den glücklichen Sieg.

Werder geht in Führung

Unter dichten Nebelschwaden war den Bremern nach der Schmach gegen München zunächst der Wille zur Wiedergutmachung anzumerken. Die Gäste griffen frühzeitig an und gingen in den Zweikämpfen beherzt zur Sache. Die Folge war das 1:0 in der 15. Minute. Petersen zog von der Strafraumgrenze ab und überwand Keeper Thomas Kraft.

Hertha reagierte prompt. Im Gegenstoß zog Per Skjelbred in den Strafraum, Theodor Gebre Selassie brachte den Norweger ungeschickt zu Fall. Den fälligen Strafstoß überahm Ramos und verwandelte sicher. Kurz darauf ließ der 27-Jährige nach schöner Einzelleistung mit seinem zehnten Saisontor das 2:1 folgen. Hunt sorgte jedoch in der 32. Minute für den Ausgleich.

Siegtor durch Ronny

Auch in der zweiten Halbzeit war Hertha die spielstärkere Mannschaft. Die Berliner wirkten leichtfüßiger und hatten in der Offensive mehr Ideen. Hochstimmung herrschte, als Ronny das 3:2 erzielte. Nach einem Kopfball von Peter Pekarik klatschte Bremens Keeper Raphael Wolf nur ab, Ronny schob aus kurzer Distanz ein. Jos Luhukay hatte in seinem 50. Ligaspiel als Hertha-Trainer den Brasilianer zum zweiten Mal in Folge von Beginn an aufgeboten.

Bremen bemühte sich um den neuerlichen Ausgleich, doch die Angriffe blieben schwerfällig und zu durchsichtig. Hertha war einem weiteren Treffer näher. In der 71. Minute verpasste Marcel Ndjeng mit seinem Fernschuss nur knapp. Glück hatten die Berliner, als Kraft einen Freistoß von Hunt an den Pfosten lenkte (87.). 

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Spieler des Spiels: Adrian Ramos

Adrian Ramos (© Imago) bestritt 37 Zweikämpfe, gemessen an seiner Einsatzzeit waren dies die meisten im Spiel. Davon gewann  er gute 49 Prozent. Aus seinen drei Torschüsse resultierten zwei Tore - sehr effektiv! Er wurde drei Mal gefoult, kein Berliner häufiger. Aktuell hat er jetzt zehn Saisontore erzielt, nie waren es mehr (2009/10 auch zehn) in der Bundesliga. Nur Dortmunds Lewandowski hat mehr (elf) auf seinem Konto. 

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