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Spieltag & Spielplan

8. Spieltag

05.10.2013 | 15:30 Uhr

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  • 1. FSV Mainz 05
  • 2 : 2
    0 : 2
  • TSG 1899 Hoffenheim

Bundesliga

05.10.2013 - 17:25 Uhr


Mainz rettet spät einen Punkt

Dramatik kurz vor Schluss: Heinz Müller (M.) geht mit nach vorne und kommt zum Kopfball, Yunus Malli trifft aus kurzer Distanz zum 2:2-Endstand. Mainz holt somit einen 0:2-Rückstand noch auf

Mainz und Trainer Thomas Tuchel empfangen mit vier Bundesliga-Niederlagen in Folge 1899 Hoffenheim

In der Anfangsphase entwickelt sich eine umkämpfte Begegnung, Stefan Bell (M.) behauptet den Ball gegen Eugen Polanski (2.v.l.) und Anthony Modeste (2.v.r.)

Dann werden die Hoffenheimer mit David Abraham (l.) und Sebastian Rudy (r.) besser, für Shinji Okazaki (M.) und Mainz kommt, was kommen muss

Zuerst trifft Kevin Volland nach starker Einzelleistung, dann erhöht Roberto Firmino zur großen Freude seiner Mannschaft auf 2:0

Am Ende aber patzt TSG-Kapitän Andreas Beck (r.) und Eric-Maxim Choupo-Moting verkürzt

Es kommt noch besser für Mainz, in der Nachspielzeit trifft Malli aus dem Gewühl heraus zum 2:2-Endstand

Mainz - Mit einem Kraftakt hat der FSV Mainz 05 eine weitere Pleite gerade noch abwenden können. Die Rheinhessen kamen am 8. Spieltag der Bundesliga nach einer Aufholjagd noch zu einem 2:2 (0:2) gegen 1899 Hoffenheim und vermieden damit die sechste Pflichtspiel-Niederlage in Folge. Kevin Volland (14.) und Roberto Firmino (22.) hatten die TSG 2:0 in Führung gebracht, Eric-Maxim Choupo-Moting (82.) und Yunus Malli (90.+2) sicherten Mainz schließlich noch einen verdienten Punkt.
In den ersten Minuten lieferten sich beide Mannschaften ein reines Kampfspiel. Die Gastgeber, bei denen Bo Svensson sowie Julian Koch, Niko Bungert sowie Julian Baumgartlinger fehlten, gaben keinen Ball verloren. Nach einem Freistoß von Johannes Geis wurde es das erste Mal gefährlich für die Gäste (3.). Kurz darauf forderten die Mainzer nach einem Zweikampf zwischen Hoffenheims Abwehrchef David Abraham und Niki Zimling einen Elfmeter (9.). Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) ließ die strittige Szene aber weiterlaufen.

Tuchel lobt Comeback seiner Mannschaft



Der Mainzer Trainer Thomas Tuchel ärgerte sich nach dem Spiel über die beiden Gegentore in der ersten Halbzeit, weil seine Mannschaft "gut ins Spiel gekommen" sei. "Anschließend kriegen wir dann die zwei Tore", so der Trainer, der auch lobende Worte für seine Spieler fand: "Dennoch war immer der Willen zu spüren. Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen, dass sie den Glauben auch gelebt hat."

Der Trainer auf der Gegenseite, Markus Gisdol, trauert dagegen zwei verlorenen Punkten nach: "Das ist schwer zu verdauen. Wir haben über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht, dann verteidigen wir nachlässig und wecken den Gegner durch das 1:2. Am Ende stehen wir gefühlt mit leeren Händen da, obwohl wir wieder einen großen Aufwand betrieben haben."

Volland und Firmino treffen zur Führung



Nur drei Minuten später hatten die Kraichgauer, die nach wie vor auf die aussortierten Profis Tim Wiese, Edson Braafheid, Matthieu Delpierre, Matthias Jaissle und Tobias Weis verzichten, die Chance zur Führung. Tarik Elyounoussi traf mit seinem Distanzschuss aber nur die Latte. Wenig später machte es der seit Wochen in Topform spielende Kevin Volland besser. Der Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft schloss eine Einzelaktion gekonnt ab. Es war bereits das fünfte Saisontor Vollands.

In der 21. Minute mussten die Gäste, bei denen der 19 Jahre alte Jeremy Toljan als Ersatz für den verletzten Außenverteidiger Fabian Johnson sein Bundesliga-Debüt feierte, ihren französischen Top-Torjäger Anthony Modeste vom Feld nehmen. Der Angreifer wurde durch Sven Schipplock ersetzt. Dieser Tausch war ein Glücksgriff von Trainer Markus Gisdol. Nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung bereitete der Joker den fünften Saisontreffer des brasilianischen Spielmachers Firmino vor.

Mainz zeigt Moral



In der 26. Minute sendete der Japaner Shinji Okazaki mit seiner Chance wieder ein Mainzer Lebenszeichen. Kurz zuvor hatte Coach Thomas Tuchel in Choupo-Moting schon früh den dritten Stürmer gebracht, der FSV drängte als Folge dieser Maßnahme auf den Anschlusstreffer. Geis sorgte mit einem Distanzschuss fünf Minuten vor der Pause noch einmal für Gefahr.

Nach dem Seitenwechsel waren die Hoffenheimer dem dritten Tor zunächst näher als die Mainzer ihrem ersten. Der FSV konnte keinen Druck entwickeln, der Offensive um Nicolai Müller fehlte die Durchschlagskraft. Erst in der 56. Minute wurde es im Hoffenheimer Strafraum wieder gefährlich, Zimling konnte aber nicht vollstrecken. Danach passierte wenig. Das änderte sich in der 69. Minute, Müller scheiterte aber am Hoffenheimer Torwart Koen Casteels.

Nach Choupo-Motings Treffer drängte Mainz vehement auf den Ausgleich, blieb aber trotz einiger Großchancen bis in die Nachspielzeit glücklos - dann traf Malli aus dem Getümmel.
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Spieler des Spiels: Heinz Müller

Gegen Hoffenheim war nicht Nicolai Müller der gefeierte Held der Mainzer, sondern Keeper Heinz Müller. Er vereitelte drei Torschüsse, seinen großen Auftritt hatte er aber vor dem gegnerischen Tor - kurz vor Schluss bereitete Müller das 2:2 durch Yunus Malli vor, er kam so zu seinem ersten Scorer-Punkt in der Bundesliga.

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