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7. Spieltag

29.09.2013 | 17:30 Uhr

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  • Eintracht Braunschweig
  • 0 : 4
    0 : 1
  • VfB Stuttgart

Bundesliga

29.09.2013 - 19:22 Uhr


4:0! Traore wirbelt Löwen durcheinander

Nicht zu stoppen: Ibrahima Traore führt den VfB Stuttgart mit zwei Torvorlagen und einem eigenen Treffer zu einem 4:0-Auswärtssieg bei Eintracht Braunschweig (© Imago)

Torsten Lieberknecht und seine Eintracht warten vor der Partie immer noch auf den ersten Saisonsieg. Dementsprechend skeptisch ist die Miene des Braunschweiger Trainers (© Imago)

Die erste Chance der Partie hat der VfB, weil Braunschweigs Linksverteidiger Ken Reichel (r.) gegen Traore (l.) den Ball verliert. Es dauert auch danach eine Weile, bis Reichel ins Spiel findet (© Imago)

Auf der anderen Seite macht Omar Elabdellaoui (l.) seine Sache als Rechtsverteidiger dagegen ausgesprochen gut. Stuttgarts Shootingstar Timo Werner (r.) kommt nicht zur Entfaltung (© Imago)

Nach vorne geht bei der Eintracht allerdings nur wenig. Domi Kumbela (l.) und Co. sind bei der Stuttgarter Defensive um Arthur Boka (r.) gut aufgehoben (© Imago)

Auch Stuttgart wird kaum gefährlich - bis zur 40. Minute. Da segelt ein Kopfball von Vedad Ibisevic an Eintracht-Keeper Marjan Petkovic (schwarzes Trikot) vorbei in die Maschen

Alexandru Maxim (l.) bereitet den Führungstreffer mit einer Freistoßflanke vor - und trifft fünf Minuten nach Wiederbeginn selbst zum 2:0 für den VfB

Nach 75 Minuten krönt Traore (2.v.l.) dann seinen starken Auftritt mit dem Treffer zum 3:0 (© Imago)

Und als wäre das noch nicht genug, bereitet er nach Maxims Treffer auch noch das 4:0 durch den eingewechselten Martin Harnik (h.) vor - und lässt sich zurecht feiern (© Imago)

Braunschweig - Vor allen Dingen dank eines bärenstarken Ibrahima Traore setzt der VfB Stuttgart seinen Aufwärtstrend auf beeindruckende Art und Weise fort. Mit zwei Vorlagen und einem eigenen Treffer war der Flügelflitzer aus Guinea der überragende Mann beim 4:0 (1:0) der Schwaben bei Eintracht Braunschweig.
Dagegen verpasste die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht 10.347 Tage nach dem letzten Bundesligasieg erneut den ersten Dreier in der laufenden Saison. Durch den deutlichen Sieg rückt der VfB auf Tabellenplatz sieben vor. Die Eintracht bleibt mit lediglich einem Punkt nach sieben Spieltagen Tabellen-Schlusslicht.

Ibisevic trifft per Kopf zur Führung



Vedad Ibisevic sorgte nach einer Reihe von Braunschweiger Chancen vor 22.760 Zuschauern im Eintracht-Stadion für die kalte Dusche. Nach einem Freistoß von Alexandru Maxim köpfte der Bosnier zum 1:0 ein (40.). Es war der sechste Saisontreffer für den 29-Jährigen. Maxim selbst sorgte mit dem 2:0 für die Vorentscheidung (50.), der überragende Traore (76.) und Martin Harnik (86.) schließlich für das Endergebnis.

Löwen-Trainer Lieberknecht hatte vor dem Duell ein großes Herz und einen kühlen Kopf von seiner Mannschaft gefordert. Doch die Gastgeber konnten nur einen Teil der Vorgabe erfüllen. Der Aufsteiger marschierte beherzt und mit leidenschaftlichem Zweikampfverhalten in die Offensive, vergaß dabei aber das Toreschießen. Und in der Abwehr leisteten sich die Gastgeber immer wieder Aussetzer.

So konnte VfB-Coach Thomas Schneider bereits in der zweiten Minute eine Großchance seiner Mannschaft notieren. Braunschweigs Ken Reichel überließ Traore fahrlässig den Ball und der Nationalspieler Guineas bediente Ibisevic. Den Schuss des Bosniers aus kurzer Distanz konnte Braunschweigs Keeper Marjan Petkovic gerade noch entschärfen.

VfB-Keeper Kirschbaum entschärft beste Eintracht-Chance



Die Löwen waren um eine Antwort bemüht und übernahmen mehr und mehr die Spielkontrolle. Erst tastete sich Sturmspitze Domi Kumbela gefährlich an das Tor von Stuttgarts Keeper Thorsten Kirschbaum heran, der den verletzten Sven Ulreich ersetzte (12.). Dann drehte Flügelstürmer Karim Bellarabi auf und Stuttgart wankte. Doch erneut verfehlte Kumbela nach einer Ecke per Kopf, bevor Marco Caligiuri die Großchance zur Führung hatte. Doch Kirschbaum reagierte bei dem abgefälschten Schuss des früheren Mainzers blendend (36.).

Wie hart das Geschäft in der Bundesliga ist, zeigte dann Stuttgarts Torjäger Ibisevic, als er mit dem Führungstreffer das Stadion zumindest kurzfristig still werden ließ. Nach dem Wechsel sahen die unermüdlich anfeuernden Eintracht-Fans das exakt gleiche Bild. Braunschweig war motiviert, Braunschweig kämpfte - und Stuttgart traf. Nun zeigte die Körpersprache der Hausherren, dass sie nicht mehr an ein Comeback glaubten. Traore und Harnik räumten schließlich die letzten Zweifel aus.
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Spieler des Spiels: Ibrahima Traore

Ibrahima Traore sprühte nur so vor Spielfreude, gab sechs Torschüsse selbst ab und bereitete fünf vor. Damit war er an elf der 15 Stuttgarter Torschüsse beteiligt. Ein Mal traf der dribbelstarke Traore selbst zu seinem ersten Saisontor ins Netz, zwei weitere Treffer bereitete er vor - eine überragende Vorstellung.

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