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14. Spieltag

30.11.2013 | 15:30 Uhr

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  • FC Bayern München
  • 2 : 0
    2 : 0
  • Eintracht Braunschweig

Bundesliga

30.11.2013 - 17:30 Uhr


Bayern bleiben auf Rekordkurs

Bayern München um Thiago Alcantara (l.) siegt auch gegen Eintracht Braunschweig und ist damit seit 39 Bundesliga-Spielen ungeschlagen

Arjen Robben (l.) setzt beim Rekordmeister gegen den Tabellenletzten von Anfang an die Akzente

Mit dem Kopf bringt der Niederländer (l.) den amtierenden Meister bereits in der 2. Minute auf Kurs

In der 30. Spielminute trifft der Flügelflitzer (r.) mit dem Fuß zum 2:0-Endstand

Für Robben sind es bereits die Saisontore Nummer fünf und sechs

Auch Mario Götze (r., gegen Domi Kumbela) lässt seine Klasse immer wieder aufblitzen. Das erste Robben-Tor bereitet er mit einem langen Pass vor

Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht bekommt vor allem im ersten Durchgang von seiner Mannschaft so gut wie nichts zu sehen

Dies liegt auch an FCB-Abwehrchef Dante (l., gegen Domi Kumbela), der kaum zu überwinden ist

München - Bayern München bleibt im deutschen Fußball das Maß der Dinge: Der Triplesieger setzte auch gegen das oft überforderte Schlusslicht Eintracht Braunschweig seinen Rekordkurs fort und blieb durch ein hochverdientes, aber glanzloses 2:0 (2:0) im 39. Bundesligaspiel in Serie ungeschlagen.
 
In einer einseitigen Partie in der Allianz Arena leitete der seit Wochen in Topform spielende Arjen Robben den 16. Liga-Heimsieg der Münchner in diesem Jahr mit zwei Treffern (2. und 30.) ein. Zwischen beiden Teams lagen vor allem im ersten Durchgang Welten. Das ängstliche Braunschweig hatte Glück, dass die stark ersatzgeschwächten Bayern angesichts von noch sechs Spielen bis Weihnachten vor allem in der zweiten Halbzeit einige Gänge zurückschalteten.

Blitzstart der Bayern


"Der Kopf war in der ersten Halbzeit nach dem Dortmund-Spiel und der Moskau-Reise sehr stark. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann nicht geschafft, Mario Mandzukic ins Spiel zu bringen", sagte FCB-Trainer Pep Guardiola. Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht sah dies ähnlich: "Der Sieg ist mehr als verdient. Wir waren in der ersten Halbzeit zu passiv. Nach dem Wechsel waren wir aktiver und mutiger, wir hatten sogar Möglichkeiten, Tore zu schießen."

Es dauerte gerade einmal 111 Sekunden, da waren alle Pläne von Braunschweigs Coach Torsten Lieberknecht, möglichst lange die Null zu halten, Makulatur. Nach Traumpass von Mario Götze tauchte Robben alleine vor Daniel Davari auf. Zunächst traf der Niederländer nur den Pfosten, doch im zweiten Anlauf bugsierte er den Ball aus kurzer Distanz mit dem Kopf über die Linie.

Bayern zunächst klar überlegen


Danach entwickelte sich ein Spiel fast wie im Handball. Braunschweig igelte sich komplett am eigenen Strafraum ein, die klar überlegenen Bayern ließen Ball und Gegner laufen. Zunächst fanden die Gastgeber aber keine weitere Lücke im engmaschigen Defensivverbund der Eintracht, die nur um Schadensbegrenzug bemüht war.

So dauerte es bis zur 20. Minute, ehe es für den Aufsteiger wieder brenzlig wurde. Einen Kopfball von Dante konnte Mirko Boland auf der Linie klären. Danach übertrieben es die Münchner manchmal mit dem Klein-Klein, ehe sich erneut Robben in Szene setzen konnte. Nach Pass von Toni Kroos fasste sich der 29-Jährige ein Herz, zog aus 14 Metern ab und erzielte seinen sechsten Saisontreffer.

Kratz scheitert an der Latte


Braunschweig benötigte indes 47 Minuten, um überhaupt einmal auf das Münchner Tor zu schießen. Beim abgefälschten Schuss von Marco Caligiuri hatte Manuel Neuer aber wenig Probleme. Glück hatte der Bayern-Torhüter allerdings, dass Ermin Bicakcic nach dem ersten Eckball der Norddeutschen in der 54. Minute den Ball nicht richtig traf.

Die Bayern ließen der Eintracht nun etwas mehr Räume, blieben aber trotzdem klar am Drücker - ohne sich dabei groß anstrengen zu müssen. Vielmehr verwalteten sie den Vorsprung, nahmen angesichts der anstehenden Belastungen oft auch das Tempo aus ihren Aktionen und agierten zeitweise etwas nachlässig, was sich fast noch gerächt hätte. Erst musste Neuer gegen Dominik Kumbela Kopf und Kragen riskieren, beim Nachschuss von Karim Bellarabi klärte David Alaba mit einer artistischen Einlage (72.). Kevin Kratz traf mit einem abgefälschten Freistoß zudem noch die Latte (85.).

 

Spieler des Spiels: Arjen Robben


Robben gab mit Abstand die meisten Torschüsse ab. Er versuchte es fast so oft (sieben Mal) wie Braunschweig (insgesamt acht Mal). Mit seinem zwölften Doppelpack in der Bundesliga entschied der Niederländer die Partie quasi im Alleingang.

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