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13. Spieltag

23.11.2013 | 15:30 Uhr

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  • Eintracht Frankfurt
  • 3 : 3
    0 : 2
  • FC Schalke 04

24.11.2013 - 19:53 Uhr


"Nichts gelernt": Schalke ratlos

Nicht zu fassen: Schalke um Kapitän Benedikt Höwedes verspielt zum erneuten Mal eine Führung und tritt auf der Stelle

In Frankfurt lag das Team sogar mit 2:0 vorne - am Ende rettete Verteidiger Höwedes immerhin noch einen Punkt zum 3:3

"Es hat den Anschein, dass wir aus den Erfahrungen in Hoffenheim nichts gelernt haben", sagt Coach Jens Keller. In der Champions League in Bukarest soll jetzt ein Dreier her

Frankfurt - Zufrieden war kein Schalker nach dem 3:3 bei Eintracht Frankfurt . Erst mit 2:0 geführt, dann innerhalb von 12 Minuten in Rückstand geraten und am Ende gerade noch ein Unentschieden gerettet. "Dieser Punkt macht keinen von uns glücklich. Wie wir das Spiel noch aus der Hand geben konnten ist mir unerklärlich", fasste Kapitän Benedikt Höwedes die allgemeine Ratlosigkeit im Schalker Lager zusammen.
Dabei hätten die Königsblauen zu Beginn der zweiten Halbzeit alles klar machen können. "Die Konter hätten wir besser ausspielen müssen. Bei einem 3:0 wäre das Spiel gelaufen gewesen", sagte Schalkes Sportvorstand Horst Heldt, "das muss man nutzen."

"Das 2:0 müssen wir nach Hause bringen"



Torwart Timo Hildebrand sah das ähnlich: "Das 2:0 müssen wir nach Hause bringen und es insgesamt souveräner ausspielen. Wir betreiben viel zu viel Aufwand, um am Ende nur einen Punkt zu holen. Es ist schwierig zu erklären, dass wir das nicht schaffen." Auch Schalkes Trainer Jens Keller wirkte etwas ratlos und bemängelte die fehlende Lernkurve seiner Mannschaft: "Es hat den Anschein, dass wir aus den Erfahrungen in Hoffenheim nichts gelernt haben."

Das Spiel in Sinsheim endete auch mit einem 3:3, dort hatten die Schalker sogar zweimal mit zwei Toren Vorsprung geführt. Das dies an der Qualität seiner Spieler liegen würde bestreitet Keller: "Wir haben genügend gute und erfahrene Spieler auf dem Platz, aber wir machen zu viele Fehler. Heute haben unter anderem unsere Laufwege nicht gestimmt."

In Bukarest Selbstvertrauen tanken



Ein Problem bei Schalke sind nicht nur die Laufwege, sondern auch die hohe Zahl der Gegentreffer. Nach dem Spiel in Frankfurt haben die Knappen bereits 26 Gegentore gefangen und damit die mit Abstand schlechteste Defensive im oberen Tabellendrittel der Bundesliga. "Dafür ist aber nicht nur die Abwehr verantwortlich, sondern die gesamte Mannschaft", sagte Hildebrand, "wir standen heute eigentlich gut hinten und ich hätte mir gewünscht, dass man einen Konter zu Ende bringt." Immerhin konnte Trainer Keller dem Spiel in Frankfurt noch eine positive Seite abgewinnen: "Nach den drei Gegentoren hat die Mannschaft Moral gezeigt und sich das Unentschieden noch erkämpft."

Der Fokus der Schalker liegt nun auf Dienstag, da geht es für die Knappen in der Champions League bei Steaua Bukarest weiter. "Für uns zählt jetzt nur dieses Spiel. Da sind wir heiß drauf", erklärte Hildebrand. Nach den beiden Niederlagen gegen Chelsea wollen die Schalker gegen die Rumänen wichtige Punkte einfahren, um international zu überwintern und die K.o.-Runde zu erreichen. Hildebrand: "Wir wollen dort auf jeden Fall gewinnen und uns eine gute Ausgansposition für das letzte Gruppenspiel schaffen."

Aus Frankfurt berichtet Alexander Dionisius

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