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10. Spieltag

26.10.2013 | 15:30 Uhr

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  • FC Bayern München
  • 3 : 2
    1 : 1
  • Hertha BSC

26.10.2013 - 21:24 Uhr


Götze: "Jetzt reicht's für 90 Minuten"

Mario Götze (v., mit Thomas Müller) traf erst zum zweiten Mal überhaupt per Kopf in der Bundesliga

Nach Flanke von Rafinha traf der für den angeschlagenen Toni Kroos eingewechselte Götze zum zwischenzeitlichen 3:1

Auf der Überholspur in die Startelf: Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 7,9 km/h musste Götze sich nur Müller (8,1 km/h) geschlagen geben

München - Eine Premiere jagt die nächste. Am Mittwoch gegen Viktoria Pilsen in der Champions League traf Neuzugang Mario Götze erstmals in einem Pflichtspiel für den FC Bayern München. Und am Samstag legte der 21-Jährige in der Bundesliga gegen Hertha BSC nach - allerdings beide Male nur als Joker, doch das soll sich bald ändern.
Beim knappen 3:2-Erfolg gegen den starken Aufsteiger aus der Hauptstadt durfte der Nationalspieler immerhin schon fast 70 Minuten ran. "Ich brauche die Minuten", sagte Götze, der nach seinem Kapselriss Ende August weiter fleißig Argumente für eine Startelf-Nominierung sammelt.

Götze drängt mit Vollgas in die Startelf



Mit seinem Kopfballtreffer in der 54. Minute unterstrich der 1,76 Meter große Dribbelkünstler seine Ansprüche. Auch ein Blick in seine Leistungsdaten fördert Positives zu Tage: Mit 40 Ballkontakten hatte er nach dem Seitenwechsel die zweitmeisten aller Spieler zu verzeichnen und seine Laufleistung von insgesamt 9,3 Kilometern konnte sich ebenfalls sehen lassen.

Im Interview spricht der offensive Mittelfelspieler über sein ersehntes Startelf-Debüt für die Münchner, die zähe Anfangsphase gegen die Berliner und die Bedeutung seines ersten Liga-Treffers.

Frage: Mario Götze, Glückwunsch zum ersten Tor in der Bundesliga für den FC Bayern - und dann auch noch per Kopf. Waren Sie überrascht?

Mario Götze: So wie der Ball reingeht, ja.

Frage: Was bedeutet Ihnen der Treffer?

Götze: Ich freue mich natürlich sehr darüber. Zu dem Zeitpunkt war das Tor sehr wichtig, gerade wenn man das Endergebnis sieht. Mir persönlich hat der Treffer auch gut getan.

Frage: Die ersten Minuten haben Sie von der Bank aus verfolgt. Wie haben Sie die Anfangsphase gesehen, als die Bayern nicht richtig ins Spiel gefunden haben?

Götze: Wir wussten, dass es schwierig wird. Wir hatten am Mittwoch ein Spiel. Wir wussten, dass die Herthaner sehr, sehr gut spielen, schließlich stehen sie nicht umsonst auf diesem guten Tabellenplatz. Sie waren enorm gefährlich. Wir haben relativ viel zugelassen und auch leider zwei Gegentore kassiert. Wir sind letztlich sehr, sehr froh, dass wir die drei Punkte geholt haben.

Frage: Inwieweit hat es Sie überrascht, dass Ihr Trainer Sie heute schon wieder zunächst nur auf die Bank gesetzt hat?

Götze: Was heißt überrascht - der Trainer entscheidet, wer spielt. Natürlich will jeder spielen, am liebsten auch von Beginn an.

Frage: Sie haben heute fast 70. Minuten gespielt. Reicht Ihre Kraft jetzt bald für die vollen 90 Minuten?

Götze: Ich denke, jetzt reicht's. Jetzt bin ich fit genug, um 90 Minuten spielen zu können. Von daher waren die knapp 70 Minuten heute sehr wichtig für mich. Ich brauche die Minuten. Jeder Fußballer will spielen. Unsere Mannschaft hat enorme Qualität. Deswegen ist es für den Trainer nicht so einfach, wenn er sich entscheiden muss.

Frage: Nach Ihrer Verletzung und dem langen Weg zurück scheinen Sie jetzt nach Ihren beiden Toren so richtig in München angekommen zu sein?

Götze: Ich fühle mich sehr wohl. Ich bin auf einem guten Weg. Ich bin noch nicht ganz bei 100 Prozent, das ist logisch, dafür muss ich noch mehr Spiele machen. Aber das wird kommen.

Frage: Und bei wie viel Prozent sehen Sie sich aktuell?

Götze: Bei 95 Prozent.

Aus München berichtet Maximilian Lotz

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