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7. Spieltag

29.09.2013 | 17:30 Uhr

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  • Eintracht Braunschweig
  • 0 : 4
    0 : 1
  • VfB Stuttgart

30.09.2013 - 10:00 Uhr


Gentner: "Traore war überragend"

Christian Gentner feiert mit den VfB-Fans in Braunschweig: Stuttgart steht bereits auf Rang 6 der Tabelle (© Imago)

Ein dickes Lob verteilt VfB-Kapitän Genter an Ibrahima Traore (M.), der beim Aufsteiger groß aufspielte. Hier trifft er zum 3:0 (© Imago)

Gentner hat sich beim VfB zum absoluten Führungsspieler gemausert. Er kommt auf 231 Bundesliga-Spiele

Stuttgart - Er ist der ruhende Pol im defensiven Mittelfeld des VfB Stuttgart. Mit seinen 28 Jahren zählt Christian Gentner schon zu den erfahrenen Spielern im Kader der Schwaben.
Im Interview spricht der VfB-Kapitän über den klaren 4:0-Erfolg über Eintracht Braunschweig, den Aufwärtstrend unter Neu-Trainer Thomas Schneider und den American Football, der sein Team vor der Pause offenbar lähmte.

Frage: Herr Gentner, hatten Sie mit einem so deutlichen Auswärtssieg beim Aufsteiger Braunschweig gerechnet?

Christian Gentner: Auf keinen Fall. Wir hatten großen Respekt vor der Eintracht. Der Trainer hat uns aber gut eingestellt und wir haben sehr diszipliniert gespielt.

Frage: Erst in der zweiten Halbzeit haben Sie den Gegner beherrscht und dann noch klar gewonnen. Warum lief es zu Beginn der Partie so schleppend?

Gentner: Nach der Pokalniederlage gegen Freiburg sind wir erst einmal etwas abwartend ins Spiel gegangen. Wir wussten, dass die Braunschweiger vor ihren großartigen Fans vor allem zu Beginn richtig aufdrehen wollten.

Frage: Und dennoch: Nach zwei Minuten hatte Vedad Ibisevic bereits die Chance auf die Führung, doch erst kurz vor der Pause traf der Bosnier dann nach einem Freistoß. Zwischendurch gab es sehr viel Leerlauf im Spiel des VfB. Warum?

Gentner: Wir wollten erst einmal in der Abwehr kompakt stehen und die Räume eng machen. Geduld war das Zauberwort. Und die hat sich mit der Zeit dann ausgezahlt. Wir haben dann nach und nach über den Kampf ins Spiel gefunden.

Frage: Haben auch die Platzverhältnisse zum schlechten Spiel des VfB in Halbzeit eins beigetragen?

Gentner: Nein. Auf die Platzverhältnisse will ich es auf keinen Fall schieben. Die Braunschweiger mussten ja auch darauf spielen. Aber der Platz war sehr trocken und staubig. Die haben hier wohl vor ein paar Tagen American Football gespielt. Es war zu Beginn nicht leicht, mit den Bodenverhältnissen klar zu kommen. Aber mit zunehmender Spieldauer wurde es besser.

Frage: Nach der Pause bekamen Sie das Spiel immer besser in den Griff.

Gentner: Das 1:0 kurz vor, und das 2:0 kurz nach der Pause hat uns natürlich in die Karten gespielt. Danach hatten wir viel mehr Räume. Außerdem haben die Braunschweiger auch nach den Gegentoren etwas die Köpfe hängen lassen.

Frage: Das 3:0 von Ibrahima Traore haben Sie per Doppelpass perfekt vorbereitet und ihrem Mitspieler sozusagen zum Durchbruch verholfen. Was sagen Sie zur Leistung ihres Teamkollegen?

Gentner: Es freut mich sehr für ihn, dass er endlich sein erstes Tor in dieser Saison geschossen hat. Er hat überragend gespielt.

Frage: Der VfB steht nach sieben Spieltagen auf Platz 6, die Anfangs-Tristesse scheint ad acta gelegt worden zu sein. Ist die Qualifikation für die Europa League jetzt das realistische Saisonziel?

Gentner: Es ist natürlich schön, dass wir uns mit diesem Sieg im Mittelfeld festsetzen konnten. Wir sind eines von sechs, sieben Teams, die sich um die Europa League-Plätze streiten werden. Es ist gut, dass wir auch wieder in diesen engen Begegnungen den Erfolg in unsere Richtung lenken konnten. Diese Partien - wie gegen Braunschweig - in denen wir nicht überragend spielen, müssen wir gewinnen, das ist der Schlüssel für einen Platz im internationalen Geschäft.

Frage: Ist bei einem weiterem Sieg über Werder Bremen am kommenden Samstag sogar ein Platz unter den ersten Vier denkbar?

Gentner: So weit sind wir noch lange nicht. In der letzten Saison haben wir gezeigt, dass wir auch gegen die Topteams bestehen können, wenn wir eine Topleistung abliefern. Aber mit den ersten drei Teams sollten wir uns nicht messen. Bayern München, der BVB und Leverkusen sind nicht die Mannschaften, an denen wir uns orientieren müssen. Wir werden uns dahinter einsortieren. Ein weiterer Erfolg gegen Bremen würde dabei sicherlich helfen.

Aus Braunschweig berichtet Alexander Barklage

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