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11. Spieltag

02.11.2013 | 18:30 Uhr

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  • Eintracht Frankfurt
  • 1 : 2
    1 : 1
  • VfL Wolfsburg

Bundesliga

02.11.2013 - 20:29 Uhr


Arnold führt VfL auf Platz 5

Mal wieder der Matchwinner: Maximilian Arnold schießt den VfL Wolfsburg bei Eintracht Frankfurt zum dritten Sieg in Folge (© Imago)

Die Partie beginnt turbulent, denn Alexander Meier (u., hier gegen Naldo) hat schon in der 1. Minute die Führung für die SGE auf dem Fuß - und vergibt

Im direkten Gegenzug gehen die Gäste in Führung. Eine Flanke von Patrick Ochs (nicht im Bild) lenkt Bamba Anderson (4.v.l.) unglücklich ins eigene Tor

Später muss Mittelfeldstratege Diego (2.v.r.) nach einem Zusammenprall verletzt vom Platz. Daniel Caligiuri ersetzt ihn

Das Spiel ist von vielen Zweikämpfen geprägt. Nach einem harten Einsteigen gegen Johannes Flum (r.) sieht Luiz Gustavo Gelb

Ein Vergehen mit Folgen: Den fälligen Freistoß versenkt Alexander Meier (r.) zum 1:1-Ausgleich im Netz

Für den Offensivmann der Hessen (3.v.l.) ist es das dritte Saisontor. Nach der Pause bleibt die Partie umkämpft

Chancen sind lange Zeit Mangelware - bis Arnold (2.v.l.) in der Schlussphase nach erneutem Assist von Ochs zum 2:1-Siegtreffer einnetzt (82.)

Frankfurt - Senkrechtstarter Maximilian Arnold hat den VfL Wolfsburg in der Verfolgergruppe etabliert und Eintracht Frankfurt in den Tabellenkeller geschossen. Der 19-Jährige erzielte für die Wölfe in der 82. Minute das entscheidende Tor zum 2:1 (1:1) bei den Hessen, die nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 haben. Der VfL ist dagegen nach dem dritten Sieg in Serie Fünfter - Arnold war an allen Erfolgen mit jeweils einem Tor entscheidend beteiligt.
Bamba Anderson (2.) hatte den Gästen zunächst per Eigentor zur frühen Führung verholfen, Alexander Meier sorgte in der 35. Minute mit einem für den Ausgleich. Für den Torjäger war es der 51. Bundesliga-Treffer im Eintracht-Trikot.

Die 44.300 Zuschauer hatten kaum Platz genommen, da verpasste Anderson den Frankfurter Hoffnungen auf den ersten Heimsieg der Saison gleich einen herben Dämpfer. Der Innenverteidiger fälschte eine Flanke des Ex-Frankfurters Patrick Ochs, der 18 Jahre am Main gespielt hatte, unhaltbar für seinen Keeper Kevin Trapp ins eigene Netz ab. Nur fünf Minuten später verpasste Ivan Perisic das zweite Tor der Gäste, sein Schuss strich knapp am rechten Pfosten vorbei.

Wölfe machen Druck



Der frühe Rückstand verunsicherte die Eintracht sichtlich, teilweise ließ sich das Team von Trainer Armin Veh von den spielfreudigen Wölfen vorführen und brachte kaum eine gelungene Offensivaktion zustande. Auf der anderen Seite rettete Trapp gegen Slobodan Medojevic (11.).

Die Gäste verpassten es in dieser Phase jedoch auch, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Der Meister von 2009 schaltete zwei Gänge zurück und machte keine großen Anstalten, ein zweites Tor zu erzielen. Entsprechend hektisch gab Dieter Hecking von der Seitenlinie immer wieder Anweisungen an seine zuletzt so überzeugende Elf. Der Coach hatte nach dem 3:0 gegen Werder Bremen auf personelle Änderungen verzichtet, er musste aber nach 32 Minuten Spielmacher Diego ersetzen. Für den Brasilianer kam Daniel Caligiuri.

Eintracht zu harmlos



In der 35. Minute erzielte Meier mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern das 1:1. Nur kurz nach dem Wiederanpfiff verpasste Meier dann sogar sein zweites Tor. Der Kapitän scheiterte per Kopf am stark reagierenden VfL-Keeper Diego Benaglio (48.).

Auch in der Folge waren die Gastgeber zunächst das spielbestimmende Team, ohne aber wirklich gefährlich vor Benaglios Tor zu kommen. Den Gästen gelang es jedoch auch nicht, an die starke Anfangsphase anzuknüpfen - Torchancen blieben Mangelware.
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Spieler des Spiels: Patrick Ochs

Patrick Ochs ließ auf seiner rechten Abwehrseite nichts anbrennen und setzte zwei entscheidende Akzente in der Offensive: Der Außenverteidiger schlug die Flanke vor dem Eigentor von Bamba Anderson und bereitete an seiner alten Wirkungsstätte auch noch das Siegtor des VfL durch Maximilian Arnold vor. Der 29-Jährige legte auch den schnellsten Sprint aller Wolfsburger hin (33,3 Kilometer pro Stunde).

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