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16. Spieltag

14.12.2013 | 18:30 Uhr

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  • VfL Wolfsburg
  • 3 : 1
    1 : 0
  • VfB Stuttgart

Bundesliga

14.12.2013 - 20:20 Uhr


Wolfsburgs Erfolgslauf geht gegen Stuttgart weiter

Ricardo Rodriguez (Nr. 34) bringt die Wolfsburger mit einem Freistoß gegen Stuttgart in Führung und leitet den nächsten Erfolg ein

Spielmacher Diego (v.) erzielt dann das 2:0 für den VfL...

unter Mithilfe von Stuttgarts Christian Gentner (r.), der den Ball in der Mauer unhaltbar für Torwart Sven Ulreich abfälscht

Im Anschluss haben die Niedersachsen um Luiz Gustavo (M.) nur kurze Zeit alles im Griff

Auch Spielmacher Diego, der nach abgesessener Gelbsperre wieder in der Mannschaft ist, kann dem Spiel des VfL keine Struktur verleihen

Timo Werner (v.) bringt den VfB mit seiner prompten Antwort auf Wolfsburgs 2:0 zurück auf Kurs

Doch der Teenager (r.) wird zum tragischen Helden, vergibt zwei Topchancen alleinstehend von VfL-Keeper Benaglio

Benaglio hält seine Elf nicht nur im Spiel, sondern in Führung und kann kurz vor dem Ende den Treffer zum 3:1 von Joker Ivan Perisic bejubeln

Wolfsburg - Der VfL Wolfsburg hat die Ausrutscher der Konkurrenz genutzt und wird immer mehr zu einem ernsthaften Aspiranten für die Champions-League-Plätze. Das Team von Trainer Dieter Hecking blieb beim 3:1 (1:0) gegen den VfB Stuttgart bereits das neunte Pflichtspiel in Serie ohne Niederlage und liegt mit nunmehr 29 Punkten auf Platz fünf - nur noch drei Zähler hinter Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund.

Die Treffer für den VfL erzielten Ricardo Rodriguez (38.), Diego (53.) und der eingewechselte Ivan Perisic (78.). Für die Gäste traf Timo Werner (57.). Am kommenden Wochenende können die Niedersachsen mit einem Sieg beim direkten Konkurrenten aus Gladbach nicht nur aufschließen, sondern auch ihre Hinrunden-Bestmarke aus der Saison 2004/2005 (30 Punkte) übertreffen.

Arnold prüft Ulreich

Die Stuttgarter gehen dagegen mit einer Niederlage in die Winterpause und bleiben im Mittelfeld der Tabelle. Da das Heimspiel gegen Bayern München wegen der Teilnahme des Triple-Siegers an der Club-WM verlegt wurde, ist die Hinrunde für die Schwaben bereits beendet.

Nach einer kurzen Phase des Abtastens setzten die Gastgeber vor 25.501 Zuschauern gleich das erste Ausrufezeichen - doch der junge Maximilian Arnold scheiterte mit einem Schuss an Keeper Sven Ulreich (6.). Auch wenn sich die Stuttgarter nicht versteckten und die Wolfsburger teilweise in deren Hälfte attackierten, übernahm die Hecking-Elf die Kontrolle über das Spiel. Die Stuttgarter waren daher zumeist mit Defensivarbeit beschäftigt, zu dominant und zweikampfstark agierten die Wolfsburger.

Rodriguez besorgt die Führung

Mit der ersten Chance wurde der VfB dann aber brandgefährlich - und hätte beinahe durch den jungen Werner das 1:0 erzielt (30.). Nach einem Alleingang überwand er VfL-Torhüter Diego Benaglio, doch Innenverteidiger Robin Knoche rettete den Ball nach Ansicht des Schiedsrichtergespanns im Fallen noch vor der Linie. Auch die Fernsehbilder konnten zunächst nicht klären, ob der Ball die Torlinie mit vollem Durchmesser passiert hatte.

Keinen Zweifel gab es dann wenig später auf der anderen Seite, als Rodriguez die Führung für den VfL erzielte. Der Freistoß des Schweizers fand an Freund und Feind vorbei den Weg ins Tor. Und gleich nach Wiederanpfiff legten die Gastgeber nach. Diego verwandelte einen Freistoß zum 2:0 - allerdings wurde der Ball von der Stuttgarter Mauer abgefälscht. Es war erst das zweite Saisontor des Brasilianers, der zuletzt am vierten Spieltag getroffen hatte.

Werner sorgt für Hoffnung

Geschockt präsentierten sich die Gäste allerdings nicht - und schafften fast postwendend durch Werner den Anschlusstreffer. Das Tor gab den Stuttgartern Auftrieb, Wolfsburg wirkte trotz der Führung verunsichert. Nur knapp verpasste Vedad Ibisevic anschließend den Ausgleich (62.).

Nach wenigen Minuten hatten die Gastgeber ihre Schwächephase aber überwunden, das Spiel war vollkommen offen. Werner hatte eine Viertelstunde vor Schluss dann erneut einen Treffer auf dem Fuß, freistehend scheiterte er aber an Benaglio.

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Spieler des Spiels: Ricardo Rodriguez

Ricardo Rodriguez erzielte sein drittes Saisontor - in den letzten drei Heimspielen markierte er jeweils den ersten Treffer für sein Team (zwei Mal ein 1:1, gegen Stuttgart das 1:0). Der Schweizer verwandelte gegen den VfB Stuttgart zum zweiten Mal in dieser Saison einen Freistoß direkt und auch seine eigentliche Aufgabe löste er souverän: Rodriguez gewann starke 19 seiner 31 Zweikämpfe (61 Prozent), erlaubte sich im gesamten Spiel kein Foul und spielte nur drei Fehlpässe.

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