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12. Spieltag

10.11.2013 | 15:30 Uhr

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  • 1. FSV Mainz 05
  • 1 : 0
    0 : 0
  • Eintracht Frankfurt

Bundesliga

01.01.1970 - 01:00 Uhr


Frankfurt verliert Rhein-Main-Derby

Maxim Choupo-Moting (l.) fügt der Eintracht mit einem Last-Minute-Treffer die Niederlage im prestigeträchtigen Derby zu

Das Nachbarschaftsduell ist auch das Aufeinandertreffen zweier Japaner: Auf Mainzer Seite soll Shinji Okazaki (r.) für Tore sorgen, bei der Eintracht steht Takashi Inui (nicht im Bild) in der Startelf

Frankfurt beginnt stark und setzt die Mainzer um Yunus Malli (2.v.r.) früh unter Druck

Okazaki hat im ersten Durchgang eine der größten Möglichkeiten für die Mainzer, der Offensivspieler scheitert aber an Eintracht-Torwart Kevin Trapp (M.)

In der zweiten Halbzeit sind die Mainzer näher am Mann: Stefan Bell (r.) hindert hier Sebastian Rode am Weiterkommen

Auch Vaclav Kadlec (l.) hängt in der Luft - seine einzige Chance kann Mainz-Keeper Loris Karius entschärfen

Und so kommt es, wie es kommen muss: In der 88. Minute fügt Choupo-Moting (2.v.l.) der Eintracht um Tranquilo Barnetta (M.) die Pleite im Derby zu

Mainz - Der Sturzflug von Eintracht Frankfurt geht ungebremst weiter. Die Hessen verloren das prestigeträchtige Rhein-Main-Derby beim FSV Mainz 05 durch einen Last-Minute-Treffer von Maxim Choupo-Moting (88.) mit 0:1 (0: 0) und kassierten damit ihre dritte Niederlage in Serie. Die Eintracht ist seit sieben Spielen ohne Sieg, hat nach zwölf Spieltagen nur zehn Punkte auf dem Konto und muss sich langsam auf den Abstiegskampf einstellen.
"Es gibt so Phasen. Wir strotzen nicht gerade vor Selbstvertrauen, haben aber eigentlich ein ganz gutes Spiel gemacht. Bis zu dieser Flanke, die dann noch angesegelt kommt", sagte Eintracht-Stürmer Alexander Meier, der den Ball selbst in der 3. Minute ans Lattenkreuz geköpft hatte, bei "Sky". "Doch wenn wir weiter so spielen, kommen wir da auch wieder raus."

Dank Choupo-Moting verschafften sich die Mainzer (16 Punkte) hingegen vor der Länderspielpause ein Polster zu den Abstiegsrängen, sie befinden sich nun im Tabellenmittelfeld.

Frankfurt mit starkem Beginn



Von Verunsicherung war bei den Frankfurtern, die unter der Woche in der Europa League bei Maccabi Tel Aviv eine blamable Pleite (2: 4) kassiert hatten und in der Bundesliga-Historie in Mainz noch ohne Dreier sind, wenig zu spüren. Die Gäste taten im ersten Durchgang eindeutig mehr für das Spiel und suchten ihr Heil in der Offensive. Dabei verpassten in der Anfangsphase erst Meier mit seinem Kopfball und wenig später Vaclav Kadlec (10.) ebenfalls per Kopf die Führung.

Die Mainzer, die unter anderem auf Offensiv-Allrounder Nicolai Müller sowie die Torhüter Heinz Müller (Hüftprobleme) und Christian Wetklo (Rotsperre) verzichten mussten, hielten sich zurück und lauerten primär auf Fehler der Gäste. Zu mehr als einem Schuss ans Außennetz von Zdenek Pospech (8.) reichte es nach eben einem solchen Ballgewinn zunächst aber nicht.

Dies änderte sich in der 22. Minute schlagartig: Nach einem mustergültigen Konter tauchte Shinji Okazaki frei vor Eintracht-Keeper Kevin Trapp auf, der seine Mannschaft mit einem glänzenden Reflex ebenso vor dem Rückstand bewahrte wie sechs Minuten später nach Pospechs Fernschuss. Danach verlor die Partie an Tempo und Attraktivität.

Torhüter im Fokus



In der Halbzeit schienen die Protagonisten ihre Akkus wieder aufgeladen zu haben. Mit nun offenem Visier spielten beide Mannschaften auf den Führungstreffer - im Mittelpunkt standen die Torhüter. Erst rettete Trapp gegen Polter (46.), auf der anderen Seite behielt FSV-Keeper Loris Karius in seinem ersten Bundesliga-Spiel von Beginn an gegen Tranquillo Barnetta gleich zweimal (49.) die Ruhe.

Fortan erspielten sich die Hausherren im Gegensatz ein leichtes Übergewicht. Trapp bot im Duell mit Polter (72.) erneut seine ganze Klasse auf, musste sich schließlich aber doch noch geschlagen geben.

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Spieler des Spiels: Zdenek Pospech

Der Mainzer Rechtsverteidiger gewann starke 71 Prozent seiner Zweikämpfe und tat sehr viel für die Offensive. Pospech war an sechs Torschüssen beteilligt (zwei gab er selbst ab, vier bereitete er vor) und schlug auch die Flanke zum Mainzer Siegtor durch Maxim Choupo-Moting. Der bald 35-Jährige Pospech legte die meisten Sprints aller Spieler hin (39).

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