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15. Spieltag

07.12.2013 | 15:30 Uhr

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  • Borussia M'gladbach
  • 2 : 1
    2 : 1
  • FC Schalke 04

08.12.2013 - 13:12 Uhr


Xhaka: "Verdienter Sieg für uns"

2:1 im Verfolgerduell gegen Schalke: Granit Xhaka (l.) und seine Fohlen sind nun punktgleich mit dem BVB

"Wir sind gut drauf. So kann es weitergehen", sagt der Schweizer (r.)

Xhaka (r.) wechselte im Sommer 2012 vom FC Basel zu Borussia Mönchengladbach

Mönchengladbach - Nach dem verdienten 2:1-Heimsieg im Verfolgerduell gegen Schalke 04 hat Borussia Mönchengladbach seine hervorragende Ausgangsposition weiter verbessert. Die Elf von Lucien Favre hat mit dem Dritten Borussia Dortmund nach Punkten gleichgezogen und den Vorsprung auf Schalke auf sieben Zähler ausgebaut. Nach dem achten Heimerfolg im achten Heimspiel sprach bundesliga.de mit Gladbachs Schweizer Nationalspieler Granit Xhaka.

bundesliga.de: Herr Xhaka, Borussia hat Schalke 04 mit 2:1 geschlagen und damit auch das achte Heimspiel gewonnen und den sechsten Dreier in Serie geholt. Wie bewerten Sie den Sieg?

Granit Xhaka: Es war ein Sechs-Punkte-Spiel, das wir zuhause unbedingt gewinnen wollten. Das haben wir geschafft. Es war eine gute erste Halbzeit. Im zweiten Durchgang wurde es etwas schwerer, auch wenn Schalke nur zu zehnt spielte. Aber es war insgesamt ein verdienter Sieg für uns.

bundesliga.de: Die Mannschaft hat auch wieder einen Rückstand gedreht. Das zeugt von einer großartigen Moral und viel Selbstvertrauen?

Xhaka: Genau. Wir lagen auch schon gegen Nürnberg 0:1 hinten und haben noch 3:1 gewonnen. Gegen Schalke hatten wir auch ein bisschen Glück bei dem Elfmeter und vor allem der Gelb-Roten-Karte (gegen Schalkes Benjamin Höwedes, die Red.). Aber man sieht auch, dass wir gut drauf sind. So kann es ruhig weitergehen.

bundesliga.de: Was hat gegen Schalke den Unterschied gemacht?

Xhaka: Entscheidend war, dass wir noch vor der Halbzeit das zweite Tor gemacht haben und dass wir nach dem Rückstand nicht blind nach vorne gespielt haben. Wir haben defensiv wie offensiv weiter diszipliniert gespielt. Das war der Unterschied.

bundesliga.de: Gladbach hat den Vorsprung auf Schalke auf sieben Punkte ausgebaut, auf Platz 7 sind es noch mehr. So langsam nimmt das Fernziel Europa Konturen an. Wie sehen Sie die Chancen?

Xhaka: Ich denke, dass wir auf einem guten Weg sind. Es sind aber erst 15 Spieltage gespielt. Wir schauen von Spiel zu Spiel. Wir probieren, in jedem Spiel Vollgas zu geben und an unsere Grenzen zu gehen. Es gibt dann noch eine Rückrunde, die auch aus 17 Spielen besteht. Bisher ist es ganz gut gelaufen.

bundesliga.de: Die Borussia wird dann in der Rückrunde mit einem Hammerprogramm und den Heimspielen gegen die Bayern und Leverkusen starten. Bereits jetzt hat die Mannschaft gegen die Champions-League-Teilnehmer Dortmund und Schalke gewonnen. Die Mannschaft hat also auch das Potenzial, gegen solche Gegner zu bestehen. Wie sehen Sie es?

Xhaka: So weit schauen wir noch nicht voraus. Wir haben in diesem Jahr die Partien in Mainz und daheim gegen Wolfsburg. In den Spielen wollen wir die maximale Punktzahl erreichen. Aber es wird schwer. Wir müssen jetzt erst einmal gegen Mainz ein gutes Spiel machen.

bundesliga.de: Wie stark schätzen Sie Mainz ein?

Xhaka: Wir haben ihr Freitagsspiel in Nürnberg gesehen. Das ist eine gute Mannschaft, die auf Platz 7 steht. Es wird schwer in Mainz, das haben wir schon im letzten Jahr gesehen. Wir werden uns in der Woche gut vorbereiten, vom Trainer ein paar Tips bekommen. Dann geht es weiter.

bundesliga.de: Abschließend noch ein kleiner Ausblick auf die WM im nächsten Jahr. Die Gegner der Schweiz stehen nun mit Ecuador, Frankreich und Honduras fest. Wie stark schätzen Sie die Gruppe ein?

Xhaka: In der Gruppe ist alles möglich. Ich denke, dass Frankreich der Favorit ist. Aber man darf auch Ecuador und Honduras nicht unterschätzen. Wir bestreiten das erste Spiel gegen Ecuador, müssen da bereit sein und den Leuten von Anfang zeigen, dass wir gewinnen wollen. Wir haben Respekt, aber keine Angst und wollen unbedingt ins Achtelfinale. Wir haben in den Qualifikationsspielen und in einigen Freundschaftsspielen gezeigt, dass wir gegen die großen Nationen mithalten können. Ich freue mich auf meine erste WM. Aber es ist noch ein weiter Weg bis dahin.

Das Gespräch führte Tobias Gonscherowski

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